Zufriedenheit – der Weg zum Glück


Ob wir ein zufriedenes Leben führen, liegt vor allem an unserer eigenen Wahrnehmung – und die können wir trainieren. So geht’s.


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Zufriedenheit – Tipps für ein schöneres Leben
 

Zufrieden sein – für viele von uns ist das ein Ziel. Aber dafür muss erst die Karriereleiter erklommen, das Haus gekauft und der Bauch wegtrainiert werden. Oder?

Zufriedenheit - Ein Weg zum Glück

 

Die meisten von uns haben alles, was sie zum Leben brauchen: Gesundheit, ein Dach über dem Kopf, liebe Menschen. Trotzdem: So richtig will sich die Zufriedenheit nicht einstellen. Schließlich ist noch lange nicht alles perfekt. Natürlich ist es gut, zu verbessern, was stört. Aber ein bisschen weniger Optimierungszwang würde uns hin und wieder guttun! Denn dann merken wir auf einmal, wie schön das Leben ist. So steigern Sie Ihre Zufriedenheit.

 

Was ist Zufriedenheit?

 

Zufriedenheit hängt von zwei Faktoren ab: Den eigenen Erwartungen und der Realität. Wenn beides übereinstimmt oder die Realität die Erwartung sogar übertrifft, sind wir zufrieden, so die Definition. Reicht die Realität hingegen nicht an die Erwartung heran, herrscht Unzufriedenheit.

 

 

Woran erkennt man zufriedene Menschen?

 

Sehen wir jemandem auf den ersten Blick an, ob er zufrieden ist? Wohl kaum. Aber wenn wir eine Person besser kennen, gibt es schon klare Indizien. Zum Beispiel lassen sich zufriedene Menschen selten aus der Ruhe bringen, und wenn, dann sind sie schnell wieder gut drauf. Sie wirken meist ausgeglichen und wissen, was ihnen guttut. Sie lassen sich nicht zu Dingen überreden, die sie gar nicht wollen.

 

Wenn sie aber zusagen, sind sie mit vollem Herzen dabei, und das merkt man ihnen an. Ihre positive und optimistische Art tut gut, geschimpft oder gelästert wird in ihrer Gegenwart höchst selten. Und da sie so zufrieden sind, gönnen sie auch anderen deren Erfolg. Keine Spur von Neid, hier wird sich aufrichtig mitgefreut! Sehr sympathisch, oder? Kein Wunder, dass man gerne Zeit mit zufriedenen Menschen verbringt. Deswegen haben sie auch ein gutes soziales Umfeld, was die Zufriedenheit natürlich wiederum steigert. Womit wir schon beim nächsten Punkt wären:

 

 

Warum ist Zufriedenheit so wichtig?

 

In unserer Gesellschaft sind Ehrgeiz und Erfolg hohe Güter. Wir werden dazu angehalten, uns nicht auf unseren Lorbeeren auszuruhen und immer nach mehr zu streben. Schneller, höher, weiter – wer stehen bleibt, hat schon verloren. Aber wo bleibt da die Zufriedenheit? Dürfen wir nicht einfach mal mit dem glücklich sein, was wir haben? Natürlich dürfen wir das, und wir sollten uns das viel öfter zugestehen! Es ist völlig in Ordnung, nicht alle Ziele zu erreichen. Wir können auch einfach mal aufhören mit dem Optimierungswahn. Zufriedenheit ist nämlich sehr wichtig für unser Glück:

  • Wir fühlen uns besser, sind stärker und meistern Schwierigkeiten leichter.
  • Wir können uns über Kleinigkeiten freuen und erleben mehr Freude im Alltag.
  • Wir kennen uns selbst und wissen, was uns gefällt und was nicht.
  • Wir sind dankbar für die Dinge, die wir haben.
  • Wir genießen schöne Beziehungen zu den Mitmenschen.
  • Wir sind zuversichtlich und sehen das Gute in der Welt.
  • Wir schlafen tief und erholsam wie Murmeltiere.

 

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Welche Ursachen gibt es für Unzufriedenheit?

 

Zufriedenheit lohnt sich also. Aber wie Sie sicher selbst wissen, fällt sie uns leider nicht einfach so in den Schoß. Hier sind die Hauptgründe, warum viele Menschen unzufrieden sind:

  1. Wir haben zu hohe Erwartungen. Ist eine Erwartung erfüllt, passen wir sie an und wollen wieder mehr. So sind Enttäuschungen vorprogrammiert.
     
  2. Wir sind das, was wir haben, zu sehr gewohnt. All das Gute im Leben sehen wir kaum, denn das kennen wir ja schon. Und so reicht es uns nicht mehr.
     
  3. Wir wissen unsere eigenen Erfolge nicht zu schätzen. Unsere Fähigkeiten und Errungenschaften fallen uns gar nicht auf oder wir tun sie ab. Dabei dürfen wir ruhig auch mal stolz sein.
     
  4. Wir halten Zufriedenheit für den Normalzustand. Das ist aber gar nicht so! Wenn wir sie haben, sollten wir sie zu schätzen wissen.
     
  5. Wir machen unser Glück von anderen abhängig. Lob vom Chef, die Aufmerksamkeit des Partners, erfolgreiche Kinder … so viel kann anders kommen als erhofft. Denn andere Menschen können wir nicht kontrollieren.
     
  6. Wir vergleichen uns mit anderen und fühlen uns benachteiligt. Die Kollegin verdient mehr? Schon sind wir mit dem eigenen Gehalt nicht mehr glücklich. In sozialen Medien wie Facebook oder Instagram inszenieren Bekannte ein perfektes Bild von sich – das macht ebenfalls unzufrieden.
     
  7. Wir halten uns für etwas Besonderes. Wir finden, wir verdienen mehr als andere. Ist unser Leben dann doch nur normal, stört uns das.
     
  8. Wir haben die falschen Werte. Wenn wir uns zu stark einer Sache widmen, die uns gar nicht glücklich macht, ist Zufriedenheit weit entfernt. Für viele ist so ein Thema das Geld.
     
  9. Wir haben Angst, zu scheitern, und trauen uns nicht, etwas zu ändern. Indem wir nichts riskieren, können wir nicht verlieren, aber leider eben auch nicht gewinnen. Und bleiben unzufrieden.
     
  10. Wir sind oft mit negativen Menschen zusammen. Unser Umfeld beeinflusst unsere eigene Perspektive stark. Wer viel mit Pessimisten zu tun hat, sieht auch selbst irgendwann nur noch die negativen Dinge.
     
  11. Wir empfinden unsere Arbeit als sinnlos. Im Job fragen sich viele Menschen: Warum mache ich das hier eigentlich? Wer keinen Sinn in seiner Arbeit sieht, neigt zu Unzufriedenheit.
Zufriedenheit will gelernt sein

 

Innere Zufriedenheit: Wie wird man zufrieden?

 

Wer zufriedener werden will, hat zwei Möglichkeiten: Die Realität ändern oder die Erwartungen ändern. Welche Techniken und Methoden helfen, Zufriedenheit zu fördern? Hier sind ein paar Tipps.

 

Tipps für mehr Zufriedenheit: So können Sie die Zufriedenheit steigern

 
  1. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf das Positive
    Achten Sie weniger auf das, was fehlt, und mehr auf das, was jetzt schon gut ist. Ein beliebter Tipp ist folgender: Schreiben Sie jeden Abend drei Dinge auf, die am vergangenen Tag schön waren und für die Sie dankbar sind. Wenn Sie das täglich machen, wird sich Ihre Wahrnehmung mit der Zeit wandeln und Sie werden tatsächlich mehr Schönes um sich herum bemerken.
     
  2. Suchen Sie nach Lösungen, statt sich zu ärgern
    Das Leben ist nicht immer leicht. Aber wenn Ihnen ein Problem begegnet, dann versuchen Sie, sich nicht zu lange darüber zu ärgern oder zu beschweren. Fragen Sie sich stattdessen: Was kann ich aktiv tun, um das Problem zu lösen? Auch hier ist es gut, sich auf das Positive zu konzentrieren – oft fällt die Lösung dann leichter.
     
  3. Vertrauen Sie auf das Gute
    Manchmal kann man Probleme nicht einfach so lösen. Wenn etwas passiert, was Ihre Pläne durchkreuzt, dann ist es oft hilfreich, sich an den Spruch zu erinnern: „Wer weiß, wofür es gut ist?“ Schließlich können Sie die Folgen noch gar nicht absehen – und vielleicht kommt ja am Ende sogar mehr Positives heraus, als Sie ahnen.
     
  4. Verabschieden Sie sich von dem Gedanken, etwas Besonderes sein zu müssen
    Natürlich ist jeder Mensch individuell und etwas Besonderes. Aber die Erwartung, unser Leben müsse ganz außergewöhnlich sein, steht der Zufriedenheit oft im Weg. Gestehen Sie sich zu, dass Sie auch einfach ganz normal sein dürfen und dass das gut so ist!
     
  5. Erlauben Sie sich, zufrieden zu sein
    Stillstand ist Rückschritt? Im Gegenteil! Nach mehr zu streben, hat sicher seine guten Seiten, aber wir müssen es nicht übertreiben. Wer sich ab und zu einfach zurücklehnt, spürt, wie sich Zufriedenheit einstellt. Wir müssen uns nicht ständig bemühen, voranzukommen. Schließlich sind wir ja schon irgendwo – das dürfen wir genießen.
     
  6. Tun Sie das, was Ihnen guttut
    Viele von uns haben verlernt, auf ihre eigenen Gefühle und die eigene Intuition zu hören. Vergessen Sie öfter mal die Erwartungen, die Sie selbst und andere haben, und forschen Sie stattdessen tief in sich nach:

    Was will ich jetzt? Was gefällt mir? Was tut mir gut?

    Und dann tun Sie das!
     
  7. Konzentrieren Sie sich auf das Hier und Jetzt
    Immer sind wir in Gedanken schon zwei Schritte weiter, planen dies und jenes oder denken über Vergangenes nach. Hin und wieder sollten wir uns daran erinnern, den Augenblick bewusst wahrzunehmen und Zukunft und Vergangenheit einfach mal sein zu lassen. Wer das kann, tankt Zufriedenheit! Üben können Sie das, indem Sie manchmal bewusst innehalten und den Moment wahrnehmen: Wie fühlen Sie sich? Was sehen und hören Sie?
     
  8. Meditieren Sie
    Auch Meditation ist eine Art, das Hier und Jetzt zu würdigen. Sie bringt Körper und Geist zur Ruhe, hilft, den Kopf freizubekommen, inspiriert und erfrischt. Für Anfänger reicht es, sich einfach fünf Minuten hinzusetzen und auf nichts weiter als den eigenen Atem zu achten. Anfangs müssen Sie sich dazu vielleicht noch überwinden. Aber bald schon werden Sie Ihre tägliche Meditation sehr genießen!
     
  9. Arbeiten Sie an zwischenmenschlichen Beziehungen
    Ein großer Faktor in einem zufriedenen Leben sind Menschen um uns herum, die uns guttun und auf die wir uns verlassen können.

    Welche Menschen sind Ihnen wichtig?
    Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für sie!
     
  10. Tun Sie anderen etwas Gutes
    Anderen zu helfen, sie zu beschenken und glücklich zu machen, steigert auch die eigene Zufriedenheit. Sorgen Sie dafür, dass es anderen gut geht! Auch ehrenamtliche Tätigkeiten können viel dazu beitragen, dass Sie selbst zufriedener werden.
     
  11. Treiben Sie Sport
    Das haben Sie sicher schon oft gehört: Wer sich regelmäßig bewegt, fühlt sich besser, fitter, ausgeglichener und … genau: zufriedener. Sport senkt den Stresslevel und sorgt für Glücksgefühle. Achten Sie darauf, was Ihnen guttut, und suchen Sie sich am besten eine Sportart aus, die Ihnen richtig Spaß macht!

 

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17.11.2018, 12:58 MEZ
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