Feng-Shui

Wohnen und Einrichten nach Feng-Shui folgt einfachen Regeln. Erfahren Sie, worauf es bei der Gestaltung des Wohnraums ankommt.

 


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Wohnen und Einrichten nach Feng-Shui

 

Feng-Shui (Feng = Wind, Shui = Wasser) ist eine naturphilosophische Lehre aus China, die vor allem die Harmonie von Mensch und Umwelt/direkter Umgebung zum Inhalt hat.

Feng-Shui


Der Lehre zugrunde liegen die fünf Grundelemente Feuer, Erde, Metall, Holz, Wasser, die jeweils mit negativer oder auch positiver Energie (Chi) aufgeladen sind. Eine entscheidende Rolle für die Feng-Shui-Regeln spielen die jeweiligen Einflüsse von Yin und Yang.

  • Yin (passiv) steht für das weibliche,
  • Yang (aktiv) für das männliche Attribut.

Yin und Yang gelten dabei als die beiden Pole, zwischen denen Energie fließen kann. Beide Pole stehen in einem ständigen Austausch. Harmonie herrscht, wenn zwischen beiden die Energie ungehindert fließen kann. Die Inhalte und Wurzeln der Feng-Shui-Lehre sind bereits vor mehr als 3000 Jahren in China nachzuweisen.


Seit Jahrhunderten wurden in China nach den Feng-Shui-Regeln Häuser gebaut, Plätze und Friedhöfe angelegt. Bis heute haben sich diese Bautraditionen vor allem in Tai Wan und Hongkong erhalten. In der westlichen Welt wird heute vornehmlich vom Feng-Shui-Einrichten gesprochen. Dabei wird versucht, die Prinzipien von Feng-Shui auch in bereits bestehenden Gebäuden in den Wohnräumen umzusetzen. Da die baulichen Voraussetzungen für das Feng-Shui-Einrichten in fertigen Gebäuden meist nicht gegeben sind, können die Feng-Shui-Regeln für den ungehinderten Energiefluss und die Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen oft nicht vollkommen umgesetzt werden.


Um ein harmonisches Wohnen nach Feng-Shui dennoch möglich zu machen, wurden die Prinzipien so angepasst, dass sie auch in vorgegebenen Wohnbedingungen angewandt werden können. Da der Feng-Shui-Lehre jedoch die Harmonisierung des Menschen mit seiner direkten Umgebung ein Anliegen ist, widerspricht die Reduzierung der Prinzipien von Feng-Shui auf die Gestaltung bestehender Räume und ihre Einrichtung nicht. Wichtig ist, den ungehinderten Fluss der positiven Energie Chi zwischen den Polen Yin und Yang nach den vorhandenen Möglichkeiten zu sichern.

 

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Die Grundregeln beim Feng-Shui-Einrichten

 

Soll ein Feng-Shui-Wohnzimmer oder Feng-Shui-Schlafzimmer eingerichtet werden, gelten einige wichtige Grundregeln, damit die Energie des Chi fließen kann:

  • die Möbel sollten an den Wänden platziert werden
  • die Sitzmöbel sollten an einer stabilen Wand aufgestellt werden
  • die Zimmermitte soll frei bleiben, aber stark betont werden
  • die Betonung der Mittel kann mittels wichtiger Feng Shui Farben erfolgen
  • im Raum können Lichtinseln geschaffen werden (Lichteinfall, Beleuchtung)
  • die Einrichtung sollte nicht durch zu viele Möbel und Accessoires überlastet sein

Das Wohnzimmer ist der Hauptaufenthaltsort für Tages- und Abendzeiten. Es dient der Entspannung, dem Zusammensein mit der Familie. Hier eine harmonische Atmosphäre mittels Feng-Shui zu schaffen, sorgt für mehr Wohlbefinden und ist der Gesundheit förderlich. Beim Feng-Shui-Einrichten wird auf Überflüssiges verzichtet, die Einrichtung kommt eher einem minimalistischen Stil entgegen.

 

 

Feng-Shui im Wohnzimmer – Holz und Metall für die Ausgewogenheit

 

Zu den bevorzugten Materialien im Feng-Shui-Wohnzimmer können Naturholz, Metall und natürliche Stoffe gehören. Auf Kunststoffe, chemische Kunstfasern sollte verzichtet werden, da darin die Grundelemente nicht klar enthalten sind. Das verhindert das gesunde Wechselspiel von Yin und Yang. Die Betonung der Zimmermitte ist wichtig. Für den ungehinderten Energiefluss bleibt sie im Feng-Shui-Wohnzimmer frei. Betont werden kann der Mittelpunkt durch runde, farbige Objekte, deren Farben mit den übrigen Feng-Shui-Farben harmonieren. Das kann ein runder Teppich sein, ein in Bodenfliesen eingelassenes Ornament oder auch die Deckendekoration durch eine große, runde Lampe. Lichtinseln im Feng-Shui-Wohnzimmer können durch beleuchtete Zimmerbrunnen, Pflanzenleuchten, Windlichter oder die Nutzung des natürlichen Lichteinfalls durch die Fenster geschaffen werden.

 

Feng-Shui im Schlafzimmer

 

Feng-Shui im Schlafzimmer – das Bett auf Position bringen

 

Gesunder Schlaf ist eine Voraussetzung für Gesundheit und Vitalität. Im Feng-Shui-Schlafzimmer soll zuerst die richtige Position für das Bett gewählt werden. Das Kopfteil soll an eine feste Wand grenzen und sich niemals unter dem Fenster befinden. Nach Möglichkeit ist vom Bett aus der freie Blick auf Fenster und Tür zu schaffen. Über dem Kopfteil sollen sich keine großen Gegenstände befinden, weder große Bilder, Borde, schwere Lampen und dergleichen. Der Raum unter dem Bett soll frei bleiben, damit die Energie fließen kann. Stauräume sind besser durch an der Wand aufgestellte, geschlossene Kommoden und Schränke zu schaffen. Auch im Feng-Shui-Schlafzimmer gilt, auf Kunststoffe und Kunstfasern zu verzichten. Abgesehen von den Lampen sollten im Feng-Shui-Schlafzimmer keine Elektrogeräte im Raum sein.

 

 

Feng-Shui im Arbeitszimmer – Wichtig für die Konzentration

 

Im Arbeitszimmer oder Home Office wird viel Energie und Konzentration benötigt. Wichtig im Feng-Shui-Arbeitszimmer sind:

  • optimaler Platz für den Schreibtisch
  • klare Ausrichtung der Möbel an den Wänden
  • wohltuende Lichtverhältnisse
  • Ordnung

Der Schreibtisch im Feng-Shui-Arbeitszimmer soll so stehen, dass hinter dem Stuhl eine feste Wand ist und der freie Blick gewährleistet ist. Ideal sind die Blickrichtung zur Tür und ein ungehinderter Tageslichteinfall von der Seite. Lampen sollten dem Tageslicht angeglichen sein. Auch ist beim Feng-Shui-Einrichten auf Überflüssiges zu verzichten, und die Raummitte sollte nicht verstellt sein. Ebenso sollten weder Tür- noch Fensterbereich durch große Möbel beschattet werden. Unordnung, wirre Kabel, Kartons und Papierberge hindern den Fluss des Chi. Daher sollte immer eine übersichtliche Grundordnung im Feng-Shui-Arbeitszimmer herrschen.

 

 

Das Yin und Yang durch Farben optimieren

 

Die Farben spielen eine wichtige Rolle bei den Feng-Shui-Regeln für das Yin-Yang-Prinzip. Je nach Nutzung der Räume wird beim Feng-Shui-Einrichten Yin oder Yang betont.

 

Yin Farben zählen bei den Feng-Shui-Farben:

  • Blau
  • Grau
  • Schwarz
  • Kupfer
  • Weiß
  • Silber
  • Gold
  • Braun
  • Pastelltöne, monochrome

Yang Farben bei Feng-Shui-Farben:

  • Rosa
  • Rot
  • Gelb
  • Orange
  • Grün
  • Türkis
  • Vollfarbtöne, polychrome

Die Feng-Shui-Farben sind einerseits Yin und Yang, wie auch den Elementen zugeordnet. So ist beispielsweise Gelb eine Erdfarbe, Braun und Grün gehören zu den Holzfarben, Blau und Schwarz sind Wasserfarben. Den Feng-Shui-Farben wird bei der Feng-Shui-Einrichtung eine wichtige Bedeutung für das Zusammenwirken der beiden Pole Yin und Yang zugeschrieben. Daher darf zwar ein Aspekt in einem Raum vorherrschend sein, es sollte jedoch nie auf den zweiten ganz verzichtet werden.


Um beide Pole ausreichend zu integrieren, können beispielsweise die Feng-Shui-Farben von Yin oder Yang kräftiger im Raum oder im Raumzentrum genutzt werden. Die Farbmöglichkeiten bei der Feng-Shui-Einrichtung lassen ausreichend Raum für eine harmonische und sehr individuelle, kreative Gestaltung. Die starke Farbgebung im Feng-Shui-Wohnzimmer in der Mitte sollte sich in Abstufungen in der übrigen Einrichtung wiederfinden. Farbgebung sollten beim Feng-Shui-Einrichten also nicht wahllos vorgenommen werden. Schwarz steht beispielsweise für Macht und Geld. Diese Einflüsse könnten im Feng-Shui-Schlafzimmer eher belastend sein, im Feng-Shui-Arbeitszimmer dagegen förderlich.

 

Feng-Shui im Wohnzimmer

 

Kontraste im Feng-Shui fördern das Wohlbefinden

 

Durchdachte Kontraste sind förderlich, wie zum Beispiel eine ausgewogene Schwarz-Weiß-Kombination in der Raummitte, die durch in Grau- und Rottöne im übrigen Raum ergänzt wird oder umgekehrt. Vor allem sollten die Farben nicht widersprüchlich und allzu verwirrend gewählt werden. Das ist beispielsweise bei zu vielen Mustern und Farben der Fall, die keine klare Gestaltung zulassen.

 

 

Mehr Individualität für die eigenen vier Wände mithilfe des Feng-Shui

 

Die Grundregeln für das Feng-Shui-Einrichten sind nicht allzu schwer zu befolgen. Die Feng-Shui-Regeln geben ausreichend Raum für Individualität. Feng-Shui ist keine strenge Lehre, die jede Eigengestaltung ausschließt, und nicht alle Feng-Shui-Regeln müssen restlos befolgt werden. Wichtig sind Harmonie und Sicherheit in der häuslichen Umgebung, die durch eine wohltuende Einrichtung geschaffen werden. Mit dieser Grundlage bieten sich vielfältige Möglichkeiten, Farben und Formen oder unterschiedlichste Materialien miteinander zu kombinieren. Feng-Shui kann dabei als ein Instrument angesehen werden, mit dessen Hilfe Menschen der Einrichtung nicht nur eine persönliche Note geben, sondern die eigene Persönlichkeit und all ihre Nuancen widerspiegeln lassen können.

 
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