Fastenzeit

Weltweite Bräuche und Ursprung

Nach Aschermittwoch beginnt die Zeit der inneren Einkehr und des Verzichts. Was darf man während der Fastenzeit essen und was nicht?


Jetzt kostenloses Erstgespräch nutzen und
Antworten auf alle Lebensfragen erhalten.

Zum Gratisgespräch   oder   Zum Gratis-Chat

 

Die Fastenzeit als Periode der inneren Einkehr

 

Die Fastenzeit, wie wir sie heute erleben, ist eng verbunden mit der traditionellen Fastnacht und dem christlichen Hochfest, Ostern.

 

 Es handelt sich hierbei um eine 40-tägige Fastenperiode für die Zeit zwischen Aschermittwoch und dem Ostersonntag, die eine der zwei großen Bußzeiten in der katholischen Kirche darstellt. Der Advent in der Vorbereitung zum Weihnachtsfest stellt die zweite Periode dar. In der reformatorischen Kirche wird die Fastenzeit als Passionszeit bezeichnet. Die orthodoxen Kirchen haben dagegen erheblich mehr Fastenperioden in das Kirchenjahr integriert.

 

Der Beginn der Fastenzeit ist terminiert auf den Aschermittwoch. In einigen Kulturen wird der Dienstag der Fastnacht, Mardi Gras (frz.) oder Pancake Tuesday (engl.), als „fetter Dienstag“ bezeichnet. Denn hier gilt es, die restlichen Speisen zu verzehren, die danach vierzig Tage lang mit einem freiwilligen Verzicht belegt werden. Offiziell reicht die Fastenzeit bis zum Gründonnerstag und dem letzten Abendmahl. Es schließt sich dann jedoch über die beiden Trauertage Freitag und Samstag auch noch das sogenannte Osterfasten an.

 

Eine enge Verbindung gibt es zur Zeit der Fastnacht, in einigen Regionen heißt es Karneval oder Fasching. Gemeint ist jedoch immer das gleiche Fest, das als letztes Aufleben des Genusses den Menschen einen bittersüßen Einstieg in die Fastenzeit ebnet.

 

Spirituelle Beratung

 

Fastenzeit – was darf man essen?

 

Die Fastenzeit ist eine Zeitperiode, die von Askese und Buße geprägt ist. An den Fastensonntagen und den Hochfesten allerdings wird nicht gefastet. Gottesdienste sollen vermehrt aufgesucht werden und es wird speziell darauf hingewiesen, dass in dieser Zeit Spenden und Almosen an Bedürftige gegeben werden müssen. Aus diesem Grund wird in jedem Jahr immer wieder auch ein Bezug zu Hilfsprojekten in der Dritten Welt hergestellt.

 

Stellen Sie sich die Frage: “Fastenzeit Anfang– was darf man essen?“ Hinsichtlich der Nahrungsaufnahme ist ein strenges Fasten beinahe durchgängig erforderlich. Besonders hervorgehoben wird der Verzicht tierischer Produkte. So soll weder Fleisch noch irgendeine andere nicht-vegane Substanz auf den Tisch kommen. Was Sie konkret essen dürfen, hängt stark von der jeweiligen Fastenwoche ab, in der Sie sich gerade befinden. Am Wochenende wird das Fasten oftmals etwas erleichtert, da dann auch Öl und Wein zugelassen sind. Der Verzicht auf Milchprodukte steht ebenfalls im Zentrum der Ernährung während der Fastenzeit. Es geht jedoch eher darum, was Sie essen dürfen. Der ganze Rest ist natürlich erlaubt.

 

Absolute No-Gos in der Fastenzeit sind:

  • Fleisch und Wurst
  • Milch, Quark, Joghurt
  • Öle und ölhaltige Soßen
  • Alkohol, Zigaretten, Tabak
  • Genussmittel im weitesten Sinne (Süßigkeiten, Verzicht auf Smartphone, Fernsehen und Auto)
 

Die Fastenzeit im Vergleich der Religionen

 

Alle großen Religionen kennen das Konzept der Fastenzeit. Innere Einkehr und Besinnung auf Wesentliches ist dabei inhaltlich stets mit dem Fasten verknüpft. Im Judentum wird in den Fastenzeiten tagsüber keine Nahrung aufgenommen. Das sieht der Islam mit dem Ramadan-Monat ebenso. Dazu kommt noch, dass auch das Erteilen von Almosen und die Hilfe für Bedürftige eng mit der Fastenzeit verknüpft ist.

 

Die Wirkung der Fastenzeit auf die menschliche Psyche

 

Die Fastenzeit hat jedoch nicht nur religiös-sakrale Bedeutung, sondern versucht überdies eine Veränderung bei den Fastenden auszulösen. Die innere Einkehr soll einhergehen mit einer Selbstreflektion, die im besten Fall dann zu einer Änderung des Lebensstils führt. Die Bußzeit wird damit verbunden, dass auch Fehlverhalte der Vergangenheit überdacht werden, damit korrigierende Schritte das eigene Leben in bessere Bahnen lenken können. Die Fastenzeit ist also nur auf den ersten Blick wegen des Genussverzichts ein negatives Erlebnis. Die Bedeutung reicht weit darüber hinaus. Sie soll uns deutlich machen, dass wir viele Dinge, die für uns anscheinend unverzichtbar geworden sind, eigentlich nicht benötigen.

 

Praktische Lebenshilfe zwischen Fastenzeit Anfang und Fastenzeit Ende

 

Zwischen Beginn und Fastenzeit Ende erhalten Sie vom Questico Team praktische Lebenshilfe. Diese verhilft Ihnen nicht nur zu einer besseren Figur, sondern entschlackt auch Ihren Geist. Die Fastenzeit hat jedoch nichts mit dem post-modernen Abnehmen für ewige Jugend und Schönheit zu tun. Der Ballast, den unser Geist dabei loslassen kann, wiegt oftmals viel schwerer. An Ostern ist es mit dem Verzicht dann ja auch wieder vorbei. Dem Körper darf wieder alles zugeführt werden, während der Geist womöglich freiwillig auf einige alte Gewohnheiten verzichten möchte.

 

Erfahrene Lebens-und Liebesberater stehen Ihnen mit spiritueller Unterstützung zur Seite, wenn es um Fastenzeit oder Ramadan geht. Die verifizierten Questico Experten nähern sich Ihren Fragen einfühlsam und liebevoll an und zeigen Ihnen spirituelle Möglichkeiten, wie Sie gut durch die Fastenzeit kommen. » Zum Gratisgespräch

 
Article-Conversion_560
 
So funktionierts

Meine Ziele

Ziele und Wünsche
Leben Sie Ihre Wünsche und Ziele.

Finden Sie in einer Beratung zu Ihren Bedürfnissen!

Zur Beraterliste

Neue Magazin-Rubrik:

Neue Rubrik im Online-Magazin
Körper, Seele, Geist

Lesen Sie in der neuen Rubrik unseres Online-Magazins hilfreiche Tipps und spannende Artikel wie:

"Magische Rituale
für Ihre Seele"
"Hormone und der Einfluss auf unsere Persönlichkeit" Zur neuen Rubrik
Registrieren / LoginHilfe