Kosmische Gesetze: die sieben hermetischen Prinzipien

Die kosmischen Gesetze besagen, dass vom Staubkorn bis zum Kosmos alles zusammenhängt und einander bedingt. Wir verraten Ihnen, wie Sie sie für sich nutzen können.


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Kosmische Gesetze: vom Staubkorn zum Universum

 

Seit es die Menschheit gibt, möchte sie Wissen anhäufen. Darüber, wo sie herkommt und – um es mit Goethes Worten zu sagen – darüber, „was die Welt im Innersten zusammenhält“.

Kosmische Gesetze verstehen

Vieles hat der Mensch bereits lernen und mit Naturgesetzen erklären können, doch es gibt auch noch Dinge, die seinen Horizont übersteigen. So ist der Großteil des Universums noch ein Mysterium für uns. Die sieben hermetischen Prinzipien bzw. die kosmischen Gesetze beschäftigen sich genau damit.

Anhand von sieben Prinzipien, die auf der hermetischen Philosophie beruhen, erklären die kosmischen Gesetze alles, was im Kosmos vor sich geht und warum es das tut. Doch wie lassen sich die kosmischen Gesetze anwenden?

 

Woher kommen die kosmischen Gesetze?

 

Ein philosophisches Buch namens Kybalion aus dem Jahre 1908 (Chicago) beschäftigte sich zum ersten Mal mit den kosmischen Gesetzen respektive den sieben hermetischen Prinzipien. Der Autor des Meisterwerkes ist unbekannt. Man weiß nur, dass drei „Eingeweihte“ es verfasst haben sollen. Thematisch und zeitlich lässt es sich in die spirituelle Lebensphilosophie der Neugeist-Bewegung einordnen, die zu dem Zeitpunkt von den USA ausging.

Thematisch lehnt sich das Kybalion stark an die vermeintlichen Werke der Göttergestalt Hermes Trismegistos an, der als griechisch-ägyptischer Gott der Erkenntnis und der Wissenschaft Wissen auf der Welt verbreiten wollte. Die Hermetik ist nach ihm benannt.

Besonders an die Tabula Smaragdina, die sich mit den Grundlagen der Alchimie sowie den Zusammenhängen zwischen Makro- und Mikrokosmos beschäftigte, erinnert das Kybalion. Ebenso wie an den Corpus Hermeticum, einer ebenfalls von Hermes Trismegistos stammenden Sammlung von Texten zu Entstehung und Aufbau des Universums und der Welt.

Die 7 Prinzipien, die im Kybalion zu finden sind, erinnern zudem an die Abhandlungen des Anwalts William Walker Atkinson (1862-1932), einem führenden Vertreter der Neugeist-Philosophie. In seinen Schriften beschäftigte Atkinson sich ähnlich wie das Kybalion mit Natur- bzw. Kosmosgesetzen wie Energie, Schwingungen, Karma und Mentalkraft.

Wollen Sie sich weiter mit der großen Welt der Astrologie und deeren Gesetze beschäftigen? Belesen Sie sich doch zum Beispiel weiter mit der klassischen Astrologie, dem Blutmond und den unterschiedlichen Bereichen der Astroschulen, wie zum Beispiel Part 1 oder Part 2.

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Was sind die kosmischen Gesetze?

 

Die kosmischen Gesetze sollen den Leser auf Grundlage der hermetischen Philosophie, Alchemie und Astrologie den Kosmos begreiflich machen. Laut Kybalion wird Alchemie nicht zur Umwandlung unedler Elemente in edle Elemente wie Gold, Platin oder Silber verwendet, sondern wird vielmehr als immaterielle Alchemie verstanden, mithilfe derer es gelingen soll, bestimmte geistige Schwingungen in andere geistige Schwingungen umzuwandeln.

Die Verfasser des Kybalion gehen davon aus, dass das Universum in seiner Beschaffenheit nicht materiell, sondern ideell, also geistig ist.

 

Die 7 Kosmischen Gesetze richtig anwenden

 

Um die 7 kosmischen Gesetze richtig anwenden zu können, ist es wichtig, zu verstehen, was sie im Einzelnen beinhalten. Sie bestehen aus sieben Prinzipien, die die Funktionsweise des Universums erklären.
 

Was sind die 7 Prinzipien?


Die sieben hermetischen Prinzipien, wie sie im Kybalion zu finden sind, sind folgende:

  • Prinzip der Geistigkeit: Alles ist geistig, das Universum ist ideell
     
  • Prinzip der Entsprechung: Alles hängt aneinander und entspricht einander: Wie es innen ist, so ist es außen. Wie im Großen, so im Kleinen
     
  • Prinzip der Schwingung: Alles schwingt, vibriert und ist in Bewegung
     
  • Prinzip der Gegensätze: Alles, was existiert, hat zwei Seiten, die einander gegenüberliegen
     
  • Prinzip des Rhythmus: Alles geschieht in einem bestimmten Tonus. Was sich hebt, das fällt auch wieder
     
  • Prinzip der Kausalität: Für jede Wirkung gibt es eine Ursache. Alles geschieht aus einem bestimmten Grund mit einem bestimmten Ziel
     
  • Prinzip des Geschlechts: Alles trägt sowohl männliche als auch weibliche Anteile in sich
Kosmische Gesetze für sich anwenden

 

Was bedeuten die sieben Prinzipien im Detail?

 

 

1. Kosmisches Gesetz der Geistigkeit



Prinzip der Geistigkeit

Motto: Alles ist geistig, das Universum ist ideell.

Bedeutung: In Wirklichkeit steht das Ideelle über dem Materiellen. Der Geist beherrscht die Materie. Das bedeutet, dass unsere Gedanken die Kraft haben, die dingliche Welt zu beeinflussen und zu steuern. Begonnen wird mit unserer eigenen persönlichen Welt, die wir mittels Macht des Denkens verbessern oder verschlechtern können. Deshalb ist positives Denken Gold wert – es ist der Anfang alles Guten und jeglichen Fortschritts. Negatives kann im Umkehrschluss die Ursache von Leid und Kummer sein.

 

2. Kosmisches Gesetz der Entsprechung



Prinzip der Analogie

Motto: Alles hängt aneinander und entspricht einander: Wie innen, so außen. Wie im Großen, so im Kleinen. Mikro- und Makrokosmos hängen unzertrennbar zusammen und ziehen einander an.

Bedeutung: Das Göttliche entspricht dem Menschlichen – Wohin wir auch schauen, überall begegnen uns Analogien. Ein Laubblatt ähnelt mit seinen Linien dem Baum selbst mit seinem dicken Stamm, den Ästen und immer feiner werdenden Zweigen. (Wie im Großen, so im Kleinen) Dieses Verästelungsmuster erinnert wiederum an die Flüsse der Welt, die in kleinere Flüsse münden, die sich ebenfalls wieder aufspalten in Bäche und Quellen.

Und auch in den Adern von Lebewesen, durch denen der Lebenssaft – ihr Blut – fließt, kehrt dieses Schema wieder auf. Das ist nur eines der unendlich vielen Beispiele für Entsprechungen im Oben und Unten, im Großen und Kleinen, im Makrokosmos und im Mikrokosmos.

Auch gedanklich lässt sich das weiterspinnen: Wie wir im Inneren denken und fühlen, so nehmen wir das Außen wahr, gestalten es und ziehen es an.

3. Kosmisches Gesetz der Bewegung



Prinzip der Schwingung

Motto: Alles ist in Bewegung, alles schwingt.

Bedeutung: Alles im Universum ist in ständiger Schwingung miteinander. Alles bewegt sich, vibriert und schwingt – und das tut es mit einer Gesetzmäßigkeit. Die Bewegungen sind nicht zufällig, sondern hängen zusammen mit den anderen Bewegungen, die sich vollziehen. Ähnlich wie ein Pendel, das ausschlägt und zurückfällt, oder Wasser, das in einem Becher hin- und herschwappt, gleichen sich alle Vibrationen früher oder später aus. Was starr und unflexibel ist, zerbricht irgendwann. Nur das, was beweglich ist und mitschwingt, kann auf Dauer bestehen.

4. Kosmisches Gesetz der Gegensätze



Prinzip der Polarität

Motto: Für jedes Plus gibt es ein Minus.

Bedeutung: Alles im Universum hat zwei Seiten, alles hat einen Gegensatz. Jeder Pol hat einen Gegenpol, jedes Minus ein Plus. Gut und schlecht, hell und dunkel. Jedes dieser Paare ergänzt sich aufgrund seiner Gegensätzlichkeit.

5. Kosmisches Gesetz der Zyklen



Prinzip des Rhythmus

Motto: Alles fließt rhythmisch.

Bedeutung: Jede Bewegung folgt einem bestimmten Rhythmus, da alles zusammenhängt und einem bestimmten Zyklus folgt, wie bei Ebbe und Flut. Dementsprechend hängen auch alle gedanklichen Schwingungen mit dem Materiellen zusammen und können körperliche Bewegungen beeinflussen.

6. Kosmisches Gesetz der Anziehung und Kausalität



Prinzip der Resonanz

Motto: Für jede Wirkung gibt es eine Ursache Alles geschieht aus einem bestimmten Grund mit einem bestimmten Ziel.

Bedeutung: Das Prinzip von Ursache und Wirkung kennen wir bereits aus den Naturwissenschaften, allen voran aus der Physik. Doch auch in der Karmalehre nimmt das Kausalitätsprinzip einen hohen Stellenwert ein. Es besagt, dass alles, was geschieht, aus einem bestimmten Grund geschieht. Und dass jede Aktion hat eine Reaktion zur Folge hat. Alles, womit die Seele in diesem Leben konfrontiert wird, passiert, damit diese sich weiterentwickeln kann. Und die Seele selbst hat die Macht, ihr Leben in der jetzigen Inkarnation zu beeinflussen: durch ihr eigenes Denken und Handeln. Und damit ihre eigene Entwicklung zu fördern.

Darauf zu vertrauen, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert, dass alles so passieren muss, wie es passiert, dass alles seine Richtigkeit hat, kann uns zu einem Zustand seelischen Gleichmuts und Vergebung verhelfen.

7. Kosmisches Gesetz der Geschlechter



Prinzip des Geschlechts

Motto: In allem stecken sowohl männliche als auch weibliche Anteile.

Inhalt: Das Yin-und-Yang-Prinzip der Chinesischen Naturphilosophie beschreibt es treffend: Alles in unserem Universum hat zugleich sowohl weibliche als auch männliche Anteile in sich. Nur wenn beide Anteile ausgelebt werden, kann es ein Gleichgewicht geben. Wird eine Seite unterdrückt, herrscht Chaos oder Stillstand. Und auch wir sollten das Prinzip für uns verinnerlichen und beide Seiten in uns akzeptieren und ausleben. Nur so haben wir die Chance, zu unserer inneren Mitte zu finden.

Sind Sie neugierig, ob Sie die kosmischen Gesetze auch zu Ihrem Vorteil einsetzen können? Sie möchten mehr über die kosmischen Gesetze erfahren? Unsere spirituellen Experten verraten Ihnen, wie Sie diese optimal für sich anwenden. >> zu den Beratern

 

 

 
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