Mit Kriya-Yoga zur Selbsterfüllung

Keine Yoga-Form ist so zielorientiert wie das Kriya-Yoga. Mittels spezieller Gedankenspiele und Atemübungen gelangen Sie effektiv zu neuem Wohlbefinden.


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Kriya-Yoga: Abkürzung zum Glück

 

Ein klarer Geist, innere Balance und die Verbindung zum höheren Selbst – Kriya-Yoga verspricht Wirksamkeit; und zwar schneller als herkömmliches Yoga. Lesen Sie, was das Turbo-Yoga für Sie tun kann.

Kriya Yoga

Eine Yoga-Form, die schnelle Erfolge verspricht, hört sich paradox an, schließlich besteht die ganze Idee des Yogas doch darin, uns von der ehrgeizigen Ergebnisorientiertheit wegzuführen, die uns im Alltag stets so unter Druck setzt. Der Begriff des Kriya-Yoga geht zurück auf die Upanishaden – eine Sammlung philosophischer Texte zum Hinduismus und Bestandteil der heiligen Veda. Kriya-Yoga wird als Vorbereitung bzw. Bestandteil des Raja-Yogas ausgeübt, kann aber auch für sich allein stehen. Paramahansa Yogananda, der Kriya-Yoga auch in der westlichen Welt bekannt machte, versteht unter der Yoga-Richtung eine „Schnellstraße zu Gott“. Durch spezielle Übungen wird gezielt auf die Selbstverwirklichung hingearbeitet. Wir zeigen, wie Sie das Kriya-Yoga selbst anwenden können.

 

Kriya-Yoga als Vorstufe – Raja-Yoga als Königs-Disziplin

 

Das Yogasutra erklärt Kriya-Yoga als Vorstufe des Raja-Yogas.
Die drei zentralen Übungen des Kriya-Yogas sind Bestandteil des Niyama, das im Raja-Yoga die zweite Stufe bildet.

  • Tapasya: Askese
  • Svadhyaya: Selbsterforschung
  • Ishvara Pranidhana: Hingabe an Gott

Von den acht Stufen des Raja-Yoga (königliches Yoga) konzentriert sich das Kriya-Yoga auf die zweite und die fünfte Stufe. Mithilfe der Niyama-Übungen sowie mittels Pranayama-Atemtechniken sollen Seele, Körper und Geist gleichermaßen angesprochen und in Einklang gebracht werden.

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Selbsterfüllung: Ziele des Kriya-Yogas

 

Der Begriff Kriya stammt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie Handeln und Tun. Beim Kriya-Yoga widmen wir uns also einer besonders aktiven Form des Yogas. Bedeutet das, dass man beim Kriya-Yoga mehr körperlich gefordert wird als bei anderen Yoga-Formen? Nein, im Gegenteil bezieht sich das Aktivsein vor allem auf den Geist und die Seele. Durch eine gezielte Kombination aus Meditation und Atemübungen soll die Kraft des Prana – des Lebensatems – gleichmäßig durch alle Energiebahnen und Chakren geleitet werden. Bis nach oben in das höchste Chakra – Kronenchakra – , wo sie sich schließlich mit Gott vereinigt. Doch das Kriya-Yoga hat auch praktische Vorteile. So sollen durch die bewusste Atmung der Kreislauf angeregt und das Blut mit Sauerstoff angereichert werden. Das Gehirn soll besser durchblutet werden und Alterungsprozesse verlangsamt werden.

Diese positiven Effekte können Sie mit Kriya-Yoga erzielen:

  • Erreichen der höchsten Bewusstseinsstufe und seelische Verschmelzung mit dem Universum
  • bessere Durchblutung des Körpers und Gehirns
  • Linderung von Kreislaufbeschwerden
  • Verbesserung der Denkleistung
  • Erreichen innerer Ruhe und Balance
  • Verlangsamung der Alterungsprozesse des Körpers
  • Stärkung der Lebenskraft (Prana)
  • Entfaltung der Kreativität und Intuition
  • Harmonie in Familien und Partnerschaften
  • Erkennen der wahren Berufung
Kriya Yoga Technik

 

Kriya-Yoga: Anleitung nach Patañjali

 

Bereits lange vor Christus beschäftigte sich der indische Gelehrte Patañjali eingehend mit den verschiedenen Ausprägungen von Yoga. Ergebnis war sein Yogasutra – eine Schrift, die in 195 Versen die Lehre des Yogas erklärt. Laut ihm übt man Kriya-Yoga in drei Schritten aus.

 

1. Tapasya: Askese


Übersetzt bedeutet Tapasya bzw. Tapas so viel wie Glut oder Hitze. Mittels geistiger und körperlicher Strenge und Askese soll der Seele im übertragenen Sinne eingeheizt werden. In der Bhagavad-Gita wird von drei Formen der Enthaltsamkeit gesprochen:

  • Strenge des Körpers: Gönnen Sie sich nur die nötigsten Genüsse, lassen Sie die Finger von Alkohol und verzichten Sie auf Sex.
  • Strenge des Ausdrucks: Tun Sie niemals jemand anderem mit Ihren Worten Leid an. Verzichten Sie auf Lügen. Sprechen Sie stets gutmütig und wahrhaftig.
  • Strenge des Geistes: Blenden Sie die Wahrnehmungen, die Sie mithilfe Ihrer Sinnesorgane (Augen, Ohren, Nase, Mund, Haut) sammeln, aus. Und lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit stattdessen auf Ihr Inneres.


2. Svadhyaya: Reflexion und Selbststudium


Mithilfe der Übung der Geistes-Strenge haben Sie Ihren Fokus auf Ihr Inneres gelenkt. Nun gilt es, sich intensiv mit sich selbst zu beschäftigen. Ziel dieser Übung ist, sich seelisch von Ihrer irdischen Hülle zu lösen und Gott bzw. dem Universum näherzukommen. Folgende Fragen können Ihnen helfen, dieses Ziel zu erreichen.

  • Was sind meine Motive? Wieso handle ich so, wie ich handle?
  • Welche Glaubenssätze und Denkmuster leiten mich? Wo kommen sie her?
  • Welche Ziele verfolge ich und wieso?
  • Wie gehe ich mit anderen um und wie empfinde ich dabei?


Wenn wir uns mit uns selbst beschäftigen, kann es zuweilen vorkommen, dass wir den Faden verlieren und uns im Kreis drehen. Deshalb empfiehlt das Yogasutra, uns mit den heiligen Schriften auseinanderzusetzen. Ob Bibel, Veda oder Tora ist dabei uns überlassen, denn es geht weniger um den Inhalt als um die Bezugspunkte, die uns religiöse oder philosophische Texte schenken.

 

3. Ishvara Pranidhana: Hinwendung zu Gott


Mit „Gott“ ist weder der Gott gemeint, von dem in der Bibel die Rede ist, noch ein bestimmter Gott im Hinduismus. Vielmehr zielt Ishvara Pranidhana darauf ab, dem Universum zu vertrauen. Sie haben alles getan, was in Ihrer Macht stand, haben Ihr Bestes gegeben. Nun ist es an Ihnen, zu vertrauen, dass alles, was geschieht, aus gutem Grund geschieht. Glauben Sie daran, dass sich am Ende alles zum Guten wenden wird.

 

Kriya-Yoga: Meditations-Anleitung nach Yogananda

 

Der indische Autor und Philosoph Paramahansa Yogananda (1893–1952) sah im Kriya-Yoga ein wichtiges Werkzeug zur Erfüllung unserer Bestimmung. 1920 gründete er in Los Angeles eine Gesellschaft zur Selbstrealisierung (Self-Realization Fellowship) und trug damit auch die Lehre des Kriya-Yogas hinaus in die westliche Welt. In seinem Werk Autobiographie eines Yogis erklärt Yogananda, dass der Yogi seinen Lebensatem beim Kriya-Yoga in die Chakras lenken soll. Dabei geht er in sechs Stufen vor. Diese entsprechen – laut Yogananda – den zwölf Tierkreiszeichen und damit symbolisch dem kosmischen Menschen.


Erleuchtete indische Rishis haben die menschliche Wirbelsäule in Verbindung mit dem Gehirn als „Lebensbaum“ bezeichnet. Energie fließt aus den Ursprungs-Chakras der Wirbelsäule und sorgt für die Belebung sämtlicher Körperzellen, Organe und Nerven. Bei Kriya-Yoga-Übungen kreist dieser Lebensstrom ungehindert, was die spirituelle Weiterentwicklung jedes Menschen erheblich beschleunigt.


Bei Yoganandas Kriya-Yoga kommt den Atemübungen der Pranayamas eine zentrale Bedeutung zu. Probieren Sie es aus:

 

1. Setzen Sie sich im Lotussitz an einen ruhigen Ort.

 

2. Atmen Sie tief ein und spannen Sie dabei jeden Muskel Ihres Körpers an. Ballen Sie die Fäuste, verziehen Sie Ihre Gesichtsmuskulatur, spannen Sie Arme und Beine an usw.

 

3. Stellen Sie sich vor, wie Sie Ihren Lebensatem (Prana) durch Ihren Körper leiten. Spüren Sie, wie er sich in Ihren Blutbahnen ausbreitet.

 

4. Atmen Sie langsam aus und entspannen Sie stufenweise Ihre Muskeln. Beginnen Sie beim Wurzelchakra, fahren Sie fort über das Sakral-, Solarplexus-, Herz-, Hals- und Stirnchakra. Spüren Sie, wie Ihre Lebensenergie durch Ihren Körper fließt.

 

5. Wiederholen Sie die Übung so oft, bis Sie ein Kribbeln am Kronenchakra spüren.

 

Eine halbe Minute dieser Übung entspricht laut Yogananda etwa einem Jahr herkömmlicher spiritueller Entfaltung. Der Schlüssel liegt in der Intensität der Atemarbeit, die mit einer geballten Menge an mentaler Energie arbeitet und somit schnellere Erfolge erzielen soll.

 


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