Trennungsangst überwinden

Eine krankhafte Verlustangst kann das Leben für Betroffene zur Qual machen. Wie Trennungsangst entsteht und wie man sie überwindet, lesen Sie hier.


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Trennungsangst überwinden

 

Eine krankhafte Verlustangst kann das Leben für Betroffene zur Qual machen. Questico verrät, wie Trennungsangst entsteht, wie sie sich äußert und wie man sie überwindet.

Trennungsangst überwinden

Wenn in der Umgangssprache von Trennungsangst die Rede ist, so ist meist das Phänomen der Verlustangst bei Erwachsenen gemeint, die nicht zwangsläufig mit der frühkindlichen Trennungsangst zusammenhängen muss. Oft sind es andere Ursachen, die bei Betroffenen zur krankhaften Furcht vor einer Trennung geführt haben. Wie erkennt man eine Trennungsangst bei Erwachsenen und bei Kindern? Wie entsteht sie und was kann man dagegen tun? Questico klärt auf.

 

Die Trennungsangst in der Beziehung

 

Jeder, der seinen Partner liebt, kennt wahrscheinlich zumindest im Ansatz das Gefühl von Trennungsangst. Dass man seinen Partner nicht verlieren möchte, ist also ganz normal. Doch wenn die Verlustangst krankhafte Formen annimmt, unter denen die Betroffenen und ihre Partner leiden, stellt sie ein ernst zu nehmendes Problem dar.

 

Aktive und passive Angst vor Trennung

 

Auf die Beziehung bezogene Trennungsängste unterscheiden sich in zwei Typen. So leidet derjenige, der in einer leidvollen Beziehung steckt und sich eigentlich gern trennen würde, es aber nicht schafft, anders als der Betroffene, der permanente Furcht davor verspürt, dass sein Partner sich von ihm trennen könnte:

 

  • Bei der aktiven Trennungsangst würde der Betroffene sich gern trennen, weil er zum Beispiel in seiner Beziehung leidet, er bringt aber nicht die nötige Willenskraft auf. Dieser Form der Trennungsangst kann eine gewisse emotionale oder auch materielle Abhängigkeit vom Partner zugrunde liegen. Auch ein mangelndes Selbstwertgefühl geht einer solchen Ausprägung der Emotionsstörung häufig voraus.
     
  • Bei der passiven Trennungsangst will sich der Betroffene nicht trennen, sondern hat im Gegenteil panische Angst davor, dass sein Partner ihn verlassen könnte. Es handelt sich also vor allem um eine Verlustangst. Neben einem geringen Selbstwertgefühl, auf dem auch diese Form der Trennungsangst beruht, leiden die Betroffenen zudem oftmals an einer Art Trauma des Verlassenwerdens. Das heißt, sie haben in ihrer Kindheit, Jugend oder im Erwachsenenalter eine unfreiwillige Trennung von einem geliebten Menschen durchleben müssen.

Die beiden Arten von Verlustangst schließen einander jedoch nicht aus, sondern können sogar gemeinsam auftreten. Der Betroffene hat Angst, dass sein Partner sich trennen könnte (passive Angst), und leidet so sehr unter dieser Angst, dass er sich gern selbst trennen würde. Dies schafft er aber nicht, da die Angst vor den Konsequenzen einer Trennung zu groß sind (aktive Angst).

 

Trennungsangst: Anzeichen

 

Trennungsängste sind kein Zuckerschlecken. Die Symptome einer pathologischen Verlustangst können wie folgt aussehen:

  • Gefühl der Unsicherheit und des Nicht-genug-Seins
     
  • starkes Klammern an den Partner
     
  • ausgeprägte Eifersucht
     
  • Neigung, den Partner kontrollieren zu wollen
     
  • negatives Selbstbild
     
  • Überinterpretieren harmloser Begebenheiten bis hin zu Wahnvorstellungen darüber, dass der Partner einen eindeutig verlassen wird
     
  • permanenter Wunsch nach Bestätigung durch den Partner
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Trennungsangst: Ursachen

 

So romantisch sie auf den ersten Blick auch wirken können, haben Verlustängste in ihrer pathologischen Form überraschend wenig mit der Liebe zum Partner zu tun. Vielmehr sind die Ursachen stets im Betroffenen zu finden. Unabhängig davon, um welche Art von Verlustangst es sich handelt. Das heißt keinesfalls, dass der Betroffene selbst „schuld“ ist an seiner krankhaften Panik vor Verlust. Vielmehr bedeutet es, dass nur der Betroffene selbst sein Leiden lindern kann.
Konkrete Ursachen für Trennungsangst können sein:

  • durchlebtes Trauma des Verlassenwerdens
     
  • geringes Selbstwertgefühl
     
  • materielle oder emotionale Abhängigkeit
     
  • Angst vor Einsamkeit
     
  • fehlendes Gespür für eigene Bedürfnisse
     
  • soziale Isoliertheit
     
  • Unfähigkeit zu vertrauen

Es ist festzuhalten, dass die genannten Ursachen zusammenhängen und sich gegenseitig bedingen können. So basieren die emotionale Abhängigkeit und die Angst vor Einsamkeit in einer Vielzahl von Fällen auf einem mangelnden Selbstwertgefühl. Dieses kann wiederum auf eines oder mehrere prägende Erlebnisse (Traumata) zurückzuführen sein. Und auf diesen basiert wiederum oftmals die Unfähigkeit, Vertrauen zu entwickeln.

 

Der Umgang mit der Angst vor Verlusten

 

Oft geht die Angst vor einer Trennung mit der Angst, allein zu sein, einher. Das mangelnde Selbstwertgefühl der Betroffenen lässt sie glauben, dass sie selbst nicht genug sind. Sie meinen, einen Partner zu brauchen, um etwas darzustellen. Haben sie dann einen Partner, fühlen sie sich jedoch wiederum nicht gut genug für ihn, sie wünschen sich permanente Bestätigung durch ihn, um sicherzugehen, dass sie ihm doch „reichen“ und „gut genug“ sind. Unbewusst sind sie aber – durch ihr mangelndes Selbstwertgefühl – bereits überzeugt davon, dass sie nicht gut genug sind und dass eine Trennung unumgänglich ist. Davor haben sie Angst, da sie dann wieder allein wären. Ein leidvoller Teufelskreis, aus dem es auszubrechen gilt.

 

1. Selbstbewusstsein stärken
Wollen Sie Ihre Trennungsangst lindern, so müssen Sie zu ihrer Wurzel zurückkehren: Ihrem Selbstwertgefühl. Solange Sie sich selbst nicht gut genug finden, werden Sie unsicher bleiben und unter Verlustängsten leiden. Bauen Sie Ihr Selbstbewusstsein auf!
 

2. Alleinsein lernen
Allein und einsam sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Um Ihre Trennungsangst zu überwinden, ist es wichtig, dass Sie Ihre Bedürfnisse besser kennenlernen und dass Sie die Angst vorm Alleinsein verlieren. Unser Artikel zum Thema Einsamkeit überwinden führt Sie Schritt für Schritt zu einer selbstbestimmten, unabhängigen Lebensauffassung. Bald werden Sie es genießen, auch mal allein zu sein, und Ihre Trennungsangst wird nach und nach schwächer werden.
 

3. Freundschaften pflegen
Es ist von hoher Bedeutung, dass Ihr Schatz nicht Ihren einzigen Ansprechpartner darstellt. Knüpfen und pflegen Sie deshalb Kontakte außerhalb Ihrer Partnerschaft. Lassen Sie alte Bekanntschaften wiederaufleben, verabreden Sie sich mit Ihren Kollegen und treffen Sie sich mit Ihren Freunden – und zwar regelmäßig! So bauen Sie sich ein Netzwerk an Kontakten auf, das Sie auffangen wird, wenn Sie mal fallen sollten.
 

4. Vertrauen trainieren
Trennungsangst und die Unfähigkeit, vertrauen zu können, hängen meist eng zusammen. Um Ihrer Verlustangst sinnvoll entgegenzuwirken, kann es also helfen, Ihr Vertrauen aufzubauen.
 

5. Hilfe in Anspruch nehmen
Wenn Sie unter krankhafter Verlustangst leiden, die bereits Ihre Lebensqualität einschränkt, kann eine professionelle Psychotherapie, eine spirituelle Lebensberatung oder ein Lifecoaching Ihnen erheblich weiterhelfen. Unsere erfahrenen Questico-Berater sind bestens mit dem Thema vertraut. Sie fühlen sich in Sie ein und helfen Ihnen aus Ihrer Trennungsangst heraus, hin zu einem selbstbewussten und zufriedenen Leben.
 

Trennungsangst überwinden

 

Emotionale Störung mit Trennungsangst

 

Die emotionale Störung mit Trennungsangst beschreibt ein psychologisches Phänomen bei Kindern. Es äußert sich darin, dass das Kind von einem permanenten Empfinden der Angst vor einer Trennung geprägt ist. Meist geht es um die Trennungsangst von einem der Elternteile.

 

Emotionale Störung mit Trennungsangst: Anzeichen

 
  • Das Kind steht nachts auf, um sicherzugehen, dass Sie noch da sind.
     
  • Das Kind weigert sich, in den Kindergarten oder die Schule zu gehen, sondern möchte lieber bei Ihnen bleiben.
     
  • Das Kind hat körperliche Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit oder sogar Erbrechen, wenn es erfährt, dass es zu einer längerfristigen Trennung von Ihnen kommt.
     
  • Das Kind hat Alpträume von Trennungen.
     
  • Das Kind geht nicht gern allein ins Bett.
     
  • Das Kind äußert des Öfteren die Angst vor einer Trennung von Ihnen.
 

Emotionale Störung mit Trennungsangst: Umgang

 

Wer bei seinen Kindern Anzeichen einer Trennungsangst bemerkt, sollte den Kleinen durch liebevolle Gespräche und entsprechendes Handeln die unbegründete Angst davor nehmen. Sagen Sie dem Kind, wo Sie hingehen und wann Sie wiederkommen, wenn Sie den Raum verlassen. Ihr Kind wird irgendwann verinnerlichen, dass es keine Angst zu haben braucht, wenn Sie mal nicht da sind, weil Sie immer wiederkommen.
Zudem ist es wichtig, dass Sie Abmachungen stets einhalten. Das zeigt Ihrem Kind, dass es auf Sie zählen und auf Ihr Wort vertrauen kann. Wenn es trotz aller Bemühungen nicht gelingt, die Trennungsangst bei Ihrem Kind zu lindern, sollten Sie keine Scheu davor haben, sich professionelle Unterstützung von ausgebildeten Experten zu holen.

 

Leiden Sie, Ihr Partner oder Ihr Kind unter Verlustsangst? Unsere spirituellen Lebensberater helfen Ihnen, Ihre Trennungsangst zu überwinden. >> Wählen Sie Ihren Berater

 
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