Padre Pio

seine Prophezeiungen und Wunder

Der italienische Geistliche trug die Wundmale Jesu und zog damit schon zu Lebzeiten Tausende Pilger an. Ihm werden göttliche Gaben nachgesagt und seine Prophezeiungen faszinieren bis heute.


Jetzt kostenloses Erstgespräch nutzen und
Antworten auf alle Lebensfragen erhalten.

Zum Gratisgespräch   oder   Jetzt chatten

 

Padre Pio – seine faszinierende Geschichte

 

Padre Pio zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Heiligen in Italien. Welche Wunder vollbrachte er und was sagte er voraus?

 

Padre Pio Statue

Schon zu Lebzeiten galt der italienische Pater Pio von Pietrelcina als Heiliger und zog Tausende von Pilgern an, die seine Messen im Kloster San Giovanni Rotondo hören wollten. Grund dafür waren nicht nur die Stigmata, die er am Körper trug, sondern auch die zahlreichen Wunder, die ihm zugeschrieben wurden. Erfahren Sie mehr über den Heiligen und seine Prophezeiungen.

 

 

Das Leben des Padre Pio

 

Francesco Forgione, wie Pater Pio mit Geburtsnamen hieß, kam am 25.5.1887 in dem süditalienischen Dorf Pietrelcina zur Welt. Schon in jungen Jahren war seine besondere Frömmigkeit auffällig: Er betete lieber, als mit den anderen Kindern zu spielen. 1910 wurde er zum Priester geweiht und trat 1916 in das Kapuzinerkloster von San Giovanni Rotondo ein, wo er sein ganzes Leben verbrachte.

 

Padre Pios Wundmale

 

Das Ereignis, mit dem Padre Pio bekannt wurde, geschah im Jahr 1918: Im Gebet traten bei dem Geistlichen nach eigener Aussage plötzlich Wunden an Händen, Füßen und Brust auf – die fünf Wundmale Jesu. Sie verheilten nicht mehr, sondern blieben immer blutig, weswegen Pater Pio meistens fingerlose Handschuhe trug. Die Kirche reagierte skeptisch auf die Stigmata und warf dem Pater sogar vor, ein Schwindler zu sein – die Gläubigen jedoch ließen sich davon nicht beirren. Sobald sich die Nachricht von den Wundmalen Pios verbreitet hatte, begannen die Menschen, in Strömen zum Kloster zu pilgern, um seine Messe zu hören und sich von ihm die Beichte abnehmen zu lassen. Auch heute noch gehört das Kloster zu einer der meistbesuchten Pilgerstätten in Italien.

Berater wählen

 

Die Taten und Lebensaufgaben des Geistlichen

 

Zeit seines Lebens vollbrachte Padre Pio zahlreiche gute Taten. Nächstenliebe stand bei ihm im Zentrum, aufopferungsvoll kümmerte er sich um andere Menschen, spendete Trost und stärkte den Glauben. Vor allem Armen und Kranken galt seine Aufmerksamkeit. Er fühlte sich ihnen auch deswegen nah, weil seine eigenen Gesundheit ebenfalls recht anfällig war. 1956 eröffnete er an seinem Wohnort ein großes Krankenhaus. Zudem wird von zahlreichen Wundern berichtet, die der Geistliche vollbracht haben soll: Unter anderem sei er Menschen erschienen, ohne wirklich in ihrer Nähe zu sein, und habe Kranke geheilt.

 

Die Heiligsprechung Pater Pios

 

Am 23.9.1968 starb Pater Pio im Alter von 81 Jahren. Nach seinem Tod wurden seine Wundertaten geprüft und Papst Johannes Paul II. entschloss sich schließlich, ihn heiligzusprechen. Er hatte sich bereits selbst von den besonderen Gaben Pios überzeugen können: Der hatte ihm als jungem Mann vorausgesagt, dass er eines Tages Papst sein würde. Die Heiligsprechung wurde zu einem riesigen Ereignis, zu dem sich im Jahr 2002 mehr als 300.000 Pilger auf und um den Petersplatz versammelten.

 

Pater Pio und seine Wunder

 

Im Zusammenhang mit Padre Pio ist von zahlreichen Wundern die Rede – diese sind es auch, die seine Selig- und später Heiligsprechung möglich machten.

 

Folgende besondere Fähigkeiten schreibt man ihm zu:

  • eine besondere Art „heiligen Wohlgeruchs“
  • Seelenschau
  • die Gabe, zu heilen
  • die Gabe, an mehreren Orten gleichzeitig zu sein

 

Wohlgeruch

 

Viele Zeugen berichten von einem außergewöhnlich guten Duft, den der Geistliche verströmte. Von Veilchen- und Rosenduft, aber auch anderen angenehmen Gerüchen, ist die Rede. Nicht nur da, wo sich der Pater gerade befand, war der Duft zu spüren, sondern auch überall da, wo er wirkte. So wird zum Beispiel berichtet, dass ein Kranker den Geruch wahrnahm, während er zu Pater Pio betete – und gleich darauf gesund wurde.

 

Seelenschau

 

Mit Seelenschau ist die Fähigkeit gemeint, anderen Menschen direkt in die Seele zu blicken und zu sehen, was sie bewegt und was sie verheimlichen. Pater Pio verfügte offenbar über diese Gabe, denn im Gegensatz zu anderen Priestern konnte er zum Beispiel bei der Beichte erkennen, wer wirklich reuig war und wer etwas zu verbergen hatte. Verschwieg jemand eine Sünde, so wies er ihn darauf hin, dass er noch nicht alles gesagt habe. Immer wieder schickte er auch Gläubige fort, die noch nicht bereit waren, die Heilige Kommunion zu empfangen. Wenn sie dann später ihre Sünden bekannten und Reue darüber empfanden, nahm er sie mit offenen Armen an.

 

Heilungen

 

Besonders beeindruckend sind die Gelegenheiten, bei denen Pater Pio kranke Menschen heilte, zum Beispiel die kleine Gemma. Das siebenjährige Mädchen war blind geboren worden. Nach ihrer ersten Kommunion strich Pater Pio ihr über die Augen und zeichnete dort mit dem Daumen ein Kreuz nach. Seit diesem Ereignis konnte Gemma sehen. Die Gabe des Heilens gelang dem Priester aber auch auf andere Weise: zum Beispiel, als er einem Schwerkranken im Traum erschien. Auch dieser war im Anschluss geheilt – und wurde zu einem eifrigen Katholiken. Für die Heiligsprechung Pios war vor allem die Genesung eines kleinen Jungen im Jahr 2000 ausschlaggebend: Der achtjährige Matteo lag bereits im Koma, als seine Angehörigen im alten Zimmer von Pater Pio für ihn beteten und dort Mahnwache hielten. Tatsächlich wurde Matteo im Anschluss wieder gesund. Ein Ärztegremium untersuchte den Fall und fand keine medizinische Erklärung dafür.

 

Gleichzeitige Anwesenheit an mehreren Orten

 

Obwohl Padre Pio die Klostermauern nur höchst selten verließ, wurde er doch von zahlreichen Menschen anderswo gesehen – vor allem in Notsituationen, in denen er ihnen so beistand. Berichtet wird beispielsweise von einem Bomberpiloten, dessen Fallschirm sich nicht öffnete: Während seines Sturzes erschien ihm Pater Pio und beschützte ihn, sodass er überlebte. Später stellte sich heraus, dass seine Mutter zu dem Priester gebetet hatte. Eine weitere Geschichte ist die des Generalvikars Damiani, der gerne bis zu seinem Tod in San Giovanni Rotondo geblieben wäre, aber anderswo gebraucht wurde. Ihm versprach Pater Pio, im Moment seines Todes an seiner Seite zu sein – und tatsächlich erschien er ihm später, um ihm in seiner letzten Stunde beizustehen.

Padre Pio Statue

 

Pater Pios Prophezeiungen

 
Seine besondere Verbindung zu Jesus zeigte sich nicht nur anhand der Wundmale, sondern auch in Visionen und Eingebungen. Die Nachrichten, die Padre Pio von Jesus erhielt, gab er an seine Mitmenschen weiter. Es handelte sich vor allem um Mahnungen, Warnungen und Prophezeiungen für die nahe Zukunft. Besonders erschreckend ist die Voraussage einer dreitägigen Dunkelheit.

 

Laut Pater Pio warnte Jesus:
 
„Das Maß der Sünden ist voll. Der Tag der Rache mit seinen erschreckenden Ereignissen ist nahe – näher, als du denkst. Die Welt wiegt sich in falscher Sicherheit.“
 
Der Grund für die Katastrophe sei die Bosheit der Menschen, die immer größer werde. 
 

Die dreitägige Finsternis

 

In einer sehr kalten Nacht, heißt es, solle die Finsternis beginnen: Der Wind werde heulen und Blitze würden von oben herabzucken. Am nächsten Tag würde die Sonne nicht mehr aufgehen, stattdessen bleibe die Welt in Dunkelheit gehüllt.

 
„Stürme, Unwetter, Blitze und Erdbeben werden die Erde bedecken. Ein ständiger Feuerregen wird niedergehen.“

 

Ein Drittel aller Menschen, so Pater Pio, würden in dieser Zeit ums Leben kommen. Danach jedoch würden die Sterne wieder am Himmel stehen und am nächsten Morgen werde die Sonne wieder aufgehen. Wer die lange Nacht überstanden habe, werde nun erleben, wie der Geist des Friedens über die Erde komme.
 

Verhaltensregeln während der Finsternis

 
Für all jene, die die Schrecken der Finsternis überleben wollten, hielt Pater Pio auch einige Tipps bereit, die ihm ebenfalls von Jesus eingegeben worden sein sollen. Zunächst einmal sei es natürlich wichtig, an Gott und Jesus zu glauben und viel zu beten. Laut Padre Pio gibt Jesus seinen Anhängern das Versprechen, sie nicht im Stich zu lassen und schließlich die Dunkelheit zu überwinden.
 
„Die, die auf mich hoffen und meine Worte glauben, haben nichts zu befürchten.“
 
„In den Tagen der Dunkelheit sollen meine Auserwählten nicht schlafen. Sie sollen unaufhörlich beten.“

 

Wichtig sei es in der dunklen Zeit vor allem auch, im Haus zu bleiben:
 
„Haltet eure Fenster geschlossen und schaut nicht nach draußen. Zündet eine gesegnete Kerze an, sie wird tagelang brennen. Betet. Lest geistige Bücher. […] Geht nicht aus dem Haus.“
 
Nicht einmal einen Blick nach draußen solle man riskieren und auch mit niemandem außerhalb der eigenen vier Wände sprechen. Nur so könne man die dunkle Zeit überstehen.
 

Pater Pio: Gebete und Sprüche

 
In Italien ist es gang und gäbe, dass Gläubige zu dem Heiligen beten und ihn um seinen Beistand bitten, besonders in Notsituationen. Laut Pater Pio sind Gebete „ein Schlüssel, der das Herz Gottes öffnet.“  
 
Hier ist eine Auswahl an weisen Sätzen und Ratschlägen des Heiligen:
 
„Wer Bücher liest, der sucht Gott. Wer aber betet und betrachtet, der findet ihn.“
 
„Demut und Liebe sind das Tragwerk. Alle anderen Tugenden hängen von diesen ab.“
 
„Der Angelpunkt der Vollkommenheit ist die Liebe. Wer aus der Liebe lebt, der lebt in Gott.“

 

Neugierig auf die eigene Zukunft? Unsere hellsichtigen Berater können Ihnen verraten, was Sie erwartet! » Hier geht es zur Beraterliste

Mehr berühmte Propheten:

► Nostradamus

► Baba Wanga

► Alois Irlmaier

► Mühlhiasl

► Edgar Cayce

 
Article-Conversion_560
 
So funktionierts
Registrierung für Neukunden / Login für KundenHilfe