Die Sprache der Seele

Die Zukunftsblick-Kolumne von Dr. Ruediger Dahlke

Dr. Ruediger Dahlke präsentiert Tipps & Tricks, wie Sie Ihrem Körper,
Ihrer Seele und auch Ihrem Geist Gutes tun können.


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Heilfasten für ein besseres Leben

 

Fasten gehört zur Grundlage aller großen Religionen und wird mittlerweile auch von der Wissenschaft entdeckt.

 


 

US-Biologe Dr. Walter Longo entdeckte als erster, wie sehr es gesunde Zellen stärkt und kranke schwächt. Von dieser Grundlage war es nicht mehr weit, es als Krebstherapie zu entdecken und heute selbst parallel zur Chemotherapie zu empfehlen. Und bald entdeckten US-Neurowissenschaftler seinen enormen Wert zur Vorbeugung neurodegenerativer Krankheitsbilder wie Alzheimer. Aus Russland hören wir, dass es dort seit Jahrzehnten und über Wochen selbst bei schweren psychiatrischen Krankheitsbildern erfolgreich eingesetzt wird. Tatsächlich war es immer mehr als nur eine Therapie körperlicher Gebrechen wie Hochdruck, Rheuma und Gicht. Seit ältester Zeit stand es bei den Religionen im Zeichen spiritueller Entwicklung. Mit der Verweltlichung der Religionen und ihrer Aufgabe fast aller Exerzitien geriet es mit in den Hintergrund. Die Gläubigen wurden bequemer, die Religionen passten sich ihnen an statt umgekehrt, und eine wundervolle Vorbeugungsmaßnahme wurde lange Zeit fast vergessen. In einer Zeit, wo heute die Schulmedizin trotz hohen Wissensstandes zunehmend an Grenzen stößt – tauchte auch Fasten mit der Wiederbelebung der Naturheilkunde wieder auf zur Behandlung verschiedenster Krankheitsbilder, und zunehmend auch zur Unterstützung seelischer Entwicklungswege, etwa bei uns zur Begleitung der Schattentherapie.

 

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Hildegard von Bingen, die insgesamt 35 Süchte oder Laster im körperlichen, seelischen und geistigen Bereich kannte, hielt Fasten für die beste Therapie für 29 dieser Süchte und Laster. Wobei es nach ihrer Erfahrung den übrigen 5 nicht schadete und nur bei der Hybris, der Arroganz, verschlechterte. Tatsächlich ist beim Fasten darauf zu achten, dass man nicht nach kurzer Zeit aus lichten Höhen verachtend auf das gemeine Volk herunterblickt, das »raucht, säuft und frisst«, wie es ein Fastender einmal brutal formulierte. Immer wieder zeigt sich, was für verblüffend weitreichende Resultate Fastenzeiten hervorbringen. Die in dieser Hinsicht berühmten Hunzas, jene Himalaya- Bevölkerung, die Anfang des letzten Jahrhunderts noch abgeschnitten von den Segnungen der Zivilisation lebte und auf Grund karger Lebensverhältnisse jedes Frühjahr zu langem Fasten gezwungen war, erfreute sich kollektiver beeindruckender Gesundheit. Die Hunzas wurden nicht nur steinalt, sondern erkrankten auch nie an unseren typischen Zivilisationsproblemen wie Herzinfarkten oder Krebs, aber auch Allergien und Rheuma, Alzheimer und Karies waren ihnen völlig unbekannt. Sollten da nicht auch für moderne Menschen Lösungen verborgen sein? 

 

Nach über 40 Jahren eigener Fastenerfahrungen und 35 Jahren mit jährlichen Fastenkursen bin ich sicher, wir bräuchten nur die christliche Fastenzeit reaktivieren und könnten in absehbarer Zeit Krankheitsbilder wie Übergewicht, Gicht, Rheuma und Arthrosen, Diabetes und Demenz ausrotten. Mit dem Niedergang des Bluthochdrucks würde dem Herzinfarkt der Boden entzogen und Krebs zumindest das Terrain beträchtlich verdorben. Fasten könnte so vielen Modernen, die am Zuviel der Moderne leiden, den Weg aus gesundheitlichen Krisen weisen. Die wirkliche Empfehlung ist natürlich, erst einmal mit einer Fasten- Woche zu beginnen. Was braucht es dazu? Ein gewisses heute ungewohntes Maß an Eigenengagement, wobei wir ohne Eigenverantwortung die gesundheitlichen Probleme dieser Zeit sowieso nie lösen können. Was ist damit zu gewinnen? Es gibt kein wirksameres ganzheitliches Therapiekonzept und sicher kein einfacheres und billigeres obendrein. Man enthält sich aller Nahrungsaufnahme, trinkt reichlich Wasser, (Kräuter)Tee und heutzutage natürlich grüne Smoothies. Diese allein übernehmen meist schon die notwendige Darmreinigung auf ebenso einfache wie milde Weise. Und schon kann man erleben, wie der »Innere Arzt« besser als alle äußeren die Entgiftungs- und Reinigungsprozesse in Gang bringt. Die allermeisten Menschen brauchen nicht einmal einen begleitenden Arzt, aber es kann nicht schaden, den eigenen Hausarzt zu informieren, insbesondere wo gesundheitliche Beschwerden vorliegen. Fasten ist obendrein die ideale Möglichkeit, mit alten destruktiven Gewohnheiten zu brechen von körperlichen bis zu seelischen Abhängigkeiten. So ist es auch der ideale Einstieg in den Umstieg zu einer gesunden Ernährung wie ich sie ärztlicherseits in »Peace-Food« empfehlen muss. In meinen Fasten-Seminaren, die von beschwingten Einstiegskursen, über strenge an die Zen-Tradition angelehnten Exerzitien-Wochen bis zu Fasten-Wandern und Genuss-Fasten reichen, erlebe ich seit Jahren wie mich die allermeisten Teilnehmer(innen) als Arzt nie brauchen, auch wenn ich für alle Fälle gern für sie da bin.

 

Ihr Dr. Ruediger Dahlke

 
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Zum Autor

Dr. Ruediger Dahlke

Dr. med. Ruediger Dahlke ist promovierter Mediziner.

2010 gründete er das Heilkundeinstitut Taman-Ga in der Steiermark. 

Seine Publikationen (u. a. »Krankheit als Weg«) wurden zu internationalen Bestsellern.

 

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15.11.2018, 23:04 MEZ
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