Ehekrise in Zeiten des Coronavirus

 

Das Coronavirus ist eine Herausforderung für alle Menschen.

Was Sie tun können, um Ihre Ehekrise zu überwinden?
 

 


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Ehekrise - Warum uns Corona in vielfacher Hinsicht belastet?

 

Was tun wenn zur Corona-Krise noch eine Ehekrise hinzu kommt? Durch die Corona-Krise sind wir alle in einen Ausnahmezustand versetzt. Der Shutdown führt vor allem aufgrund der räumlichen Enge zu so mancher Ehekrise wegen der Corona-Krise.

Ehekrise

 

Warum uns die Krise in vielfacher Hinsicht belastet?

 

Unsere Gegenwart ist von der Corona-Krise geprägt. Die inzwischen weltweit tobende Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Jede Privatperson ist genauso betroffen wie die Regierung, die Wirtschaft, der Handel, die Kultur und der Sport. Obwohl von dieser Krise in den Medien schon wochenlang die Rede war, traf sie uns unvermittelt. Die jetzige Situation hat so noch keiner erlebt und auch für die staatlichen Leitstellen ist diese Lage vollkommen neu. Wir sind emotional ebenso betroffen wie in praktischer Hinsicht. Psychisch macht vielen von uns die Angst zu schaffen, wie der eigene Körper bei einer Infektion reagieren wird. Das perfide ist, dass man die Bedrohung nicht sehen kann. Den meisten von uns geht es körperlich zur Zeit noch recht gut, doch was mag da noch kommen? Die praktische Veränderung ergibt sich aus dem staatlich verordneten Shutdown, der unnötige soziale Kontakte verbietet. Wer in einem systemrelevanten Beruf beschäftigt ist, kann sich jetzt vor Arbeit kaum retten. Das betrifft beispielsweise Beschäftigte im Gesundheitssystem, in den Supermärkten oder im Transportwesen. Für viele Menschen in anderen Berufen ist das entgegengesetzte Extrem eingetreten. Sie sind plötzlich nur noch zu Hause, mit Ehemann, Kindern oder auch ganz allein.

 

 

Welche Probleme uns jetzt alle belasten können?

 

Wenn Sie zu dem Teil der Bevölkerung gehören, der jetzt mit dem Ehemann und vielleicht mit Kindern zu Hause ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Probleme auftauchen, groß. Wir sind es nicht gewohnt, 24 Stunden am Tag zusammen zu sein. Wir definieren uns im Normalfall nicht nur über unsere Ehe und den Nachwuchs, sondern auch über unseren Beruf, unsere Freunde und unsere Freizeitaktivitäten. Das alles ist nun weggebrochen. Hinzu kommt die Angst vor der Zukunft. Werde ich nach der Krise meinen Beruf wieder ausüben können? Wie lange reicht das Ersparte und wie lange kann ich noch die Miete bezahlen? Wenn Sie selbst ein kleines Unternehmen haben, fürchten Sie vielleicht die Insolvenz. Oder sorgen Sie sich um Ihre alten Eltern, die weit entfernt wohnen oder im Altenheim leben. Es kommt also allerhand zusammen. 

 

  • Sorge um die eigene Gesundheit
  • Sorge um die Gesundheit von Verwandten
  • konkrete finanzielle Probleme
  • Zukunftsängste
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Warum tauchen jetzt gehäuft Eheprobleme auf?

 
Warum tauchen gehäuft Eheprobleme wegen der Corona-Krise auf, werden Sie sich vielleicht fragen? Vielleicht sind Sie selbst schon von einer Ehekrise betroffen. Die Sorgen der Menschen sind derzeit riesig und sie betreffen fast jeden Berufszweig und jede Altersgruppe. Nicht jedes Ehepaar ist nun in der Lage, sich gegenseitig ein wenig zu beruhigen und Kraft zu geben. Oft ist das Gegenteil der Fall. Durch die extremen Sorgen potenzieren sich die Probleme. Man ist auf engstem Raum zusammengedrängt. Dann sind da vielleicht noch kleine Kinder, die die Situation auch nicht gut verkraften und quengeln. Oder unausgeglichene Teenager, die um den Schulabschluss bangen, aber alleine zu lernen nicht in der Lage sind. Und dann sollen Sie vielleicht noch im Homeoffice etwas leisten. Das Konfliktpotential ist derzeit riesig und in vielen Wohnungen macht sich der Lagerkoller breit. Doch was können Sie konkret dagegen tun?

 

 

Wie können Sie eine Trennung wegen der Krise vermeiden?

 

Wie können Sie die Ehekrise überwinden und eine drohende Trennung wegen der Corona-Krise vermeiden? Appellieren Sie zu allererst an Ihrer beider Vernunft. Die gerade ergriffenen Maßnahmen werden von den meisten Experten gelobt, da nur auf diese Weise noch schlimmere Eskalationen vermieden werden können und unser Gesundheitssystem funktionsfähig bleibt. Bedenken Sie, in wie viel schlimmeren Situationen andere Menschen sind. Man denke dabei an die Bewohner von Flüchtlingslagern oder an wohnungslose Menschen. Machen Sie das beste aus der Situation. Strukturieren Sie Ihren Tag. Nehmen Sie etwas in Angriff, das schon lange wegen Zeitmangels liegen geblieben ist. Streichen Sie beispielsweise die Küche oder bringen Sie das Fotoalbum auf Vordermann. Sollten Sie einen Garten haben, können Sie sich glücklich schätzen. Denn dort können Sie jetzt trefflich gemeinsam etwas tun, ohne sich zu nahe zu sein. Schauen Sie nicht den ganzen Tag fern und verschlafen Sie den Tag nicht. Unterrichten Sie Ihre Kinder wenn möglich abwechselnd. Spielen Sie gemeinsam und unternehmen Sie als Paar oder mit der Familie Spaziergänge oder Radtouren. Die Natur tut uns jetzt allen gut und gibt uns viel Kraft. Machen Sie etwas gemeinsam, aber auch allein. Letzteres kann das Lesen eines Buches, eine Handarbeit oder das Erlernen einer Sprache sein.

 

Die Ehekrise überwinden: Wie kann das gelingen?

 

Eine Ehekrise wegen der Corona-Krise ist in diesen schweren Zeiten bei vielen Paaren wahrscheinlich. Wenn bei einer Ehekrise die Trennung droht, ist es für gute Ratschläge wahrscheinlich zu spät. Sie können jedoch versuchen, sich Hilfe zu holen. Es gibt für Eheprobleme Telefon-Beratung. Bei einer solchen Beratung sprechen Sie mit Experten, also Psychologen oder psychologisch geschulten Menschen, die sich ganz konkret Ihres Falles annehmen. Sie schildern genau Ihre Streitpunkte und Ihre konkrete Lebenssituation in der Corona-Krise. Sie werden dann gemeinsam mit Ihrem Ansprechpartner nach einem konkreten Ausweg suchen, also welche Schritte können genau Sie tun, um Ihre Ehekrise zu überwinden.

 
Wie können wir in der Krise besonnen bleiben?  

 

Das Wichtigste ist es, jetzt in der Corona-Krise besonnen zu bleiben. Doch wie kann das gelingen? Trotz aller schlechten gibt es auch immer wieder gute Nachrichten. Von Solidarität und Nachbarschaftshilfe ist beispielsweise die Rede. Vielleicht wäre das auch etwas für Sie? Wer gebraucht wird, fühlt sich gleich besser und einen älteren, vielleicht gebrechlichen Nachbarn, für den man einkaufen gehen könnte, hat eigentlich jeder. Auch die Tafeln und andere Hilfsorganisationen brauchen freiwillige Helfer. Versuchen Sie optimistisch zu bleiben. Am Ende kann aus der Corona-Krise sogar etwas Positives erwachsen. Vielleicht besinnt sich unsere Gesellschaft wieder auf wesentlichere Dinge. Freuen Sie sich auf die Zeit nach der Krise, am besten zusammen mit Ihrem Ehemann. Richten Sie sich aber auch mental darauf ein, dass die Krise nicht so schnell überwunden sein wird.

 

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