Herbst-Tagundnachtgleiche – Begrüßung der kalten Jahreszeit


Eine besondere Zeit, ein besonderes Fest: Was steckt hinter dem keltischen Mabon?

 


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Mabon – Fest der Dankbarkeit und Freude

 

Etliche Feste und damit verbundene Bräuche finden ihren Ursprung in der keltischen Kultur. Diese Feierlichkeiten orientierten sich an dem Stand von Sonne und Mond sowie dem Kreislauf der Natur. Insgesamt vier Mondfeste und vier Sonnwendfeiern begingen die Kelten. Eines dieser Feste ist Mabon – eine Art keltisches Erntedankfest, das traditionell am 23. September gefeiert wird.

Mabon – keltisches Erntedankfest

 

Tagundnachtgleiche – kurz erklärt

 

Tagundnachtgleiche bedeutet, dass der Tag genauso lang ist wie die Nacht. Dieses astronomische Phänomen ereignet sich nur zweimal im Jahr. Auf die Frühlings-Tagundnachtgleiche rund um den 20. März folgen längere Tage, nach der Herbst-Tagundnachtgleiche rund um den 23. September werden die Nächte länger, die nasskalte Jahreszeit kündigt sich an – und mit ihm eine Zeit der Einkehr und der Besinnlichkeit.

 

Die Kelten haben es vorgemacht

 

Auch unseren Vorfahren war diese astronomische Besonderheit bekannt, und sie feierten die Herbst-Tagundnachtgleiche mit einem besonderen Fest: Mabon – benannt nach dem gleichnamigen keltischen Gott und Sohn der Erdmutter Madron.

Gefeiert wurde aus drei Gründen:

  • Die Herbst-Tagundnachtgleiche markiert den Übergang von Sommer zu Herbst. An diesem Tag, dem 23. September, sind Tag und Nacht gleich lang. Dieses perfekte Gleichgewicht und die totale Harmonie zwischen Licht und Dunkel war für die naturverbundenen Kelten ein Grund zur Freude.
  • Darüber hinaus steht die Tagundnachtgleiche für Wandel: Der Sommer endet, der Herbst kündigt sich an. Die Kelten nutzten Mabon also ebenso, um Vorbereitungen für die kalte Jahreszeit zu treffen (wie z. B. Vorräte anlegen oder Feuerholz sammeln).
  • Gleichzeitig ist Mabon das Ende der Erntezeit. Zu diesem Anlass sprachen die Kelten den Göttern ihre Dankbarkeit für die reiche Ernte aus und für das Gute, das ihnen bis zu diesem Zeitpunkt widerfahren war.
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Traditionelle Mabon-Bräuche

 

Mit Freudenfeuern, Tanz und Gesang ehrte das keltische Volk die Götter und dankte ihnen für eine ertragreiche Ernte. Die besten Früchte wurden ihnen und den Ahnen sowie der Mutter Erde geopfert. Es wurden Kränze aus Blumen und Kräutern gebunden und in die Häuser hing man Büschel aus Korn und Hafer. Auf den Wiesen und Feldern wurden die letzten Ähren stehengelassen oder feierlich zu einer weiblichen Figur gebunden – als Zeichen der Dankbarkeit sowie als Bitte um Fruchtbarkeit für das kommende Jahr.

 

Gedanken zur Herbst-Tagundnachtgleiche

 

Jeden Tag gibt es zahlreiche Gelegenheiten, dankbar zu sein. Nehmen Sie die Kelten zum Vorbild, feiern auch Sie die Herbst-Tagundnachtgleiche am 23. September! Dazu müssen Sie keine Freudenfeuer entzünden, Sie können sich auch wärmende Gedanken machen. Spüren Sie in sich hinein und nehmen Sie sich Zeit, die letzten Monate zu reflektieren:

  • Was war gut? Was war schlecht?
  • Was will ich mit in die kalte Jahreszeit nehmen? Was lasse ich los?
  • Welche Erfahrungen durfte ich machen und wie hat mich das verändert?
  • Welche Menschen haben mich auf meinem Weg begleitet?
  • Was kann ich selbst zu einem harmonischen Umfeld beitragen?


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