Die Kolumne "Aus meinem Leben"

von Premiumberaterin Andrea Buchholz

Als Premium-Beraterin stellen wir Andrea Buchholz mit all ihren Facetten vor. Lesen Sie in ihrer spannenden Kolumne, wie die heutige
Chef-Astrologin des Zukunftsblicks zu ihrer Berufung fand.


"Aus meinem Leben" von Andrea Buchholz - Teil 8

 

 

War das das endgültige Aus für meine Schauspielkarriere?


Paris – mein Traum war in Erfüllung gegangen! Ich wohnte im Haus von Francesca und ihrem Mann in einem kleinen Vorort von Paris, kümmerte mich hauptsächlich um ihre kleine Tochter Funy und um Edouard, den Familienhund. Natürlich verfolgte ich weiterhin mein Ziel, in meinem Traumberuf Fuß zu fassen. Aber als deutsche Schauspielerin in Paris einen Job zu bekommen, war unheimlich schwierig, obwohl sich meine Französischkenntnisse täglich verbesserten. So landete ich wieder im Besetzungsbüro der Castingchefin, die mir schon in Nizza das Leben schwergemacht hatte – eine bittere, verknöcherte Dame, die mir trotz Schauspielausbildung sowie Theater- und Fernseherfahrung keinen Job besorgen konnte. Ein deutscher Produzent, der mir immerhin helfen wollte, hatte leider auch nichts Besseres anzubieten als Statistenrollen.

Da ich aber kein Geld hatte, blieb mir nichts anderes übrig, als in den sauren Apfel zu beißen. Ich hatte zwar sagenhafte 16 Drehtage, aber dummerweise war es wieder ein Film mit Alain Delon in der Hauptrolle. Der Film von Joseph Losey hieß »Monsieur Klein« und spielte im von Deutschen besetzten Paris. Mir wurde ein gelber Stern aufgeklebt, und im dünnen Kleidchen, bibbernd vor Kälte, stand ich im Bahnhof. Dort sollte ich dann in einen Zug einsteigen, der mit französischem Militär belegt war. Als ich mit einem der Soldaten eine Unterhaltung anfing, sagte er, er spreche nicht mit einer Deutschen, mit denen gehe er nur ins Bett. Très charmant! Diese Seite der Franzosen hatte ich bis dahin noch nicht kennengelernt. Es verschlug mir glatt die Sprache … Eingeschüchtert und zudem immer auf der Hut, nicht von Alain Delon entdeckt zu werden, waren diese Dreharbeiten schwer verdientes Geld. Hätte Delon mich entdeckt, wäre ich sicher geflogen – nach seiner Nizza-Erfahrung mit mir. Insgesamt waren es stressige und aufregende Dreharbeiten.
 

Wenn ich nicht drehte, besuchte ich sämtliche Kinofilme, um noch mehr französische Umgangssprache zu lernen. Doch nach einem guten Jahr in Paris fing mein gesundheitliches Problem wieder an. Als ich 17 Jahre alt war, bekam ich Psoriasis (Schuppenflechte), vererbt von meinem Vater, die damals durch einen Klinikaufenthalt verschwunden war. Jetzt aber war die Krankheit wieder voll ausgebrochen. Ich war von Kopf bis Fuß übersät mit roten Flecken. Und gerade jetzt bekam ich mein erstes Angebot! Ich sollte in einem Film eine kleine Rolle spielen. Doch das konnte ich nun natürlich vergessen – nicht nur mein Körper, auch Gesicht und Hände waren mittlerweile befallen. Als Ausrede gab ich an, dass mir die Rolle nicht gefalle – und damit war meine gerade keimende Karriere auch schon wieder zu Ende. Statt auf der Leinwand zu glänzen, saß ich zu Hause herum und glänzte von der schwefelhaltigen Salbe, mit der ich mich am ganzen Körper einschmieren musste. Es roch furchtbar, und ich war verzweifelt. Keine Salbe, keine Creme konnte mein Leid lindern. War das das endgültige Aus für meine Karriere als Schauspielerin?
 

Nach einer gefühlten Ewigkeit, in der ich mit meinem Schicksal haderte, hörte ich vom Toten Meer. Eine Klimatherapie schien die einzig erfolgversprechende Lösung für mein Problem zu sein. Aber wie hinkommen? Ein lieber Freund lieh mir das Geld für die Reise, und ich konnte meine Kur in Israel buchen. Dass dort einer der wichtigsten Abschnitte meines Lebens beginnen sollte und dass dort mein Schicksal auf mich wartete, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Anfang Februar 1977 stieg ich in den Flieger und startete zu meiner aufregendsten Reise …

Lesen Sie hier die Fortsetzung der spannenden Kolumne von Star-Astrologin Andrea Buchholz!
 

 
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22.10.2017, 01:15 MESZ
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