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Lebe wild, frei und wunderbar

 

Stefanie Carla Schäfer ist Sportwissenschaftlerin und Trauma-Therapeutin. In ihrer Tätigkeit ist ihr bei vielen Menschen aufgefallen, dass die wenigsten richtig glücklich sind. Manch einer befindet sich in einer Art Hamsterrad, beklagt sich – aber die Schritte heraus sind oft nicht so einfach. Deshalb bietet sie anderen neue Inspirationen, um mehr aus sich und dem Leben zu machen, mehr zu genießen und dem zu folgen, was das eigene Herz möchte.

 

Stefanie Carla Schäfer

 

Frau Schäfer, einen großen Anteil am Glück hat ja heutzutage der Beruf. Manchmal entscheidet man sich für etwas und merkt erst später, dass es nicht das Richtige für einen ist. Es braucht Mut, sich dann für einen neuen Weg zu entscheiden, schließlich hängt davon auch viel ab. Wie sehen Sie das?

 

Wenn man beruflich neue Wege geht, bin ich auch nicht der Freund von radikalen Veränderungen. Ich habe auch meinen alten Job schrittweise reduziert und würde niemandem direkt dazu raten, allzu schnell vorzugehen – obwohl auch das seine Vorteile hat, denn man strukturiert auf einen Schritt seine Energien neu. Die neue Tür kann nur so weit aufgehen, wie man die alte zumacht, sage ich immer. Ich würde also erst einmal empfehlen, dass man seine Sicherheitsbedürfnisse deckt und ansonsten vielleicht mit einem Hobby oder Ehrenamt kleine Schritte macht. Achten Sie auch darauf, wo Sie Ihre Freude hinzieht. Dann kommt auch der Erfolg, so ist meine Erfahrung.

 

Diese Verbindlichkeiten scheinen manche Leute also regelrecht davon abzuhalten, zu tun, was sie wirklich genießen?

 

Ja – das wird immer so diskutiert, als wenn es keinen anderen Weg gibt, wegen der Rentenansprüche usw. Dabei leben wir in einem Land, wo wir so viele Möglichkeiten haben, neue Wege zu gehen: Es gibt Umschulungen – und wir fallen nicht gleich raus, wenn wir zum Beispiel arbeitslos werden. Das sind Existenzängste, die ich auch verstehen kann – und doch sind wir unter den 20 Prozent der Privilegiertesten. Das betone ich immer ganz gerne, denn wenn wir jammern, tun wir das auf einem hohen Niveau und haben im Grunde Möglichkeiten, wovon andere Leute nur träumen.

 

Manche Menschen haben ja zahlreiche Talente und Interessen. Wie findet man denn nun heraus, was für einen letztendlich das Richtige ist?

 

Ich glaube, Teil der Lebensaufgabe kann auch sein, dass sich so etwas entwickelt – aber vielleicht mit einem Oberthema, wo man merkt, das ist die ungefähre Richtung. Das Leben entwickelt sich ohnehin immer weiter, es ist ein Prozess. Und man kommt »dahin«, indem man wirklich der Freude folgt. Es ist das Bedürfnis, das aus einer Leichtigkeit entsteht – eine innere Stimme, die einem sagt, dass man einem bestimmten Weg mal mehr folgen sollte. Und dieser erweist sich dann oft als der richtige.

 

Wenn man Ihnen so zuhört, zeigen sich dabei unheimlich viele weise Gedanken. Doch Sie sind auch noch ziemlich jung. Wie sind Sie zu Ihren Einsichten gekommen?

 

Ich hatte schon früh eine Art spirituelle Sehnsucht, habe schon als Teenager angefangen, viel darüber zu lesen, aber nicht so richtig jemanden gehabt, mit dem ich mich darüber austauschen konnte. Dann, in meinen Zwanzigern hatte ich schon so meine Krisen, mit meiner Spiritualität gleichzeitig aber auch meine Ressource. Ich habe mich also schon in jungen Jahren mit meiner eigenen Geschichte und zum Beispiel mit meinen Gefühlen auseinandergesetzt. Da ist viel draus gewachsen. Und im Grunde ist es egal wie alt man ist, denn da ist ja die Seele dahinter.

 

Sie haben einmal gesagt, dass der Mensch seinen Fokus mehr auf Wertschätzung legen muss, um zu innerer Zufriedenheit zu gelangen. Was bedeutet das für Sie?

 

Dass man das Gute betont. Wenn man noch mal zurückgeht zu dem Beispiel mit der Arbeit – da wird meist betont, was schlecht läuft, statt dass gesagt wird »Hey, habt ihr toll gemacht.« Dabei freut sich doch jeder über Wertschätzung. Und da reichen Kleinigkeiten. Vielleicht auch, wenn man gerade denkt, die Kollegin sieht gut aus, und man sagt es dann einfach. Die Dinge rauslassen, damit mehr Nähe entstehen kann. Das heißt nicht, dass man Negatives ignoriert, und nicht mal Sachen anspricht, die nicht gut sind. Aber die Basis eines freundlichen Miteinander, das ist der Fokus auf gegenseitige Wertschätzung.
 

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Sie meinten, Sie haben sich auch viel mit unterdrückten Gefühlen auseinandergesetzt. Gibt es Techniken, die Sie da empfehlen, weil sie Ihnen gutgetan haben?

 

Bei mir hat Körperarbeit eine ganz große Rolle gespielt: Bioenergetik, Atemsitzungen – das finde ich gut, weil man da aus dem Kopf herauskommt ins Fühlen. Ich habe wirklich lange angekämpft gegen Gefühle in mir, die nicht so in meine Rolle passten, die ich lange hatte. Und durch die Atemarbeit kommt der Kritiker aus dem Kopf raus. Da habe ich gemerkt – Wut kann sich richtig gut anfühlen, oder Trauer. Wenn die Gefühle in den Fluss kommen können, dann ist es nicht mehr schlimm. Dann gibt es Kraft, denn es gleicht sich etwas aus im System.

 

Annehmen ist auch etwas, was Sie angesprochen haben. Ist das gerade für Frauen ein großes Thema?

 

Ich denke ja. Das hat viel mit Selbstwert zu tun, Gutes so anzunehmen. Da kann man sich vielleicht auch mal gut beobachten in solchen Situationen. Ich habe das zum Beispiel in Situationen gemerkt, wo mich jemand einladen wollte, wo ich relativiert habe, nach dem Motto »Nächstes Mal bin ich dran«. Da war immer direkt der Impuls da, etwas zurückzugeben. Und hier könnte man sich darin üben, sich zurückzulehnen und einfach »Danke« zu sagen. Zu beobachten, wie man schon fast wieder gleich zurückgeben will, aber es wirklich mal so reinlassen und merken, wie sich das anfühlt, wenn etwas nur mir gilt. Die Tatsache, dass das ein Geschenk ist und mich jemand wertschätzt – und das immer mehr anzunehmen. Wir Frauen werden meist dazu erzogen, zu geben, und das ist ein ganz wichtiger Punkt, das mal in Balance zu bringen, damit man beides gleichermaßen lernt.

 

Manchmal ist dein größter Schmerz dein größter Schatz. Ist das wirklich so?

 

Das ist oft so. Wenn man als Kind zum Beispiel schlecht behandelt wurde, bekommt man das Bedürfnis, mit Kindern zu arbeiten, damit diese bessere Bedingungen haben. So ist das bei einer Freundin von mir. Oder ich komme aus einer Familie, wo die Frauen immer ganz viel gegeben und sich selbst hintangestellt haben. Deshalb habe ich so ein großes Bedürfnis, gerade Frauen zu unterstützen. Mein Wunsch ist es, die »Herz-Frauen« zu unterstützen, denn wenn die im Einklang sind, können die im Grunde noch besser geben. Dass Selbstliebe egoistisch sei ist eben ein Vorurteil. Es geht darum, für andere, aber auch für sich selber da zu sein, nicht um ein »entweder oder« – sonst brennt man aus.

 

Manifestation in der Praxis ist ein wichtiges Thema für Sie. Wie funktioniert das?

 

Zunächst ist es wichtig, emotional aufzuräumen, und sich bewusst zu werden, dass ich das, was ich wünsche, auch verdiene. Ich glaube, dass das Universum uns gut gesonnen ist und uns das geben möchte, was wir uns ersehnen, wir es aber manchmal ablehnen – genauso wie die Freundin, die uns vielleicht zum Essen einladen will, und wir lehnen ab. Dieses Empfangen-Können ist erstmal sehr wichtig, und ich selbst arbeite auch weiter daran, es ist ein Prozess. Man kann auch immer nur so viel reinlassen, wie man empfangen kann, das ist ganz normal. Wenn du eine ganze Tüte Gummibärchen auf einmal isst, wird dir ja auch schlecht. Und dann geht es um ein Zusammenspiel des weiblichen und männlichen Anteils: Das Visualisieren als weiblicher Teil, und die Aktion, die Schritte zur Verwirklichung. Als männlicher.

 

Was ist für Sie von absoluter, elementarer Wichtigkeit im Leben?

 

Die innere Stimme. Es gibt die Stimme des Egos und die Stimme der Seele und es geht darum, sich ermutigt zu fühlen, dass man sich Zeit nimmt, wahrzunehmen, was deine innere Stimme wirklich sagt – und sie zu unterscheiden von der Stimme des Egos. Zu merken, was ich wirklich bin und was in mir ist. Und je mehr du diese Stimme wahrnimmst, umso mehr führt sie dich und bringt dich auf deinen Weg. Wichtig ist, dabei zur Ruhe zu kommen. Dann kommt meist zuerst eine Schicht von dem, was man nicht fühlen will, und dahinter folgt das, was die Seele eigentlich sagen möchte.


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