Achtsamkeit für mehr Lebenskraft

Mithilfe von Achtsamkeit können Sie dem Alltagsstress ein Ende bereiten. Erfahren Sie, wie Sie jeden Tag achtsamer werden.


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Achtsamkeit – Übungen für mehr Wohlbefinden

 

Achtsame Menschen sind entspannter, haben weniger Stress und dafür mehr Kraft und Lebensfreude. Und es ist gar nicht so schwer, Achtsamkeit zu lernen.

Achtsamkeit

Morgens unter der Dusche denkt man schon an den Stau auf der Straße, im Auto dann kreisen die Gedanken um das bevorstehende Meeting und so weiter – so geht es vielen Menschen. Doch zu selten im Hier und Jetzt zu sein, verursacht Hektik und stört das Wohlbefinden. Achtsamkeit kann helfen, wieder in den Augenblick zu finden, zur Ruhe zu kommen und sich selbst und alles ringsum bewusster wahrzunehmen. Das entspannt und vertreibt Stress. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

 

Was ist Achtsamkeit?

 

Bei der Achtsamkeit ist man voll und ganz da, in diesem Moment, mit all seinen Sinnen, mit Körper und Geist. Und dabei bewertet und beurteilt man nicht. Man ist nur einfach, und alles ringsherum darf ebenfalls sein – ein Zustand, der befreiend und entlastend wirkt, Ruhe und Zufriedenheit schafft. Und das Beste daran: Jeder kann es lernen.

Ursprünglich kommt die Achtsamkeit aus dem Buddhismus. In der westlichen Welt gilt der Molekularbiologe Jon Kabat-Zinn als Entwickler des Prinzips. Er machte in den Siebzigerjahren mit seiner Methode der MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) auf sich aufmerksam.

Zunächst wurde er damit von der Wissenschaft eher belächelt, doch das hat sich inzwischen geändert. Heutzutage ist Achtsamkeit unter Ärzten und Therapeuten eine anerkannte Methode, die zusätzlich zur Schulmedizin helfen kann, Kraft zu danken, das Immunsystem zu stärken und gesund zu bleiben – eben indem sie den Stress vertreibt, der Körper und Geist so sehr zusetzt.

Wer Achtsamkeit praktiziert, tankt immer wieder Kraft, ist gelassener und ruhiger, kann besser mit Herausforderungen umgehen und ist weniger anfällig für Burnout und ähnliche Folgen der Überforderung. Auch die Konzentrationsfähigkeit wird dadurch gesteigert. Es lohnt sich also durchaus, sich einmal genauer mit diesem Prinzip zu beschäftigen.

Wollen Sie noch weiter in die große Welt der Achtsamkeit eintauchen? Informieren Sie sich zum Beispiel auch über die Mantras zum loslassen, wie Sie Ihr Leben zum positiven verändern können oder über Geben und Nehmen.
 


 

Achtsamkeit im Buddhismus

 

Im Buddhismus wird die Achtsamkeitsmeditation auch Vipassana genannt. Dabei geht es darum, mit seinem ganzen Bewusstsein im Hier und Jetzt zu sein und das Leben in all seinen Facetten so akzeptieren zu lernen, wie es ist.

Auch Leid, Unvollkommenheit und Unbeständigkeit sind Bestandteile des Lebens, und sie hinnehmen zu können, ist ein wichtiges Ziel bei der Achtsamkeitsmeditation des Buddhismus. Wenn man das beherrscht, kann man neue Leichtigkeit erfahren und viel Kraft daraus ziehen.
 

Achtsamkeit lernen

 

Achtsamkeit lernen – wie geht das?

 

Achtsamkeit ist für viele Menschen im Alltag keine Selbstverständlichkeit. Man hat immer einiges um die Ohren, rauscht von einem Termin zum anderen, plant dabei schon mal die nächsten Schritte und merkt kaum, wie einem irgendwann alles zu viel wird. Genau deswegen kann es so guttun, endlich achtsamer zu werden.

Man benötigt allerdings ein bisschen Geduld, um sich wirklich darauf einzulassen und nicht immer wieder in die alten, hektischen Muster zu verfallen.

Doch wer sich entscheidet, achtsam leben zu wollen, kann das ohne großen Aufwand üben und wird schon bald die positiven Effekte spüren, die es mit sich bringt.

Wichtig bei der Achtsamkeit ist es, seine Konzentration auf den Moment zu richten, in dem man sich befindet. Macht man das richtig, kann man dadurch gezielt Stress abschütteln und zur Ruhe kommen. Und je öfter man Achtsamkeit übt, desto natürlicher geht sie auch in den Alltag über. Man beginnt, von allein viel öfter achtsam zu sein und den Augenblick wahrzunehmen – so gelangt man nach und nach zu einer entspannteren Haltung und fühlt sich immer wohler in seiner Haut.

 

Achtsamkeit für Anfänger

 

Zu Beginn kann die Achtsamkeit noch sehr ungewohnt sein. Den meisten Menschen tut sie zwar schon von Anfang an gut, doch wirklich dabei zu bleiben und die Sinne zu schärfen, ist nicht immer einfach. Vielen fällt es außerdem auch schwer, die Dinge einfach nur wahrzunehmen, ohne sie gleichzeitig auch zu bewerten.

Doch es ist in Ordnung, wenn nicht alles gleich reibungslos klappt. Ärgern Sie sich nicht darüber, sondern versuchen Sie es einfach weiter. Dann werden Sie merken, wie Sie immer besser darin werden. Beginnen Sie als Anfänger also ruhig klein!

Sie müssen keine stundenlange Meditation abhalten, sondern können die ersten Achtsamkeitsübungen ganz problemlos in Ihren Alltag integrieren. Sie sind leicht umsetzbar und erfordern keine besonderen Vorbereitungen oder Anstrengungen. Probieren Sie es aus, am besten gleich heute oder morgen!

 

Stressbewältigung durch Achtsamkeit: Übungen für den Alltag

 

Übung 1: Diese simple Übung können Sie jederzeit ausführen. Sie halten dabei einfach immer mal für einen Moment inne und richten Ihre Konzentration voll und ganz auf das, was jetzt gerade ist.

Beim Duschen achten Sie zum Beispiel darauf, wie das Wasser an der Duschwand herabrinnt. Wie sieht das aus? Verfolgen Sie zum Beispiel einen Tropfen mit den Augen. Spüren Sie auch ganz bewusst das Wasser auf der Haut.

Wie warm ist es, welchen Druck hat es und wie fühlt sich das an? Atmen Sie den Geruch des Duschbads ein und versuchen Sie, die Nuancen zu unterscheiden. Wonach duftet es? Die Dusche ist natürlich nur ein Beispiel. Sie können diese Übung überall und jederzeit durchführen, auch ganz spontan, sobald Sie gerade daran denken.

Erfassen Sie einfach für ein paar Minuten den Moment mit Ihrem ganzen Bewusstsein. Was sehen, hören, riechen, spüren Sie?

Übung 2: Eine schöne Übung ist auch das achtsame Essen. Sie müssen das nicht bei jeder Mahlzeit durchhalten, bis der Teller leer ist. Es reicht, einfach ab und zu einen Bissen besonders achtsam zu erforschen – mit allen Sinnen.

Sehen Sie sich an, was Sie da vor sich haben. Wie sieht Ihr Essen aus, welche Farbe hat es, welche Form, welche Besonderheiten und Unvollkommenheiten? Wie riecht es, wie fühlt es sich an? Wenn es sich um etwas Trockenes wie Brot oder einen Apfel handelt, können Sie mit den Fingern tasten, ansonsten spüren Sie mit der Zunge.

Was nehmen Sie wahr, wenn Sie darauf beißen, kauen oder es im Mund zerfließen lassen? Stellen Sie sich vor, ein Genießer zu sein, der jede Sekunde auskosten möchte.

Übung 3: Lassen Sie sich manchmal von Ihren Gedanken stören und ablenken, wenn Sie eigentlich gerade in einem Gespräch sind, einen Vortrag hören oder eine Aufgabe bearbeiten wollen?

Diese Achtsamkeitsübung kann Ihnen helfen, schnell wieder ins Jetzt zurückzukehren: Nehmen Sie die Gedanken, die Ihnen in den Kopf kommen, einfach interessiert wahr und stellen Sie sich dann vor, diese Gedanken wären Wolken am Himmel. Sie dürfen da sein – ziehen dann aber auch einfach weiter. Lassen Sie sie ziehen!

 

Achtsamkeit in der Meditation

 

 Wer Gefallen an diesen ersten Schritten gefunden hat, möchte sich vermutlich näher mit der Achtsamkeit beschäftigen. Dann bietet sich eine Achtsamkeitsmeditation an, ähnlich wie sie auch im Buddhismus praktiziert wird. Dafür nehmen Sie eine bequeme Sitzhaltung ein und konzentrieren sich auf den eigenen Atem.

Spüren Sie, wie es sich anfühlt, wenn die Luft in Ihre Lunge strömt. Spüren Sie auch, wie Ihr Bauch sich bei jedem Atemzug hebt und senkt. Es geht nicht darum, Ihre Atmung zu optimieren, sondern nur ums Beobachten.

Wenn Ihnen währenddessen ablenkende Gedanken in den Kopf kommen, ist das völlig normal und in Ordnung. Nehmen Sie sie wahr und lassen Sie sie dann wieder ziehen wie Wolken am Himmel. Anschließend kehren Sie in den Moment und zu Ihrem Atem zurück. Am Ende nehmen Sie sich Zeit, um noch einmal nachzuspüren: Was denken und empfinden Sie? Wie fühlen Sie sich?

Auch wenn Sie bisher noch keine Erfahrung mit Achtsamkeit gemacht haben: Geben Sie ihr eine Chance und probieren Sie es einfach mal aus. Sie haben nichts zu verlieren – aber viel zu gewinnen.
 

Möchten Sie mehr über Achtsamkeit und Meditation erfahren? Wollen Sie zu innerer Ruhe finden und Ihre eigenen Kräfte entdecken? Unsere Berater stehen Ihnen gerne zur Seite. - > zu den Beratern

 
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