Stimmungsschwankungen


"Ruhig, ausgeglichen und zufrieden"

So wären sicher die meisten gern.
Aber die Realität sieht oft anders aus.


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Stimmungsschwankungen – was hilft?

 

Stimmungsschwankungen sind ganz normal, jeder kennt das Phänomen. Aber wenn sie zur Belastung werden, sollten wir handeln. Was sind die Ursachen und wie lässt sich die Stimmung stabilisieren?

 

Stimmungsschwankungen


Natürlich gibt es sie: Menschen, die immer vollkommen ausgeglichen wirken. Doch eine solche Gemütslage ist eher die Ausnahme. Stimmungsschwankungen gehören zum Leben nun mal dazu, schuld sind zum Beispiel die Hormone, das trübe Wetter oder der Arbeitsberg auf dem Schreibtisch. Aber was ist noch normal und wann sollte man zum Arzt gehen? Und was hilft, wieder fröhlich und gelassen zu werden?

 

Was sind Stimmungsschwankungen?

 

Erst gut gelaunt, dann plötzlich nur noch genervt, und das ohne erkennbaren Grund – einen solchen Wechsel hat sicher jeder schon erlebt. Die Stimmung ändert sich, obwohl wir das gar nicht wollen. Aber auch wenn man sie erst einmal nicht sieht: Es gibt natürlich durchaus gute Gründe, die dafür verantwortlich sind. Dazu später mehr.

 
Wichtig ist, die beiden Arten von Stimmungsschwankungen zu unterscheiden: Da wären einerseits ganz normale Schwankungen (denn fast niemand ist die Ruhe in Person) und andererseits stark belastende Schwankungen. Wenn sie unser Leben sehr beeinträchtigen, besonders intensiv oder häufig auftreten und die Ursachen auch auf den zweiten Blick unklar bleiben, sollten die Alarmglocken klingeln. Denn dann kann es sein, dass etwas dahintersteckt, das behandelt werden sollte.

 

Mögliche Ursachen von Stimmungsschwankungen

 

Häufig haben Stimmungsschwankungen etwas mit der psychischen und emotionalen Verfassung zu tun, sie können aber auch körperlich bedingt sein.

 

Stimmungsschwankungen bei Frauen

 

Frauen leiden häufiger unter Stimmungsschwankungen als Männer, was aber bei genauerer Betrachtung auch kein Wunder ist. Denn allein der Menstruationszyklus spielt dabei eine große Rolle und bringt Hochs und Tiefs. So fühlen sich viele kurz vor dem Eisprung bestens, während die Stimmung am Zyklusende in den Keller geht. Besonders wer unter PMS (Prämenstruelles Syndrom) leidet, kämpft in der Zeit vor Einsetzen der Periode oft mit Unruhe und Niedergeschlagenheit.

 

Auch in der Schwangerschaft fahren die Emotionen Achterbahn, nach der Geburt kann es dann zum „Babyblues“ oder sogar zur postpartalen Depression kommen. Und wer mit Pille, Spirale oder anderen hormonellen Verhütungsmitteln zu tun hat, kann auch hier die Ursache für Stimmungsschwankungen suchen.

 

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Stimmungsschwankungen bei Männern und Frauen

 

Aber natürlich gibt es auch viele Ursachen, die beide Geschlechter gleichermaßen betreffen können. Das sind zum Beispiel:

  • Pubertät und Wechseljahre:
    In diesen Phasen spielen die Hormone verrückt, da haben wir kaum eine Chance – Stimmungsschwankungen sind vorprogrammiert. Und ja, auch Männer haben Wechseljahre.
     
  • Das Wetter:
    Unbeständiges Wetter, starke Temperaturunterschiede, wenig Sonne – all das kann zu Reizbarkeit und Unwohlsein führen. Ein grauer Himmel schlägt vielen aufs Gemüt, bei Sonnenschein fühlen die meisten sich hingegen sofort fitter und fröhlicher.
     
  • Belastungen wie Sorgen, Stress und Streit:
    Im Job herrscht Zeitdruck, in der Beziehung kriselt es, um die Finanzen steht es schlecht – wenn es im Alltag nicht gut läuft, ist es schon ein echtes Kunststück, ausgeglichen zu bleiben. Die meisten sind dann angespannt, was die Stimmung natürlich ins Wanken bringt.
     
  • Die falsche Ernährung:
    Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, tut damit nicht nur dem Körper, sondern auch der Psyche etwas Gutes. Zu viel Zucker oder ein Mangel an wichtigen Nährstoffen kann hingegen die Stimmung aus dem Tritt bringen.
     
  • Zu wenig oder schlechter Schlaf:
    Die nächtliche Erholung brauchen wir dringend, um am nächsten Tag wieder leistungsfähig zu sein. Wer dauerhaft zu wenig schläft oder unter Schlafproblemen leidet, der spürt die negativen Folgen nicht nur in Form von Müdigkeit. Auch Reizbarkeit und Unausgeglichenheit treten auf.
     
  • Bewegungsmangel:
    Sport setzt Glückshormone frei, diese Weisheit hat wohl jeder schon mal gehört. Der menschliche Körper ist einfach nicht fürs lange Sitzen gemacht. Um emotional stabil zu sein, braucht er ausreichend Bewegung. Sonst fühlen wir uns nicht mehr wohl.
     
  • Bestimmte Medikamente:
    Dass es bei Arzneimitteln Risiken und Nebenwirkungen gibt, wissen wir alle. Auch Stimmungsschwankungen können dazugehören. Im Zweifelsfall wissen Sie ja, was zu tun ist: „Lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.“

 

So weit, so normal. Es kann aber auch sein, dass eine Krankheit hinter den Symptomen steckt, vor allem, wenn die Stimmungsschwankungen sehr stark sind oder lang andauern. Die Liste der möglichen Erkrankungen ist lang. Hier nur einige Beispiele:

  • Migräne
  • Depression
  • Bipolare affektive Störung (früher „manisch-depressive Erkrankung“ genannt)
  • Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • Sucht, beispielsweise Alkohol-, Nikotin- oder Drogensucht
  • Schilddrüsenprobleme
  • Demenz
  • Parkinson
Stimmungsschwankungen

 

Stimmungsschwankungen: Was kann ich machen?

 
 

Tipps gegen Stimmungsschwankungen

 

In den meisten Fällen sind die Stimmungsschwankungen harmloser Natur und Sie können selbst viel tun, um sie in den Griff zu bekommen. Es gibt zahlreiche Tipps und Tricks, mit denen Sie Ihren emotionalen Zustand stabilisieren und die Gemütslage ausgleichen können.

 

  • Stress vermeiden:
    Wie können Sie dafür sorgen, dass Ihr Alltag angenehmer wird? Machen Sie die Dinge ausfindig, die Ihnen Stress bereiten und Sie unter Druck setzen, und tun Sie etwas dagegen.
     
  • Bewusste Entspannung:
    Eine schöne Massage, Entspannungsmusik, Meditation oder autogenes Training – all diese Dinge bringen Ihnen Ruhe und helfen, durchzuatmen. Was Ihnen liegt, probieren Sie am besten selber aus.
     
  • Bewegung und Sport:
    Ob Yoga, Pilates oder ein langer Spaziergang. Bauen Sie mehr Bewegung in Ihren Alltag ein! Viele Menschen fühlen sich auch glücklich und zufrieden, wenn sie sich ab und zu richtig auspowern können. Vielleicht auch Sie?
     
  • Gute Ernährung:
    Achten Sie darauf, sich ausgewogen zu ernähren. Dazu gehört, weder zu viel noch zu wenig zu essen und mit Zucker sparsam umzugehen. Gute Lebensmittel für die Stimmung sind zum Beispiel Käse, Kartoffeln, Milch, Cashews, Lachs, Bananen und Avocados.
     
  • Tee:
    Es gibt nichts, was sich mit einem Tässchen Tee nicht lösen lässt, oder? Im Reformhaus oder der Apotheke gibt es sogar extra Entspannungstees. Melisse, Baldrian oder Lavendel eignen sich gut.
     
  • Bachblüten:
    Viele Menschen schwören auf die Kraft der Bachblüten. Wenn Sie auch dazugehören, können Sie es zum Beispiel mit der Bachblüte 21 versuchen.
     
  • Wenig Alkohol und Nikotin:
    Beides hat Einfluss auf die Stimmung und stört die Stabilität. Versuchen Sie, wenn möglich darauf zu verzichten oder den Konsum zumindest einzuschränken.
     
  • Ausreichend Schlaf:
    Sorgen Sie dafür, dass Sie die Ruhe bekommen, die Sie brauchen, um tagsüber fit und erholt zu sein. Sieben bis acht Stunden Schlaf gelten als optimal.
     
  • Sonne und frische Luft:
    Vielen Menschen tut es gut, sich draußen in der Natur zu bewegen. Ein Spaziergang im Wald kann beruhigen und den Stresslevel senken. Auch Sonne bzw. Tageslicht wirkt sich positiv auf die Stimmung aus.
 

Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen?

 

Einen Arzt sollten Sie aufsuchen, wenn Sie sehr häufige oder sehr starke Stimmungsschwankungen haben, die über das Maß hinausgehen, das andere Menschen erleben. Auch wenn bereits Kleinigkeiten Ihre Stimmung extrem umschlagen lassen oder Sie sich gar nicht erklären können, warum die Laune sich ändert, sollten Sie die Ursachen dafür abklären lassen. Wichtig ist ein Arztbesuch auch dann, wenn weitere Symptome auftreten, wie Appetitlosigkeit, anhaltende Traurigkeit oder Gedächtnislücken.

 

Ihr Arzt wird Ihnen Fragen stellen und im Anschluss die Ursachen ermitteln, indem er beispielsweise einen Bluttest veranlasst. Mit der richtigen Behandlung können Ihre Stimmungsschwankungen dann auch schnell wieder der Vergangenheit angehören.

 

 

 

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