Ouija-Brett: Spielzeug oder Hexenwerk?

Mit dem Ouija-Brett soll es möglich sein, bestimmte Geister herbeizurufen und ihnen Fragen zu stellen. Wir verraten Ihnen, wie es geht.

 


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Das Ouija-Brett: Plausch zur Geisterstunde

 

Noch einmal mit einer verstorbenen Person sprechen zu können, ist für viele ein großer Wunsch. Mithilfe des Ouija-Bretts soll es möglich sein, Kontakt zu gegangenen Seelen aufzunehmen. Erfahren Sie mehr!

Bedeutung des Ouija Bretts


Der Wind pfeift durch die Baumwipfel, die bedrohlich ans kalte Fensterglas schlagen. Die Kerze flackert schwach und wirft einen warmen Lichtschein auf die drei jungen Frauen, die im Kreis um ein Witchboard herumsitzen. – Ein Bild, das wir gut aus Horrorfilmen und Fantasy-Serien kennen. Das Ouija-Brett im wahren Leben auszuprobieren, erfordert Mut. Seinen exotisch anmutenden Namen hat das magische Board vermutlich aus einer Kombination des Französischen Wortes Oui (zu Deutsch Ja) und dem deutschen Wort Ja. Wie es funktioniert und was Sie beachten müssen, verraten wir Ihnen hier.

 

Witchboard: Gefahren

 

Einige Esoteriker glauben fest daran, dass mit einem Hexenbrett von uns gegangene Seelen, alte Seelen und andere niedere Geister kontaktiert und befragt werden können. Erkundigen Sie sich im Zusammenhang hiermit auch über Seelenwanderung. Die Geistige Welt kontaktiert man aber besser über jemanden, der eine direkte Verbindung zu ihr hat, zum Beispiel über ein Questico-Channelmedium oder einen hellsichtiger Questico-Berater.

So gehen Sie auf Nummer sicher, dass Sie den „richtigen“ Geist erwischen. Denn wer leichtsinnig mit einem Hexenbrett herumspielt, kann Gefahr laufen, sich Geister ins Haus zu holen, die er dort lieber nicht haben möchte. Auch das Risiko, ein Trauma zu erleben, das eventuelle Psychosen und Ängste verursachen könnte, ist bei der Benutzung eines Ouija-Bretts hoch.

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Ouija-Brett: Regeln

 

Wenn Sie es dennoch wagen wollen, das Hexenbrett auszuprobieren, sollten Sie sich gut vorbereiten.

  • Verwenden Sie das Brett nicht als Partygag
     
  • Decken Sie alle Spiegel im Haus ab
     
  • Verzichten Sie gänzlich auf Alkohol und andere Genuss- und Rauschmittel
     
  • Bedienen Sie das Ouija-Brett nur in Gegenwart anderer Personen
     
  • Seien Sie stets höflich zu den Geistern
     
  • Formulieren Sie Ihre Fragen nicht zu fordernd
     
  • Stellen Sie keine Fragen zu Ihrem eigenen Tod
     
  • Stellen Sie keine Fragen zur Zukunft
 

Ouija-Brett: Anleitung

 

1. Laden Sie jemanden ein, dem Sie vertrauen

Theoretisch funktioniert das Ouija-Brett auch allein, doch zur seelischen, moralischen Unterstützung kann es nicht schaden, einen guten Freund dabeizuhaben. Zu viele Leute sollten es aber auch nicht sein, denn das Hexenbrett erfordert eine ruhige Atmosphäre.

2. Schalten Sie Ablenkungen aus

Sie sollten für eine ungestörte Atmosphäre sorgen, in der sich auch die Seele wohlfühlen würde, die Sie kontaktieren möchten. Schalten Sie Smartphones, Tablets und Fernseher aus und verzichten Sie auch auf Musik. Es sollte still sein. Künstliche Lichtquellen ersetzen Sie am besten durch Wachskerzen.

3. Positionieren Sie das Ouija-Brett richtig und legen Sie los

Am besten legen Sie das Ouija-Brett zwischen sich und Ihre Mitspieler auf den Boden oder auf den Tisch. Entscheidend ist nur, dass alle Mitspieler die Planchette mit dem Zeigefinger berühren und eine gute Sicht auf die Buchstaben und Zahlen haben, die auf dem Brett abgebildet sind. Bewegen Sie den Zeiger mit Ihren Zeigefingern kreisförmig
hin und her, um das Ouija-Board aufzuwärmen.

4. Rufen Sie Ihren Geist

Damit nicht alle kreuz und quer ihre Fragen in den Raum werfen, empfiehlt es sich, vorher einen Mitspieler zum Medium zu bestimmen. Derjenige wird mit dem Geist sprechen und ihm alle Fragen stellen. Ernennen Sie eine Person zum offiziellen Sprecher der Runde. Rufen Sie bzw. der Sprecher nun den Geist, indem Sie fragen:
„Ist ein Geist anwesend, der mit uns reden möchte?“

Wenn Sie einen bestimmten Geist – zum Beispiel die Seele einer Person, die von Ihnen gegangen ist, – anrufen möchten, dann fragen Sie explizit nach ihm:
„Lieber Geist von *Name der Person*, wir rufen dich. Möchtest du antworten?“

5. Beweisen Sie Geduld

Nicht immer werden Sie sofort eine Rückmeldung aus der Geistigen Welt erhalten. Manchmal braucht es eine Weile, bis sich die Planchette bewegt. Und auch, wenn sie sich bewegt, kann es hin und wieder etwas dauern, bis sie sich warmgelaufen hat. Seien Sie geduldig. Wenn Sie spüren, dass Sie die Geduld verlieren, dann hören Sie erst einmal auf und versuchen es ein andermal erneut.

6. Seien Sie freundlich

Sie haben es geschafft, Kontakt zu einem Geist aufzunehmen? Glückwunsch! Nun müssen Sie sich nur noch darum bemühen, dass er auch bleibt, um mit Ihnen zu kommunizieren. Das schaffen Sie natürlich am besten, indem Sie ihm so höflich wie möglich begegnen. Heißen Sie ihn willkommen und verdeutlichen Sie ihm, wie sehr Sie sich über sein Erscheinen freuen.

7. Stellen Sie simple Fragen

Haben Sie Kontakt zu einem Wesen aus der Geistigen Welt hergestellt, sollten Sie nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, sondern sich zunächst mit dem Geist bekannt machen. Fragen Sie ihn zum Beispiel, wo er herkommt, ob er ein guter Geist und wie sein Name ist. Auch ob noch andere Seelen anwesend sind, lässt sich an dieser Stelle erfragen.

8. Wählen Sie Ihre Fragen mit Bedacht

Machen Sie sich am besten vorher einen Plan, was Sie den Geist fragen möchten. Setzen Sie dabei die richtigen Prioritäten: Es sollte sich um Fragen handeln, die von Bedeutung für Sie und den Geist sind. Je nachdem, um welche Art von Geist es sich handelt, müssen Sie damit rechnen, dass auch er nicht allwissend ist. Wenn Sie eine zuverlässige Antwort auf Ihre Frage an die Geistige Welt wünschen, sind Sie bei einem spirituellen Lebensberater besser aufgehoben als mit einem Ouija-Brett online oder daheim.

Stellen Sie Ihrem Geist keine Fragen zu Ihrem Tod oder zum Tod anderer Personen. Allgemein kann es sein, dass der Geist Fragen zur Zukunft nur unzuverlässig oder gar nicht beantworten kann. Bedenken Sie zudem, dass auch Geister lügen können und nicht alles, was sie sagen, der Wahrheit entsprechen muss.

9. Bedanken und verabschieden Sie sich höflich

Wenn die Planchette das abgebildete Alphabet oder die Zahlenreihe rückwärts entlangfährt, dann kann dies darauf hindeuten, dass der Geist sich aus der Séance verabschieden möchte. Lenken Sie den Zeiger auf „Auf Wiedersehen“. Bedanken Sie sich freundlich bei dem Geist für seine Hilfe und verabschieden Sie sich.

 

Die Möglichkeiten des Ouija Bretts ergründen

 

Wie funktioniert das Ouija-Brett?

 

Dass sich der Zeiger auf dem Witchboard bewegt, lässt sich wissenschaftlich vermutlich durch Muskelkontraktionen erklären, deren sich die Spieler nicht bewusst sind. Das Denken an eine bestimmte Bewegung löst einen unbewussten Muskelreflex aus, der letztendlich diese Bewegung zum Ziele hat. Das Phänomen trägt den Namen Carpenter-Effekt, benannt nach dem Naturwissenschaftler William Benjamin Carpenter, der den idiomotorischen Vorgang Mitte des 19. Jahrhunderts zum ersten Mal beobachtete.

Zusammen mit dem Kohnstamm-Effekt, der eine unwillkürliche Muskelbewegung nach einer Phase immenser Muskelanspannung beschreibt, lässt sich die Bewegung der Planchette auf dem Ouija-Brett aus wissenschaftlicher Sicht also perfekt erklären.

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