Versöhnen

 

Warum ist Versöhnung nach einem Streit so wichtig? Gibt es einen Unterschied zur Vergebung? Alles zum Thema Einigung und Wiedergutmachung.


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Frieden schließen mit sich und anderen

 

Die Versöhnung ist eine der Grundlagen des christlichen Glaubens. Aussöhnen und Wiedergutmachung schaffen die Voraussetzungen für ein harmonisches Miteinander. Frieden schließen mit sich selbst und anderen befreit von einer zentnerschweren Last.

Versöhnen

Sich nach einem Streit wieder zu versöhnen, ist eine emotionale Herausforderung und geht mit dem Erkennen einher, jemanden verletzt zu haben. Eine Einigung nach Konflikten in der Partnerschaft oder Familie heißt, sich einem anderen Menschen zu öffnen. Doch dazu braucht es Verständnis, das ohne Empathie nicht möglich ist. Versöhnung hat auch mit Selbstüberwindung zu tun. Wie können wir uns wieder aussöhnen?

 

 

Was bedeutet Versöhnung?

 

Wenn wir mit anderen in Frieden zusammenleben, steigt die Lebensqualität. Streit ohne Versöhnung führt dagegen auf Dauer zu Verbitterung. Sich zu versöhnen kann bedeuten, einen Menschen um Entschuldigung zu bitten, sich mit seinem Schicksal und mit Gott auszusöhnen oder sich selbst zu verzeihen. Versöhnung ist ein Geschenk, die Bereitschaft Frieden schließen zu wollen, sich die Hand zu reichen. Versöhnen kommt von Sühne, was soviel bedeutet wie Schlichtung, Ausgleich, Einigung.

 

Auch Verständnis und Wiedergutmachung beschreiben die Versöhnung. Konflikte mit dem Partner, mit Freunden oder Arbeitskollegen sind nicht immer vermeidbar. Nach einem Krach mit Beschuldigungen oder Beleidigungen braucht es jedoch die Versöhnung, auch wenn es oft schwerfällt. Möchten Sie sich mit einem Menschen aussöhnen, erkennen Sie den Schmerz des anderen und stellen sich ihm.

 

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Warum ist das Versöhnen so wichtig?

 

In zwischenmenschlichen Beziehungen gibt es hin und wieder Streit. Niemand ist unfehlbar, denn in emotionalen Situationen erhitzen sich die Gemüter. Ein verbaler Ausrutscher oder eine unbedachte Geste genügen, damit ein Konflikt eskaliert. Wenn Sie den Blick für den Kern eines Problems aus den Augen verlieren, sagen Sie schnell Dinge, die sie bald bereuen. Das Aussöhnen nach einem Streit öffnet die Tür zum gegenseitigen Verstehen. Möchten Sie sich mit jemandem versöhnen, sollten Sie dem Anderen Zeit geben, aber nicht zu lange warten, denn Spannungen verschwinden nicht von selbst.

 

Schon ein kleiner Satz wie „Bitte, verzeih mir“ oder „Es tut mir sehr leid“ kann den Bann brechen. Gehen Sie auf den anderen zu, reichen Sie ihm die Hand, berühren Sie ihn sanft, umarmen Sie ihn oder überraschen Sie ihn mit einem Geschenk zur Wiedergutmachung. Wenn Sie sich versöhnen wollen und den ersten Schritt tun, schaffen Sie nicht nur Vertrauen, sondern bekommen auch Respekt.

 

 

Aussöhnen mit dem Partner

 

Das Versöhnen nach einem Streit in der Partnerschaft ist eine große Erleichterung. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt zum Aussöhnen? Manchmal braucht einer der Partner mehr Zeit und zieht sich zunächst zurück. Die Bereitschaft zur Versöhnung muss wachsen und kann nicht übers Knie gebrochen werden. Schwelende Konflikte belasten eine Beziehung jedoch stark, deshalb ist es umso wichtiger, sich wieder zu versöhnen und Probleme offen anzusprechen.

 

Die Vorteile einer ernst gemeinten Versöhnung:

  • beide haben gesagt, was ihnen auf dem Herzen liegt
  • beide haben eine Einigung gefunden und sich entschuldigt
  • jeder kann den Standpunkt des anderen nachvollziehen, auch wenn er die Ansicht nicht teilt
  • beide richten ihre Aufmerksamkeit wieder auf gemeinsame positive Erlebnisse
 

Ist Versöhnen das Gleiche wie Verzeihen?

 

Das Verzeihen kann ein einseitiger Vorgang sein, denn eine andere Person muss nicht an diesem Prozess beteiligt sein. Die Versöhnung dagegen ist nur mit Beteiligung des Verursachers und des Gekränkten möglich.

 

Beim Versöhnen müssen beide Seiten aufeinander zugehen und eine Schlichtung wollen. Doch das Verzeihen ist auch ein Teil der Versöhnung, denn Unverzeihlichkeit kann nicht zu einer Einigung führen. Eine Aussöhnung geschieht grundsätzlich auf Augenhöhe, wogegen der Satz: „Ich verzeihe dir“ auch herablassend wirken und den Gegenüber in eine schwächere Position drängen kann.

 

Verzeihen

 

Verbitterung überwinden durch Vergebung

 

Verbitterung kann zu schweren Beeinträchtigungen führen und regelrecht krankmachen. Das zermürbende Gefühl entsteht infolge von Ereignissen, die in verschiedenen Lebensbereichen stattfinden. Es kann dabei um Trauer, eine Kündigung oder eine Trennung gehen. Wer verbittert ist, sucht die Schuld bei anderen, hadert mit seinem Schicksal und glaubt, dass er schlecht behandelt wird. Das kann auf lange Sicht zu einer Vielzahl psychischer und physischer Beschwerden führen.

 

Vergebung ist der beste Weg, um gesund zu bleiben und den Seelenfrieden zu wahren. Echten Frieden finden Sie nur, wenn Sie sich auch mit Menschen versöhnen, die Sie verletzt oder beleidigt haben. Das Nichtvergeben verhärtet Ihr Herz und fügt Ihnen Schaden zu. Ohne Aussöhnung und Vergebung entstehen immer wieder Probleme, die Sie gefangen halten.

 

Das Vergeben ist nichts Passives, sondern ein Zeichen geistiger Beweglichkeit. Versöhnen mit Ihren „Schuldigern“ bedeutet nicht, dass Sie vergessen, aber es schützt Sie vor Krankheiten und negativen Emotionen. Das Versöhnen kappt das Band zum Ungerechten und zu dem verletzenden Menschen. Wenn es Ihnen gelingt zu vergeben, kann die Liebe wirken. Sie lösen sich aus den Fesseln der Nichtvergebung und geben sich selbst frei.

 

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