Vertrauensbruch

 

Ein Vertrauensbruch kann eine Beziehung erschüttern. Doch er muss nicht das Ende bedeuten. Was Sie tun können, um das Vertrauen zurückzugewinnen.


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Vertrauensbruch: Wie geht es weiter?

 

Ein Vertrauensbruch ist eine starke Belastung für eine Beziehung. Doch er muss nicht das Ende bedeuten. Wie lässt er sich überwinden?

Vertrauensbruch

Vertrauen ist einer der wichtigsten Grundpfeiler in der Beziehung zweier Menschen. Geht es verloren, tauchen allerlei Schwierigkeiten auf. Oft steht die Frage im Raum, ob ein solcher „Verrat“ überhaupt verziehen werden kann. Die gute Nachricht: Wenn beide gewillt sind, die Krise gemeinsam zu überwinden, ist das auch möglich. Wie können wir mit einem Vertrauensbruch umgehen?

 

 

Fehlendes Vertrauen in der Beziehung – woran liegt das?

 

Als Kinder haben wir noch uneingeschränktes Vertrauen in unsere Umwelt. Doch wenn wir hintergangen werden, ändert sich das. Menschen, die in ihrem Leben häufig Enttäuschungen erlebt haben, verhalten sich oft misstrauisch. Wer hingegen vor allem Aufrichtigkeit erfahren hat, schenkt auch Fremden und natürlich dem Partner problemlos sein Vertrauen.

 

In einer Beziehung hat das Vertrauen auch damit zu tun, wie wir unseren Partner erleben. Ehrlichkeit und ein ähnliches Wertesystem sind wichtig. Hat der Partner uns bereits Dinge verheimlich oder haben wir ihn gar bei Lügen ertappt, wird es schwierig. Bei einem Vertrauensbruch muss es sich nicht unbedingt gleich um einen Seitensprung oder eine Affäre handeln. Auch wenn ein Partner etwas tut, wovon er weiß, dass der andere es nicht gutheißt, fühlt letzterer sich betrogen.

 

 

 

Neues Vertrauen aufbauen und die Beziehung stärken

 

Ein Vertrauensbruch hat Ihre Partnerschaft erschüttert? Dann sind die Fragen, die Sie sich vermutlich stellen: Kann ich bzw. kann mein Partner verzeihen? Kann es wieder so werden wie vorher? Überlegen Sie sich, ob Sie an Ihrer Beziehung arbeiten wollen. Wenn beide an einem Strang ziehen, kann aus dieser Situation sogar eine Chance werden, die Beziehung zu verbessern.

 

 

Aufrichtige Entschuldigung

 

Zuerst einmal ist es wichtig, sich auszusprechen. Wenn aufrichtiges Bedauern erkennbar ist, verbessert das die Chancen auf eine Versöhnung enorm. Haben Sie einen Fehler begangen, sollte Sie ihn einsehen und sich offen und ehrlich entschuldigen. Versuchen Sie nicht, sich herauszureden oder dem Partner die Schuld zu geben.

 

Natürlich gibt es zwei Seiten bei der Geschichte, doch in diesem Moment ist es erst einmal wichtig, volle Verantwortung zu übernehmen und nicht nach Ausflüchten zu suchen. Ebenso spielt natürlich auch die Zukunft eine Rolle: Erklären Sie ganz deutlich, dass so etwas nicht noch einmal vorkommen wird, und erläutern Sie, wie Sie stattdessen handeln werden. Als „Hintergangener“ machen Sie Ihrem Partner klar, was Sie von ihm erwarten.

 

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Einander verstehen – ehrliche Gespräche sind wichtig

 

Oft hilft es, wenn beide Partner sich ineinander hineinversetzen. Versuchen Sie, zu verstehen, was den anderen bewegt. Was empfindet der Hintergangene, was genau macht ihn traurig und wütend – spielen zum Beispiel Minderwertigkeitsgefühle eine Rolle? Solche Erkenntnisse können das Verständnis sehr fördern. Umgekehrt geht es natürlich auch um die Lage des Partners, der den Fehltritt begangen hat. Sprechen Sie ehrlich miteinander, erklären Sie, wie es dazu kommen konnte und wie es Ihnen jetzt geht. Stellen Sie Fragen und geben Sie Antworten. Wichtig dabei: Arbeiten Sie zusammen, nicht gegeneinander. Streit und Vorwürfe bringen Sie nicht weiter. Versuchen Sie in solchen Gesprächen, zusammenzuhalten und gemeinsame Lösungen zu finden.


 

 

Gemeinsame Veränderungen können hilfreich sein

 

Auch andere Probleme können zur Sprache kommen, die möglicherweise mit zu dem Vertrauensbruch geführt haben und ebenfalls geklärt werden wollen. Es eröffnet sich eine Chance, in die Tiefe zu gehen, die Beziehung zu analysieren und Schwierigkeiten aufzudecken – ein erster Schritt auf dem Weg zu deren Bewältigung. Sie können nun manches ändern und sich gemeinsam neu erfinden. Das spornt an, zeigt Ihre Bereitschaft, an der Beziehung zu arbeiten, und stärkt die Verbundenheit.

 

 

Um den anderen kämpfen

 

Derjenige, dessen Vertrauen gebrochen wurde, weiß oft nicht mehr so recht, was er vom Partner halten soll. Es ist daher wichtig, dass Sie ihm zeigen, wie viel er und Ihre Beziehung Ihnen bedeuten. Auch wenn es Anstrengung kostet und vielleicht nicht immer das zurückkommt, was Sie sich erhoffen: Kämpfen Sie um Ihren Schatz! Machen Sie Liebeserklärungen, bemühen Sie sich um ihn, nehmen Sie sich viel Zeit für Gespräche und Unternehmungen zu zweit. Allerdings sollten Sie auch darauf achten, ob es Ihrem Partner womöglich zu viel wird. Erdrücken dürfen Sie ihn jetzt auch nicht. Braucht er mehr Raum und Zeit für sich, sollten Sie sich zurückhalten.

 

 

Wer verlorenes Vertrauen zurückgewinnen möchte, muss bereit sein, sich zu ändern

 

Damit neues Vertrauen entstehen kann, muss der Boden dafür bereitet werden. Etwas muss sich sichtbar ändern, damit der „betrogene“ Partner wieder an die Aufrichtigkeit des anderen glauben kann. Sagen Sie nicht nur, dass Sie sich nun anders verhalten werden, sondern zeigen Sie das auch konkret. Es darf keine Geheimnisse mehr geben und Sie sollten so offen und transparent wie möglich sein. Versprechen sollten Sie unbedingt einhalten. Falls möglich, setzen Sie ein klares Signal. Beenden Sie beispielsweise Ihre Affäre sofort und positionieren Sie sich ganz deutlich bei Ihrem Partner. Und selbstverständlich darf es eine Wiederholung des Fehlverhaltens nicht geben.

 

 

Das Vertrauen wiederaufbauen – langsam und geduldig

 

Eine Verletzung muss heilen. Je nach Schwere können Jahre vergehen, bevor das Vertrauen wiederhergestellt ist. Derjenige, der das Vertrauen gebrochen hat, muss in dieser Zeit damit umgehen können, dass der Partner misstrauisch ist – womöglich oft zu Unrecht. Akzeptieren Sie das und nehmen Sie es als Ansporn, zu beweisen, dass es dafür keinen Anlass mehr gibt. Der hintergangene Partner darf ebenfalls nicht erwarten, dass er innerhalb kurzer Zeit wieder dasselbe Vertrauen fasst wie zuvor.  Es muss erst wieder wachsen, und das dauert eine Weile.

 

 

Eine Paartherapie kann helfen, wenn es nicht weitergeht

 

Wenn Sie nicht wissen, wie Sie miteinander reden sollen, immer wieder in einer Sackgasse landen oder sich nur noch streiten, wäre es vielleicht eine gute Idee, eine Paartherapie zu besuchen. Mit professioneller Hilfe können Sie lernen, sich selbst und den anderen besser zu verstehen und Ihre Beziehung so zu gestalten, dass Sie beide zufrieden sind.

 

Vertrauensbruch in der Beziehung

 

Das sollten Sie als „Vertrauensbrecher“ auf keinen Fall tun:

 
  • Alles abstreiten: Spätestens, wenn Ihr Partner Ihnen auf die Schliche gekommen ist, sollten Sie ehrlich sein. Wenn Sie jetzt noch leugnen, machen Sie es nur schlimmer, denn weitere Lügen erschüttern das Vertrauen noch mehr.
     
  • Die Angelegenheit nicht beenden: Sie haben eine Affäre? Machen Sie damit sofort Schluss, wenn Ihnen an Ihrer Beziehung gelegen ist. So senden Sie ein deutliches Signal und treffen auch für sich selbst eine Entscheidung.
     
  • Ebenfalls Vorwürfe machen: Ihr Partner ist sicher auch nicht unfehlbar – aber jetzt alles auf den Tisch zu bringen, was Sie an ihm stört, erschwert die Situation. Und eine gemeinsame Zukunft wird damit unwahrscheinlicher.
     
  • Den Partner unter Druck setzen: Geben Sie Ihrem Partner Zeit, um den Vertrauensbruch zu verkraften. Zeigen Sie sich gesprächsbereit, erwarten Sie aber nicht, dass der andere Ihnen bereits verzeihen kann.

 

Wir sind schon getrennt – kann ich meine(n) Ex zurückgewinnen?

 

Es ist passiert, das Vertrauen ist weg und Sie haben sich bereits getrennt? Dann stehen Sie natürlich vor einer Hürde, wenn Sie Ihren Ex-Partner nicht aufgeben wollen. Offenbar war die Verletzung tief und die Trennung aus seiner oder ihrer Sicht notwendig. Eine neue Annäherung kann funktionieren, erst einmal sollten Sie Ihrem Ex-Partner und sich selbst aber Zeit geben. Hier gibt es ein paar Tipps, um den Ex zurückzuerobern

 

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21.11.2018, 18:05 MEZ
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