Betrogen: der Verrat am Herzen

Von seinem Partner betrogen zu werden, kann bei Betroffenen ein lebenslanges Trauma auslösen. Erfahren Sie hier, welche Gründe und Folgen das Fremdgehen hat, und lesen Sie hilfreiche Tipps, wie Sie es überwinden.


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Betrogen werden: Wenn Liebe wehtut
 

Betrogen zu werden, zählt für die meisten zu den größten Horrorszenarien. Doch in etwa jeder Zweite ist schon einmal in seinem Leben fremdgegangen. Wie passt das zusammen?

Betrogen werden

Mit Fremdgehen beschäftigen sich allerhand Studien und Befragungen, ist es doch ein Phänomen, das jeden von uns treffen könnte. Ein reges Sexleben, gemeinsame Unternehmungen zu zweit und jede Menge Wertschätzung für den Partner können das Betrugsrisiko zwar verringern, vollständig beseitigen lässt es sich aber nie. Dass betrogen zu werden wirklich jedem passieren kann, sogar den Reichen und Schönen, beweist die schier unendlich lange Liste prominenter Seitensprung-Opfer.

Um mit dem betrogen-werden besser umgehen zu können, bieten wir Ihnen noch viele weitere Themen rund um das Thema Liebe und Partnerschaft, wie zum Beispiel allgemeine Erläuterungen zur Liebe und inwiefern eine Trennung trotz Liebe erfolgen kann, zum Beispiel durch einen Seitensprung des Partners.

So waren weder Beyoncé, Sandra Bullock, Nicole Kidman oder Selena Gomez noch Heidi Klum, Gwen Stefani, Dennis Quaid oder Justin Timberlake davor gefeit, von ihrem Partner betrogen zu werden. Ein Gedanke, der Betroffene wohl kaum tröstet. Was wirklich gegen den Herzschmerz hilft, erfahren Sie hier.

 

Fremdgehen: die harten Fakten

 

Für 70 Prozent der Deutschen ist Treue die wichtigste Eigenschaft, die ein Partner mitbringen muss. Doch die Hälfte aller Deutschen hat bereits einmal in ihrem Leben ihren Partner betrogen. Dabei handelt es sich einer Göttinger Studie zufolge nur in den wenigsten Fällen um einen einmaligen Ausrutscher. Vielmehr hatten 46 Prozent der Frauen und 41 Prozent der Männer eine Affäre, die mindestens einen Monat anhielt.

Dauert eine Affäre länger als ein Jahr, so entscheiden sich nur 25 Prozent der Männer, aber 57 Prozent der Frauen für die neue Beziehung.

Nur bei 15 Prozent der Beziehungen verbessert sich die Qualität der Partnerschaft, nachdem einer der Partner fremdgegangen ist. Bei 85 Prozent tritt hingegen eine Verschlechterung der Beziehung oder eine Trennung auf. Bei etwa 70 Prozent der Fälle trennt sich das Paar innerhalb eines Jahres nach dem Seitensprung. Laut einer Studie aus New Hampshire gehen Frauen am wahrscheinlichsten im Alter vom 45 und Männer im Alter von 55 fremd.

38 Prozent der Deutschen bezweifelt, dass lebenslange Treue überhaupt möglich sei. Hat man in seiner Beziehung das dritte Jahr erreicht, steigt das Fremdgehrisiko, ab dem zehnten Jahr sinkt es wieder.

 

Mein Mann hat mich betrogen – Warum gehen Männer fremd?

 

Steckt in jedem Mann ein potenzieller Fremdgeher? Manche meinen schon, doch gibt es auch jede Menge Männer, die ihrer großen Liebe bis an ihr Lebensende treu sind. Das sind statistisch gesehen die häufigsten Gründe für einen Seitensprung:

  • Sex: So schockierend es klingen mag, wird fehlender oder leidenschaftsloser Sex in Beziehungen von Männern als häufigster Fremdgeh-Grund genannt. Ein reges Sexleben kann also dazu beitragen, einen etwaigen Seitensprung des Partners vorzubeugen.
     
  • Der Reiz des Neuen: Früher oder später hält wahrscheinlich selbst in die aufregendste Beziehung eine gewisse Routine Einkehr. Umso aufregender kann jemand wirken, den Mann noch nicht in- und auswendig kennt. 52 Prozent der männlichen Fremdgeher konnten dem Reiz des Neuen nicht widerstehen.
     
  • Der Wunsch, begehrt zu werden: Die Frau, mit der Männer ihre Partnerin betrügen, ist nicht zwangsläufig attraktiver oder interessanter als die Partnerin. Entscheidend ist hingegen vielmehr, dass sie dem Mann das Gefühl gibt, ihn sexuell zu begehren.
     
  • Gelegenheit macht Diebe: Der Alkohol fließt in Strömen, die Stimmung ist gut, die neue Bekannte willig – da passiert schnell mal etwas, was unter normalen Umständen nicht geschehen wäre.
     
  • Mangelndes Selbstbewusstsein: Sowohl Männer als auch Frauen, die unter einem geringen Selbstwertgefühl leiden, neigen eher zum Fremdgehen als Herrschaften mit einem gesunden Selbstbewusstsein.
     
  • Gene: Einer Prager Studie zufolge betrügen Männer, deren Väter bereits notorische Fremdgänger waren, ihre Partnerin ebenfalls häufiger als Söhne von treuen Vätern. Besonders dann, wenn sie die Fehltritte ihres Erzeugers in der Kindheit mitbekommen haben.
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Meine Frau hat mich betrogen – Warum gehen Frauen fremd?

 

Anders als bei Männern, denen es oftmals primär um das Sexuelle geht, dreht sich bei Frauen ein Seitensprung zumeist mehr um den emotionalen Aspekt. So gibt es zahlreiche Männer, die mit einer Frau ins Bett gehen würden, mit der sie sich charakterlich nicht mehr vorstellen können. Nur die wenigsten Frauen würden hingegen mit einem Mann Sex haben, mit dem sie sich emotional nicht verbunden fühlen. Doch warum geht eine Frau fremd?

  • Bestätigung: Ist sie für ihren Mann vor allem Putzfrau und Köchin, ist die Frau empfänglich für die Schmeicheleien anderer Männer. Sie genießt es, sich wieder begehrenswert zu fühlen.
     
  • Aufmerksamkeit: Hat der eigene Partner kaum noch Zeit für seine Frau oder schenkt er ihr zu wenig Aufmerksamkeit, wird sie bei fremden Komplimenten schneller hellhörig.
     
  • Mangelnde Kommunikation: Fühlt sie sich von ihrem Partner nicht verstanden, ist sie eher geneigt, sich jemand anderem anzuvertrauen, bei dem sie sich verstanden fühlt. Beim Reden bleibt es dann nicht unbedingt.
 

Der betrogene Ehemann – ein modernes Phänomen?

 

„Meine Frau hat mich betrogen.“ Lange Zeit waren Sätze wie dieser fast undenkbar und Untreue ein Attribut, das ausschließlich dem männlichen Geschlecht zugeordnet wurde. Zu Unrecht! Denn heute weiß man, dass beide Geschlechter ihren Partner in etwa gleich häufig betrügen. Bis vor Kurzem wurde bei Scheidungen noch die Schuldfrage gestellt – hatte die Frau sich etwas zu Schulden kommen lassen, musste sie damit rechnen, mit großen finanziellen Einbußen aus der Ehe herauszugehen.

Doch auch über den finanziellen Gesichtspunkt hinaus war Untreue bei Frauen verpönt. Untreue Frauen galten als unrein, promiskuitiv und teuflisch, während untreue Männer hingegen als Inbegriff der Männlichkeit gefeiert wurden. Auch heute noch glaubt so mancher Evolutionsbiologe, dass Untreue in der männlichen Natur liege, diene sie dem Menschengeschlecht doch in Form von größtmöglicher Fortpflanzung.

Je mehr „Weibchen begattet“ werden, desto reichhaltiger die genetische Vielfalt der Spezies. Heutzutage hört man den Satz „Meine Freundin hat mich betrogen“ hingegen fast genauso oft wie „Mein Freund hat mich betrogen.“

 

Betrogen worden: Psychologie

 

Von seinem Partner betrogen zu werden, kann bei Betroffenen ein lebenslanges Trauma auslösen. Eine Studie der Universität Göttingen ergab sogar, dass die Symptome, unter denen ein Betrogener leidet, denen einer Posttraumatischen Belastungsstörung ähneln. So kehren die Gedanken an den eigenen Partner, wie er jemand anderen küsst und leidenschaftlich berührt usw. immer wieder – ähnlich wie sich bei Kriegsbeteiligten oder Unfallopfern das Unglück immer wieder vor dem inneren Auge abspielt. Auch körperliche Beschwerden wie Schweißausbrüche, Zittern und Schlaflosigkeit treten bei etwa der Hälfte aller Betrogenen auf.

Betrogen werden

 

Betrogen worden: Phasen danach

 

1. Phase: der Schock
Sie fallen aus allen Wolken! Alles, woran Sie jemals geglaubt haben, erscheint Ihnen jetzt unwahr. Alles, was Sie je gefühlt haben, unwichtig. Sie schämen sich, Sie fühlen sich bloßgestellt, sind verzweifelt. Zugleich sind Sie wütender als je zuvor. Sie könnten die ganze Welt zusammenschlagen – insbesondere Ihren betrügenden Partner. So wütend sind Sie. Das Einzige, was Sie von ihm jetzt wollen, ist dass er Sie auf Knien anfleht, damit Sie ihn hart zurückweisen können. Oder Sie möchten ihm genauso wehtun wie er Ihnen. Zum Beispiel indem Sie ihn auch betrügen.

Tipp: Machen Sie Ihrem Ärger Luft, überstürzen Sie jetzt aber keine Entscheidung.
 

2. Phase: Selbstzweife
Es klingt paradox, dass der oder die Betrogene sich oft miserabler fühlt als der Betrüger selbst. Dabei hat der, der betrogen worden ist, doch eigentlich nichts falsch gemacht. Dass der Partner einen betrügt, ruft bei vielen erst einmal die Assoziation hervor, dass man selbst eben nicht genug war. Statt die Schuld bei ihrem untreuen Mann zu suchen, sieht also so manche betrogene Ehefrau bei sich das Problem.

Und auch der betrogene Ehemann sucht die Schuld unbewusst eher bei sich. Selbstzweifel stellen sich ein und längst verdrängte Minderwertigkeitsgefühle brodeln wieder an die Oberfläche.

Tipp: Vergleichen Sie sich nicht mit dem oder der Geliebten Ihres Partners! Konzentrieren Sie sich stattdessen auf sich und Ihre Vorzüge.
 

3. Phase: Eskalation und Rückzug
In der dritten Phase ist Wunden-lecken und im Selbstmitleid-baden angesagt, ja sogar erlaubt. Allerdings in Maßen! Diejenigen, die die Schuld besonders stark bei sich selbst suchen, neigen laut einer US-amerikanischen Studie nämlich zu risikoreichem Verhalten, mit dem sie zum Teil ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Beispielsweise betrinken sie sich häufig, essen zu viel oder zu wenig, konsumieren Drogen, treiben zu viel Sport oder haben ungeschützten Sex.

Tipp: Jetzt ist es wichtig, gut zu sich selbst zu sein. Tun Sie Dinge, die Ihnen guttun, sprechen Sie über das Erlebte und lassen Sie die Finger von Alkohol und Drogen.
 

4. Phase: Heilung
In dieser Phase gehen Sie in sich und erkennen nach und nach, dass es nicht an Ihnen lag, dass Ihr Partner Sie betrogen hat. Sie trennen sich von Ihrer Opferhaltung. Die dunklen Wolken über Ihrem Lebenshimmel verziehen sich allmählich, Sie nehmen Ihr Leben selbst in die Hand. Klar kann es immer wieder Momente geben, in denen Sie an sich selbst zweifeln werden, doch insgesamt sind Sie doch recht zufrieden mit sich und würden mit niemandem tauschen wollen – erst recht nicht mit der/dem Geliebten Ihres Ex-Partners.

 

Belogen und betrogen: Tipps, um das Trauma zu überwinden

 

Sie sind betrogen worden? So verarbeiten Sie das Betrogen-werden-Trauma:

- Seien Sie gut zu sich selbst!

Nun ist es wichtiger denn je, sich selbst mit Respekt und Liebe zu behandeln, auch wenn Sie sich vielleicht gar nicht danach fühlen. Gönnen Sie sich ein gutes Buch, ein leckeres Essen, ein heißes Bad. Und verzichten Sie – auch wenn es schwerfällt – auf Alkohol!
 

- Seien Sie sich selbst gegenüber verständnisvoll!
In einem Anflug von Wut haben Sie das teure Porzellan-Service an der Wand zertrümmert? Bedenken Sie, dass Sie sich in einer emotionalen Ausnahmesituation befinden. Da ist es normal und sogar heilsam, auch mal auszurasten.
 

- Geben Sie sich Zeit!
Zeit heilt alle Wunden, und so gilt es, nicht gleich nach zwei Wochen zu erwarten, dass Sie wieder die/der Alte sein werden. Das Trauma zu überwinden, braucht einfach etwas Zeit. Haben Sie Geduld. Schon bald wird es Ihnen sehr viel besser gehen.
 

- Suchen Sie die Schuld nicht bei sich selbst!
Zugegeben kommt es vor, dass in der Beziehung etwas nicht mehr passte und der Partner aus diesem Grund fremdgegangen ist. Dennoch sollten Sie die Schuld keinesfalls nur bei sich suchen. Schließlich waren es nicht Sie, der fremdgegangen ist, sondern Ihr Partner. Sie selbst haben nichts Böses getan.
 

- Reden Sie sich den Kummer von der Seele!
Am besten verarbeiten lassen sich Ihre Erlebnisse im Gespräch mit einem Freund, einem Therapeuten oder einem erfahrenen Lebensberater. Im Austausch mit anderen gewinnen Sie neue Perspektiven und Anregungen zur Bewältigung.
 

- Bewegen Sie sich heraus aus Ihrer Opferposition!
Eine Zeit lang ist es völlig normal und sogar hilfreich, ein wenig im Selbstmitleid zu baden. Wer, wenn nicht Sie in dieser Situation! Doch nach einer Weile – das werden Sie höchstwahrscheinlich sogar selbst merken – wollen Sie mehr, als sich selbst zu bemitleiden. Sie wollen nicht mehr traurig sein. Herzlichen Glückwunsch! Sind Sie erst einmal an diesem Punkt angelangt, gilt es, aktiv zu werden:

Gehen Sie raus, treffen Sie sich mit Freunden, üben Sie Ihr Hobby aus, treiben Sie Sport – bringen Sie wieder Bewegung in Ihr Leben. Das macht nicht nur Spaß, es stärkt auch Ihr angekratztes Selbstbewusstsein.

 
Trotz Fremdgehen zusammenbleiben?  

Ein Seitensprung oder eine Affäre muss nicht zwangsläufig das Beziehungsaus bedeuten. Um etwas zu verbessern, muss man erst das Problem kennen. Und so gibt es Fälle, in denen der Seitensprung auf das Problem aufmerksam macht und somit beiden Partnern die Möglichkeit gibt, dieses zu beheben. Ob fehlende Offenheit im Bett oder mangelnde Aufmerksamkeit im Alltag der Grund für die Untreue war – es sollte daran gearbeitet werden.

Nur selten geschieht Untreue völlig ohne Grund. Leicht wird es trotzdem nicht: Eine Paartherapie dauert in etwa doppelt so lange, wenn Fremdgehen im Spiel war, wie eine, bei der das Paar einander treu war. Denn ist das Vertrauen erst einmal ruiniert, ist es nur schwer wiederherzustellen. Ehrlichkeit ist nun ganz wichtig, ebenso wie Geduld und die Bereitschaft, zu verzeihen.

 

Die betrogene Ehefrau zu sein, hat auch Vorteile

 

Eine aktuelle Studie aus Kalifornien hat ergeben, dass Frauen, die von ihrem Partner betrogen worden sind, nach der Trennungsphase an emotionaler Intelligenz dazugewinnen. So macht sie das negative Erlebnis auf lange Sicht reflektierter, unabhängiger, selbstbewusster und bei der Wahl ihres nächsten Partners umsichtiger.

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