Die Kolumne "Aus meinem Leben"

von Premiumberaterin Andrea Buchholz

Als Premium-Beraterin stellen wir Andrea Buchholz mit all ihren Facetten vor. Lesen Sie in ihrer spannenden Kolumne, wie die heutige
Chef-Astrologin des Zukunftsblicks zu ihrer Berufung fand.


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"Aus meinem Leben" von Andrea Buchholz - Teil 7

 


Als Statistin im Rolls-Royce vorgefahren



Meine Reise ging weiter nach Monte Carlo, wo mein Vater mit seiner neuen Frau und deren Tochter lebte. Mein Vater arbeitete dort als Immobilienmakler – und das, obwohl sein Französisch sehr rudimentär war und eigentlich mehr auf einer charmanten Gestik beruhte… Dank meiner guten Schulkenntnisse in Französisch (eigentlich das einzige Fach, in dem ich während meiner Schulzeit geglänzt habe …) war die Sprache für mich allerdings kein Problem. So entschloss ich mich nach meinem Fiasko als Produzentin in Mailand, von Italien nach Frankreich umzusiedeln und mich wieder meinem ursprünglichen Beruf, der Schauspielerei, zu widmen. In Nizza gab es ein Filmstudio, an das ich mich wandte.
 

Die klassische, verknöcherte Casting-Chefin war mir jedoch nicht besonders wohlgesonnen und bot mir nur Statistenarbeit an. Eigentlich nicht mein Fall, schließlich war ich ja ausgebildete Schauspielerin.
Aber in meiner Notlage, ich musste immerhin auch Geld verdienen, sagte ich zu. Als der Tag der Filmaufnahmen kam, bat ich einen Bekannten aus Monte Carlo, mich nach Nizza zu fahren, und er brachte mich netterweise zu den Dreharbeiten. In seinem Rolls-Royce. Na, den Ärger hätte ich mir sparen können – denn dummerweise stand der Hauptdarsteller des Films, Alain Delon, mit seinem Bodyguard gerade dann vor dem Studio, als ich ankam. Eine Statistin, die im Rolls-Royce vorfuhr … Völlig inakzeptabel für ihn. Und damit verlief diese Episode in meinem Leben deutlich weniger erfreulich, als ich das geplant hatte.
 

Also schloss ich mich meinem Vater an, der mit seiner Immobilientätigkeit auch nicht recht vorangekommen war und sein Geld inzwischen – auf eher unorthodoxe Weise – im Spielcasino verdiente. Er hatte die verschiedensten Systeme entwickelt und mir schon in meiner Jugend alles über Roulette beigebracht. Morgens um 10 Uhr gingen wir ins Casino – und mittags hatten wir so viel Geld erspielt, dass wir wieder nach Hause gehen konnten. Mein Vater spielte mit System an mehreren Tischen und hatte ein glückliches Händchen, und so finanzierte uns die Spielbank Monte Carlo Miete, das Auto, Lebensmittel und den ganzen Rest. Natürlich gab es auch schlechte Tage, an denen weder mein Vater noch ich gewannen – und dann gab es eben nichts zu essen. Aber zum Glück war dies nie ein Dauerzustand. Eine aufregende Zeit auf alle Fälle!
 

Abends war ich in den angesagtesten Clubs unterwegs und genoss eine unbeschwerte Zeit. Oft ging ich mit einem Bekannten außerhalb in ein In-Restaurant, den Piraten, wo sich die Prominenz traf. Da er sein Auto auf dem Rückweg wegen seines hohen Alkoholpegels nicht mehr selbst fahren wollte, fuhr ich seinen Lamborghini zurück nach Monte Carlo. Nachts und mit den Kurven der Riviera war das ganz schön leichtsinnig, doch glücklicherweise ging es immer gut. Eines Tages erzählte er mir, dass er nach Paris umziehen wolle – Paris, das war mein Traum! Ich fragte, ob er mich mitnehmen würde. »Ja, gerne«, meinte er, und so starteten wir kurz darauf in meine Traumstadt. Ich war begeistert, dort ein neues Leben beginnen zu können. Aber als wir spät abends in Paris ankamen, war ich doch erstaunt, in einem hässlichen Vorort in einem mickrigen Hotel zu landen. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Nachts wollte er sich mir nähern – ich war entsetzt! Deswegen hatte er mich mitgenommen. Oh, warum war ich nur immer noch so naiv? Was soll ich sagen, er machte kurzen Prozess und warf mich mitten in der Nacht mitsamt meinem Gepäck auf die Straße. Wieder einmal.
 

Da stand ich nun in Paris ohne Geld – doch da fiel mir wieder Francesca, die Pressechefin ein, die mir für den Fall, dass meine Reise mich einmal nach Paris führen würde, ihre Visitenkarte gegeben hatte. Ich rief sie an, und wir verabredeten uns in einem Café. Ich berichtete ihr von den schrecklichen Ereignissen, und sie fragte mich, ob ich wirklich in Paris leben wolle. Ich sagte: »Ja, mehr als alles andere.« Daraufhin ließ sie mich bei sich und ihrer Familie leben – ich konnte mein Glück kaum fassen! Wie in Rom war es wieder einmal eine Frau gewesen, die mir weitergeholfen hatte.
 

Lesen Sie hier die Fortsetzung der spannenden Kolumne von Star-Astrologin Andrea Buchholz!

 
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19.08.2017, 07:20 MESZ
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