Mobbing am Arbeitsplatz

Gefahr für psychische und körperliche Gesundheit

Mobbing am Arbeitsplatz durch Kollegen und Vorgesetzte muss nicht hingenommen werden. Eine Mobbingberatung kann helfen!


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Mobbing am Arbeitsplatz – Gefahr für die Gesundheit

 

Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 1 Mio. Erwerbstätiger in Deutschland von Mobbing am Arbeitsplatz betroffen sind. Dabei sind die Anteile von Mobbing durch Vorgesetzte und durch Kollegen ähnlich hoch.

Mobbing am Arbeitplatz

Die Folgen für die vom Mobbing Betroffenen reichen von der Aufgabe des Arbeitsplatzes bis hin zu psychischen und psychisch bedingten körperlichen Erkrankungen, die eine Behandlung erforderlich machen. Die betroffenen Mitarbeiter leiden häufig unter Herz- und Kreislaufbeschwerden, Angstzuständen, Schlafstörungen, Depressionen. Eine besondere Rolle spielt heute das Cybermobbing, das besonders unter Jugendlichen, in der Schule, bei Auszubildenden in Betrieb und Berufsschule, ausgeübt wird. Cybermobbing verursacht besonders schwere seelische Schäden, da die Mobbing-Veröffentlichungen meist nicht gänzlich aus dem Netz zu löschen sind.

 

 

Wodurch zeichnet sich Mobbing am Arbeitsplatz in der Regel ab?

 

Mobbing am Arbeitsplatz kommt einem ständigen Psychoterror gleich, der darauf ausgerichtet ist, die ins Visier genommene Person aus einer Position zu drängen, am beruflichen Aufstieg zu hindern, zum „Sündenbock“ der Fehler anderer zu machen, ungerechtfertigt zu beschuldigen und durch persönliche Attacken ins Aus zu drängen. Ob Mobbing durch Vorgesetzte (Bossing) oder durch gleichgestellte Mitarbeiter (Stafing), sind die Auswirkungen für die Betroffenen immer einschneidend, oft geradezu katastrophal.

 

Angewandt werden dabei von Vorgesetzten beispielsweise:

  • Falsche Fehlernachweise
  • Ungleichbehandlung von Mitarbeitern
  • Verweigerung von Aufstiegsmöglichkeiten
  • Ungerechtfertigte Versetzungen
  • Kündigungsdrohungen
  • Abmahnungen unter falschen Voraussetzungen

 

Kollegen mobben u.a. durch:

  • Persönliche Diskriminierung wegen äußerer Merkmale, Verhaltensweisen, der Herkunft, Religion, psychischer Merkmale, Homosexualität der Zielperson
  • Zuschieben eigener Fehler auf die Zielperson
  • Herabwürdigung im Kollegenkreis
  • Ausschluss aus Gemeinschaften
  • Anschwärzen bei Vorgesetzten
  • Aufbringen von Gerüchten
  • Cybermobbing (besonders unter sehr jungen Angestellten)
 

Mobbing-Ursachen an Vorzeichen erkennen

 

Die Ursachen für das Drangsalieren am Arbeitsplatz und im Privatleben sind vielfältig, entspringen jedoch immer egoistischen, unsozialen Motiven. Mobber am Arbeitsplatz wollen entweder eigene Schwächen verdecken, indem sie andere zum „Prügelknaben“ machen oder sich im kollegialen Konkurrenzkampf durch Mobbing eine bessere Stellung sichern. Vorgesetzte versuchen oft durch Mobbing einen Mangel an Fähigkeiten durch das Schikanieren von Untergebenen zu übertünchen oder Gefahren für ihre eigene Stellung abzuwenden. Seltener ist Mobbing von Kollegen und Vorgesetzten gemeinsam und Mobbing Vorgesetzter durch Untergebene. Hinzu kommt zum Mobbing immer eine Reihe von Faktoren des Charakterbildes der Mobber. Die Annahme, dass besonders schwache und ängstliche Menschen als Mobbingopfer ausgewählt werden, ist nicht ausreichend nachgewiesen.

 

Die Folgen für die Betroffenen sind oft:

  • Isolation
  • Schlechte Startchancen für die Karriere
  • Psychische und körperliche Erkrankungen
  • Familiäre Probleme durch betriebliches Mobbing
  • Sozialer Rückzug oder Aggressivität
  • Flucht zu Drogen und Alkohol
  • In Extremfällen begehen gemobbte Personen Selbstmord oder Selbstmordversuche.
Mobbingfolgen

Mobbingfolgen
 

Zur Wehr setzen gegen Mobbing am Arbeitsplatz – das sollten Sie tun!

 

Wer im Beruf gemobbt wird, steht dem nicht ganz hilflos gegenüber. Ansprechpartner sind zum Beispiel:

  • Betriebs-/Personalrat
  • Mobbingberatungen in Städten, Gemeinden, Ländern
  • Arzt oder Psychologe
  • Selbsthilfegruppen
  • Anwälte

Der größte Fehler, den Leidtragende machen können, ist alles über sich ergehen lassen und zu hoffen, das Mobbing wird von selbst aufhören.

 

 

Was hilft, ist offensiver Umgang mit dem Mobbing:

  • Dokumentation von Mobbingvorgängen, Fakten sammeln
  • Mobber ansprechen und direkt mit den Vorkommnissen unter Zeugen konfrontieren
  • Mögliche Ursachen des Konflikts ansprechen und darüber die Aussprache führen
  • Beratung mit Vertrauenspersonen, nahe stehenden Kollegen, der Familie, Freunden, Betriebsrat, Arzt

Wer gemobbt wird, ist so wenig daran schuldig wie ein Verbrechensopfer an der begangenen Tat. Mobbing ist kein Grund, sich minderwertig zu fühlen, an sich zu zweifeln oder die Flucht zu ergreifen.

 

 

Cybermobbing – Das Internet als Grundlage für Intrigen

 

Cybermobbing ist eine sehr schwer wiegende Mobbingart. Hier werden Gerüchte, Fotos, gefakte Fotos und dergleichen in sozialen Netzwerken und anderen Internet-Plattformen verbreitet. Cybermobbing verletzt nicht nur die Person, sondern ihre Intim-, Privatsphäre, verbaut Zukunftschancen, da auch Chefs ins Netz schauen. Beim Cybermobbing bleibt der Gegner anonym. Es gibt keine Möglichkeit persönlicher Auseinandersetzung. Häufig werden hierbei persönliche Grundrechte und Datenschutz verletzt. Solche Formen des Cybermobbing sind rechtlich strafbar. Betreiber von Netzwerken und bestimmten Plattformen können rechtskräftig zur Löschung der Einträge aufgefordert werden. Da es sich meist um junge und jugendliche Gemobbte handelt, ist persönlicher und psychologischer Beistand durch nahe Personen und eine qualifizierte Mobbingberatung besonders wichtig.

 

 

Vorsorglich lässt sich Cybermobbing erschweren durch:

  • Vermeidung vom Austausch intimer Daten im Netz (Fotos, intimer Chat-Unterhaltungen …)
  • E-Mailadresse, Personendaten nur für reale (nicht digitale) Freunde, Angehörige
  • Konsequente Nutzung vom Datenschutz

 

Wer Kenntnis von Cybermobbing oder vom betrieblichen Mobbing herkömmlicher Art hat, sollte Zivilcourage zeigen und der gemobbten Person offen beistehen. Menschen, die zum Opfer von Mobbingattacken werden, brauchen Verbündete gegen die Mobber.

 

 

Gegen Mobbing: effektive Hilfe sollte von Mitmenschen kommen

 

Mobbing kann jeden Menschen treffen. Gegen Mobbing am Arbeitsplatz können sich Betroffene wehren. Es gibt Anlaufstellen und Selbsthilfegruppen, die eine Mobbingberatung anbieten. Nutzen Sie bei Rechtsverletzungen auch den Weg der Anzeige. Abseits rechtlicher Mittel und Wege der Selbsthilfe sollten vor allem Mitmenschen, die Zeugen eines an Mobbing grenzenden Übergriffs werden, angemessen reagieren. Wer beispielsweise um das Mobbing von Kollegen im Job weiß, der sollte nicht einfach wegsehen und -hören. Nutzen Sie aktiv die Möglichkeit, auf das Problem aufmerksam zu machen. Ihre Kolleginnen und Kollegen – und auch Mitmenschen in Ihrem privaten Umfeld – werden es Ihnen stets danken!

 
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