Lernen zu Vergeben


Vergeben und vergessen: Wie geht das?
Warum sollte ich jemandem verzeihen, der mich verletzt hat?


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Vergeben und vergessen: Warum Verzeihen glücklich macht
 

Vergeben können ist ein Zeichen von innerer Stärke. Nach einer tiefen Kränkung fühlen wir uns erniedrigt und abgewertet. Doch wer glücklich werden will, schafft durch Verzeihen die Basis für erfüllte Beziehungen.

Vergeben befreit


Jeder Mensch muss in seinem Leben die Erfahrung machen, von einem guten Freund enttäuscht oder vom Partner verletzt zu werden. Der entscheidende Punkt ist der Umgang mit Beleidigungen oder Demütigungen. Die Fähigkeit zur Vergebung befreit den Geist, bringt körperliches Wohlbefinden und lässt Sie wieder glücklich werden. Nur, wenn wir verzeihen, durchbrechen wir nachtragende Gedanken, die unserer Gesundheit schaden können.

 

Jemandem vergeben – was bedeutet das?

 

Menschen brauchen zwischenmenschliche Beziehungen und Unterstützung im sozialen Umfeld. Doch in Partnerschaften oder Freundschaften sind gelegentliche Verletzungen und Debakel nicht vermeidbar. Zu den häufigsten Gründen, warum Frauen und Männer nicht verzeihen können, gehören Verlassen werden, Fremdgehen, Betrug und Mobbing. Jemandem vergeben, heißt Schritt für Schritt Loslassen, Zweifel und Ängste überwinden, neue Zuversicht gewinnen.

 

Wenn Sie sich in Vergebung üben, bewältigen Sie Kränkung, Enttäuschung und Verbitterung. Körper, Geist und Seele erfahren Erleichterung. Zufrieden und glücklich werden durch Vergeben ist möglich. Verschwinden quälende Gedanken und seelischer Schmerz, können wir unbeschwerter in die Zukunft gehen. Für Paare, die ihre Beziehung retten wollen, ist Vergebung eine elementare Voraussetzung. Das heißt nicht, dass ein Seitensprung vergessen ist, doch es besteht die Chance einer Aufarbeitung und Weiterentwicklung der Partnerschaft. Verzeihen können bedeutet:

  • Befreiung aus der Opferposition
  • Selbstverantwortung und Selbstschutz
  • Aktive Lebensgestaltung
  • Fremdbestimmung überwinden
  • Offenheit für Neues
 

Sich selbst verzeihen – eine Anleitung

 

Jeder macht Fehler, schließlich ist Irren menschlich. Manche Fehltritte lassen sich ganz leicht ausbügeln – andere wiederum tragen wir noch lange mit uns herum. Sie lasten bleischwer auf unserer Seele, solange wir nicht lernen, uns zu vergeben. Sich selbst verzeihen – keine leichte Aufgabe. Aber Sie können es schaffen – wenn Sie sich Zeit lassen und Schritt für Schritt vorgehen:

  • Analysieren.
    Denken Sie zurück und finden Sie heraus, was genau Sie falsch gemacht haben bzw. was genau Sie sich vorwerfen. Denn: Nur, wenn Sie wissen, was die Ursache für Ihre Selbstzweifel und Ihr schlechtes Gewissen sind, können Sie etwas dagegen tun.
     
  • Sauber trennen.
    Natürlich versuchen Sie, immer nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln. Dennoch erweisen sich Entscheidungen im Nachhinein manchmal als großer Fehler. In dem Augenblick, als Sie sich für oder gegen etwas entschieden haben, hatten Sie aber Ihre Gründe. In dem Moment fühlte es sich richtig an, Sie handelten nicht vorsätzlich. Führen Sie sich das vor Augen – dann können Sie sich selbst verzeihen!
     
  • Verantwortung tragen.
    Hat Ihr Fehlverhalten einen anderen Menschen verletzt oder ihm geschadet, sollten Sie es wiedergutmachen. Entschuldigen Sie sich bei der betreffenden Person. Sie haben erkannt, dass Sie falsch gehandelt haben. Sie sehen Ihren Fehler ein und tragen Verantwortung. Das ist der erste Schritt, sich selbst zu verzeihen.
     
  • Gutes tun.
    Sie haben nach wie vor ein ungutes Gefühl oder schämen sich für Ihr Verhalten? Möglicherweise hilft es Ihnen, sich bewusst für andere einzusetzen. Und zwar nicht aus Eigennutzen, sondern um des Helfens willen. Engagieren Sie sich ehrenamtlich in Ihrer Gemeinde, helfen Sie einem Freund beim Umzug, seien Sie für Ihre Familie da. Hauptsache, Sie tun Gutes. Das wird Ihr Gewissen erleichtern und nimmt Ihnen die Last von der Schulter.
 

Wie kann ich vergeben um meine Beziehung zu retten?

 

Eins sollte jedem klar sein: Vergebung lässt sich nicht mit Vergessen oder Versöhnung gleichsetzen. Vergessen kann nicht bewusst geplant werden, Vergebung dagegen schon. Sie können jemandem aus dem Inneren heraus verzeihen, auch wenn der Verursacher nicht über das Unrecht reden will. An einer Versöhnung sind mindesten zwei Menschen beteiligt. Doch wie kann ich verzeihen? Bevor Sie vergeben können, müssen Sie die Ursache für bedrückende Emotionen wie Trauer, Verzweiflung und /oder Groll ergründen. Was hat mich verletzt? Habe ich zum Dilemma beigetragen?

 

Es braucht Zeit, das Geschehen zu verarbeiten, doch Sie können der belastenden Situation entrinnen. Zermürbende Gedanken, etwa „Wie kann er mit so was antun?“ erhellen nicht die Hintergründe, sondern schaffen Raum für Sturheit und Schweigen. Mit solch einem Verhalten fügen Sie sich selbst Schaden zu und können Sie eine Beziehung nicht retten. Eine unverarbeitete Verletzung oder Kränkung kann körperliche Symptome wie Kopf- und Magenschmerzen, Schlafprobleme oder nervöse Unruhe auslösen.
 

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Lässt sich Vergebung lernen?

 

Vergeben heißt, einen anderen Menschen von seiner Schuld freisprechen und sich der Opferrolle entledigen. Gegenüber jemandem Nachsicht üben ist nur möglich, wenn Sie sich selbst vergeben und bestimmte Eigenschaften wie Zynismus oder Dominanz ablegen. Selbstvergebung bedeutet, den eigenen Fehlern in akzeptierender Haltung zu begegnen, um künftig weniger zynisch oder dominant aufzutreten.

 

Anderen zu verzeihen ist oft ein schwieriges Unterfangen, doch es ist ein unschätzbarer Gewinn für ein erfüllteres Leben. Vergebung erfordert Energie, Sorgfalt und Behutsamkeit zur schrittweisen Verarbeitung einer Kränkung. Einige Selbsthilfetipps zum Vergeben lernen:

  • Gedanken strukturieren und den Ballast von der Seele schreiben
  • Rituale, bspw. mit dem Foto des Verursachers sprechen
  • Motive für das Ereignis erforschen – war es wirklich böse Absicht?
  • Mit zeitlichem Abstand auf die eigene Reaktion schauen
  • Vertrauen auf das universelle Gesetz des Ausgleichs
 

Vergeben und verzeihen – was ist der Unterschied?

 

Oft werden diese beiden Begriffe synonym verwendet. Dabei unterscheiden Sie sich in einem wichtigen Punkt. Was ist der Unterschied zwischen verzeihen und vergeben?

  • „Ich verzeihe dir“
    Das können Sie aussprechen, auch wenn Sie es noch nicht tief in Ihrem Innersten empfinden. Sie haben sich oder einer anderen Person verziehen, damit ist die Sache für Sie zwar nicht vergessen, aber vom Tisch.
     
  • „Ich vergebe dir“
    Das bedeutet, Sie sprechen sich oder eine andere Person frei von Schuld. Ver-geben – die Besonderheit steckt schon im Wort. Sie geben sich oder einer anderen Person die Absolution, waschen sich oder den anderen rein von Schuld. Vergebung befindet sich demnach auf einem höheren Level.
 

Wie kann ich durch Vergeben glücklich werden?

 

Die positiven Effekte der Vergebung sind auf körperlicher und psychischer Ebene messbar. Eine US-Studie aus Michigan belegt, dass diejenigen, die bereit sind zu verzeihen, weniger Stresshormone ausschütten als Menschen, die in Rachegedanken verharren. Wichtig für den Vergebungsprozess ist, dass der Wunsch zu verzeihen aus tiefster Seele kommt und nicht dem Verstand entspringt. Sie können durch Vergeben glücklich werden, weil Sie Ihren Seelenfrieden finden, woraus Lebensfreude wachsen kann. Schaffen Sie es, Ihrem Partner oder Ihrer besten Freundin eine Respektlosigkeit oder Beleidigung zu verzeihen, verändern sich Ihre Emotionen und Gedanken zum Positiven.
 

Vergeben kann man lernen

 

Ist es sinnvoll zu verzeihen, um die Beziehung zu retten?

 

Dem Partner einen Seitensprung oder ständiges Lügen zu verzeihen, verlangt Hochherzigkeit, Selbstüberwindung und Toleranz. In einer Partnerschaft ist Großmut besonders schwierig, denn glühende Wut und durchweinte Nächte lösen oft nur einen Impuls aus – sich zu rächen. Natürlich existieren Ausnahmen, die Vergebung praktisch unmöglich machen wie Gewalt oder böser Verrat. Meine Beziehung retten? Lohnt sich Vergebung, wenn es kracht und kriselt?

 

Solange beide Partner sich gegenseitig achten und die guten Zeiten überwiegen, spricht vieles für verzeihende Gesten. Dann vollzieht sich das Vergeben innerlich und braucht keine großen Worte. Sollte es auf eine Trennung hinauslaufen, geht es darum, einen Abschluss für seelische Wunden zu finden und respektvoll mit dem anderen umzugehen. Haben Sie Probleme, anderen Menschen zu vergeben oder Selbstmitgefühl zu entwickeln? Fachkundige Beziehungsberater unterstützen Sie dabei zu verzeihen, helfen Ihnen, Kränkungen entgegenzuwirken, verleihen Ihnen emotionale Widerstandskraft und stärken Ihre Bereitschaft zur Vergebung.

 

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