Wenn der Partner fremdgeht


Welche Anzeichen deuten darauf hin, dass man betrogen wird? Und was macht man, wenn es tatsächlich passiert ist?


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Fremdgehen – gibt es eine gemeinsame Zukunft?

 

Vom Partner betrogen zu werden, ist eine der größten Ängste vieler Menschen. Was kann man tun, wenn der oder die Liebste auf Abwegen wandelt?

Fremdgehen

Man gehört zusammen, ist vielleicht sogar verheiratet – aber immer wieder melden sich die Bedenken: Warum verhält er oder sie sich so seltsam? Steckt eine andere Liebe dahinter? Fremdgehen ist einer der schlimmsten Vertrauensbrüche, die es in einer Beziehung geben kann. Woran erkennt man, ob der Partner fremdgeht? Und wie kann man damit umgehen, wenn man tatsächlich betrogen wurde?

 

Wo fängt Fremdgehen an?

 

Gilt schon ein Kuss als fremdgehen? Wie sieht es mit einem intensiven Blickkontakt, einem Flirt oder Handy-Nachrichten aus? Wie mit langen Gesprächen und Berührungen? Tatsächlich sind die Ansichten hierzu von Person zu Person unterschiedlich – es gibt keine allgemeingültige Aussage darüber, wo der Spaß endet und der Vertrauensbruch beginnt. Jedes Paar legt also die eigenen Regeln fest.

Die Frage, ob erst eine Affäre oder auch schon ein One-Night-Stand unter den Begriff „fremdgehen“ fällt, lässt sich hingegen recht eindeutig beantworten. Hier sind sich die meisten einig: Ob einmalig oder mehrfach – beides ist Betrug. Beim Verzeihen macht das allerdings dann doch wieder einen großen Unterschied.

 

Fremdgehen erkennen – so finden Sie heraus, ob Ihr Partner Sie betrügt

 

Wer argwöhnt, ob der Partner fremdgeht, weiß: Eifersucht und Ungewissheit können einen wahnsinnig machen. Natürlich möchte man so schnell wie möglich herausfinden, ob man wirklich Grund zu Sorge hat oder ob einem die eigenen Ängste nur einen Streich spielen. Doch leider ist das gar nicht so einfach. Schließlich kann man nicht davon ausgehen, dass untreue Partner Hinweise hinterlassen.

Wer nicht entdeckt werden will, lässt ja mitunter ausgewiefte Strategien zum Einsatz kommen, um eine Affäre zu verheimlichen. Dem Partner nachzuspionieren, ist sicher nicht jedermanns Sache – und außerdem: Sollte der Liebste unschuldig sein, kann man ihn mit so einer Aktion sehr verletzen. Also was tun? Woher wissen Sie, ob Sie betrogen werden?

 

Fremdgehen: Das sind die Anzeichen

 

Es gibt tatsächlich ein paar Anzeichen, die häufig auftreten, wenn ein Partner untreu ist.

  • Der Partner bleibt abends oft länger weg, muss Überstunden machen oder ist viel häufiger als sonst auf Meeting oder Geschäftsreise.
     
  • Er verstrickt sich in Widersprüche, wenn Sie ihn fragen, wo er war oder wie sein Abend abgelaufen ist.
     
  • Er wirkt in letzter Zeit oft abwesend oder gar abweisend, wenn er mit Ihnen zusammen ist.
     
  • Er passt genau auf, dass Sie nicht auf sein Handy schauen können – oder reagiert ertappt, wenn Sie ins Zimmer kommen, während er gerade Nachrichten schreibt.
     
  • Wenn Sie abends schlafen gehen, sitzt er oft noch lange am Computer und geht erst später ins Bett.
     
  • Er hat kein Interesse mehr an gemeinsamen Unternehmungen und Zeit zu zweit.
     
  • Er verändert sich äußerlich, indem er zum Beispiel seinen Kleidungsstil ändert oder beginnt, mehr Sport zu treiben.
     
  • Das Verhalten beim Sex ändert sich, wird vielleicht sogar leidenschaftlicher.


All diese Anzeichen können, müssen aber nicht auf Untreue hindeuten. Erwarten Sie daher nicht gleich das Schlimmste, nur weil Ihr Pendant gerade viel arbeiten muss oder eine neue Frisur ausprobiert. Am besten sprechen Sie Ihre Unsicherheit an, ohne Vorwürfe oder Unterstellungen.

Reden Sie darüber, was Sie empfinden und wovor Sie Angst haben und bitten Sie Ihren Partner, ehrlich zu sein. Natürlich kann es dann passieren, dass er lügt, aber vielleicht kann er Ihnen auch Sicherheit geben – oder er ist so ehrlich und gibt es jetzt zu, falls er wirklich eine Affäre hat.

Berater wählen

 

Mein Mann betrügt mich / Meine Frau betrügt mich – was jetzt?

 

Haben Sie herausgefunden, dass Sie betrogen wurden? Dann stehen Sie vor einer schwierigen Entscheidung. Beenden Sie die Beziehung oder können Sie Ihrem Partner verzeihen? Vielleicht hat er Ihnen noch nicht einmal davon erzählt und Sie fragen sich womöglich, ob bzw. wann Sie ihn mit Ihrem Wissen konfrontieren sollen. Leider wird es nicht einfach, egal für welchen Weg Sie sich entscheiden.

Doch es ist nun einmal geschehen – und daher können Sie nur das Beste aus der Situation machen. Vielleicht erkennen Sie nun, dass es besser ist, sich zu trennen und neu zu beginnen, alleine oder mit einem anderen Partner. Oder Sie beschließen, Ihre Beziehung retten zu wollen – vielleicht sogar mit dem Ergebnis, das diese dadurch am Ende stärker wird.

 

Wann kann man Fremdgehen verzeihen?

 

Jemanden zu betrügen, ist eine schwere Verletzung. Wer einer Person, die er eigentlich liebt, so etwas antut, muss damit rechnen, dass die Beziehung danach vorbei ist. Aber natürlich ist es auch durchaus möglich, einen Fehltritt zu verzeihen. Ob das geschieht, hängt unter anderem von den Begleitumständen ab. So muss zum Beispiel ein einmaliger Ausrutscher nicht zwangsläufig zum Aus führen.

Wenn der untreue Partner den Fehler bereut, ihn gesteht und alles dafür tut, das Vertrauen des anderen zurückzugewinnen, stehen die Chancen gut, dass man den Seitensprung überwinden und wieder zusammen glücklich werden kann. Schwieriger sieht es bei einer lang andauernden Affäre aus. Ein richtiges Doppelleben mit gezielter Täuschung lässt sich schwer verarbeiten – noch dazu ist dann die Wahrscheinlichkeit groß, dass der untreue Partner nicht zum ersten und nicht zum letzten Mal fremdgegangen ist.

 

Welche Faktoren sind entscheidend?

 

Nicht immer ist es das Beste, sich nach einem Seitensprung sofort zu trennen. Im Gegenteil gibt es sogar Paare, die danach endlich in der Lage sind, ihre Probleme zu erkennen, daran zu arbeiten und stärker aus der Krise herauszugehen. Diese Faktoren beeinflussen die Entscheidung:

Das Geständnis
Wenn der Betrogene die Untreue selbst herausfinden muss oder von einem Dritten davon erfährt, ist das Verzeihen schwer. Eine Beichte hingegen ändert die Sache. Sie zeigt, dass derjenige, der fremdgegangen ist, sein Verhalten bereut und dass ihm etwas daran liegt, fair und ehrlich mit seinem Partner umzugehen. Das sind bessere Voraussetzungen, um die Liebe wieder auf Kurs zu bringen. Je ehrlicher man miteinander spricht, desto größer sind die Chancen auf Versöhnung.

Die Dauer
Wie bereits erwähnt: Ein einmaliger One-Night-Stand ist besser zu verkraften als eine jahrelange Affäre. Je länger der Betrug andauert, desto schwieriger wird es auch, danach wieder eine normale, vertrauensvolle Beziehung führen zu können. Der Schmerz sitzt tief und der Betrogene neigt eher dazu, alles zu hinterfragen und zukünftig immer misstrauisch zu sein.

Die Gründe
Auch die Ursachen, die zum Fremdgehen geführt haben, sind entscheidend dafür, ob man die Beziehung retten kann oder sollte. Sind bei der Affäre Gefühle im Spiel oder ging es nur ums Körperliche? Fühlt man sich in der Beziehung nicht mehr wohl, sehnt man sich nach einem anderen Leben, liebt man den Partner noch? All diese Fragen sind nicht nur für den hintergangenen Partner, sondern auch für den Fremdgeher interessant.

Ging es beim Betrug tatsächlich „nur“ um den Sex, sind viele eher bereit, zu verzeihen, als wenn auch Gefühle eine Rolle spielten. In der besten Beziehung kann es eben vorkommen, dass nach ein paar Jahren sozusagen die Luft raus ist und ein Partner seine Bedürfnisse im Bett nicht mehr befriedigt sieht. Natürlich sollte das kein Grund für einen Seitensprung sein – schließlich kann man auch in der eigenen Beziehung das Sexleben wieder aufpeppen und glücklich werden.

Rührt das Fremdgehen von schwerwiegenden Problemen in der Beziehung, sollte das ebenfalls ehrlich zur Sprache kommen. Möglicherweise ist die Liebe erloschen, man streitet sich nur noch oder lebt aneinander vorbei. Vielleicht hat der fremdgehende Partner das Gefühl, eingeengt zu werden und ausbrechen zu müssen. Auch zu wenig Nähe und Verständnis können dazu führen, dass man sich das, was einem fehlt, bei einer anderen Person sucht.

All das sind Gründe, an denen man arbeiten kann – sie können aber auch darauf hindeuten, dass es zwischen beiden Partnern möglicherweise ohnehin nicht wirklich passt. Stellt man das fest, ist eine Trennung vermutlich die beste Entscheidung. Wie es sich im konkreten Fall verhält, können natürlich nur die Betroffenen selbst herausfinden.

Fremdgehen

 

Fremdgehen – wie verarbeiten?

 

Sie möchten Ihrer Beziehung noch eine Chance geben? Dann gilt es, die Verletzung und den Vertrauensbruch gemeinsam zu verarbeiten. Beide Partner sind jetzt gefragt, beide müssen sich über ihre Gefühle klar werden und darüber, wie sie sich die Beziehung in Zukunft vorstellen. Der Betrogene braucht Kraft und Geduld, der Fremdgeher muss seine guten Absichten unter Beweis stellen und sich das Vertrauen des anderen zurückerobern.

Zudem sollte er die Wut und Enttäuschung des Partners einfach ertragen können – ohne sich ständig zu verteidigen oder gar wütend zu werden. Hilfreich sind Gespräche, in denen alle Fragen gestellt und beantwortet werden, die den Partnern auf der Seele brennen. Keiner von beiden sollte jedoch erwarten, dass es schnell gehen wird: Verletztes Vertrauen wiederaufzubauen, braucht eben seine Zeit.

Entscheidend ist jetzt auch, ob man die Probleme klären kann, die überhaupt zum Fremdgehen geführt haben. Finden Sie sie gemeinsam heraus und überlegen Sie sich, ob und wie Sie an diesen Problemen arbeiten können. Stellen Sie fest, dass unüberbrückbare Hindernisse bestehen, ist das eine wichtige Erkenntnis. Eine Trennung macht natürlich keinen Spaß – aber sie wird sich in diesem Fall als richtig herausstellen.

Wer an den schwierigen Themen in der Beziehung arbeiten möchte, tut dies am besten ganz in Ruhe, vielleicht mit der Unterstützung eines erfahrenen Beraters oder Paartherapeuten. Haben Sie oder Ihr Partner mit psychischen Problemen nach dem Fremdgehen zu kämpfen? Schlafen Sie schlecht, fühlen sich körperlich und seelisch ausgelaugt oder kommen gar nicht mehr aus dem Stimmungstief heraus?

Belastet Ihre Eifersucht Sie sehr und können Sie gar nicht mehr vertrauen? Dann können Sie von der Hilfe eines Dritten sehr profitieren. Sie müssen diesen Kampf nicht alleine mit sich oder Ihrem Partner austragen. Fragen Sie jemanden um Rat, der Ihnen weiterhelfen kann.

 

Fremdgehen verhindern – so bleibt die Liebe frisch

 

Ihr Partner ist (zum Glück) nicht fremdgegangen, aber Sie fürchten sich davor? Oder Sie trauen sich selbst nicht über den Weg und sehnen sich manchmal nach einem Abenteuer? Diese Tipps helfen, die Beziehung frisch zu halten – damit ein Seitensprung gar nicht erst passiert.

  • Klären Sie Probleme: Wenn etwas in Ihrer Partnerschaft Ihnen nicht gefällt, dann sprechen Sie das Thema an und finden Sie gemeinsam Lösungen. Schlucken Sie Ärger nicht herunter und lassen Sie Ihren Partner nicht raten. Ehrliche Gespräche helfen, die Beziehung zu verbessern.
     
  • Tauschen Sie sich aus: Bei vielen Paaren geht es irgendwann nur noch um Pflichten und Haushalt. Erzählen Sie Ihrem Partner, was Sie bewegt, worüber Sie sich Gedanken machen und wie Ihr Tag war! Interessieren Sie sich umgekehrt auch für das, was Ihren Partner beschäftigt.
     
  • Machen Sie Komplimente: Sagen Sie es Ihrem Partner, wenn Sie sich über etwas freuen, wenn Sie stolz auf ihn sind oder ihn unwiderstehlich finden. Er wird sich bestimmt revanchieren und Ihnen ebenfalls mitteilen, was ihm an Ihnen gefällt.
     
  • Nehmen Sie sich Zeit füreinander: Schöne Stunden zu zweit sind wichtig. Fällt das spontan schwer, können Sie konkrete Termine im Kalender eintragen, in denen es nur um Sie beide gehen soll – und über die sich nicht diskutieren lässt.
     
  • Erleben Sie etwas gemeinsam: Zusammen Neues auszuprobieren, lässt Sie einander immer wieder von neuen Seiten kennenlernen. Überlegen Sie sich Aktivitäten, die Ihre Liebe beleben. Auch beim Sex gilt: Abwechslung bringt Schwung!


Wie geht es mit Ihrer Liebe weiter? Finden Sie und Ihr Partner wieder zusammen? Unsere erfahrenen Berater sind bei allen Fragen gerne für Sie da. >> Zu den Beratern

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