Die Kolumne "Aus meinem Leben"

von Premiumberaterin Andrea Buchholz

Als Premium-Beraterin stellen wir Andrea Buchholz mit all ihren Facetten vor. Lesen Sie in ihrer spannenden Kolumne, wie die heutige
Chef-Astrologin des Zukunftsblicks zu ihrer Berufung fand.


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"Aus meinem Leben" von Andrea Buchholz - Teil 6

 


Junge Produzentin unter wilden Brasilianern



Als ich 21 Jahre alt war, fragte mich ein Bekannter, ob ich nicht Lust hätte, Co-Produzentin zu werden. Natürlich hatte ich das! Denn als Schauspielerin war es in den letzten Jahren nicht so gut gelaufen und ich hatte das Klinkenputzen satt.
Ich sollte in Mailand eine Travestiegruppe betreuen, die ein Engagement am Theater am Dom hatte – »Dzi Croquettes«, die verrückten Transvestiten aus den 70ern. Jetzt war ich also eine junge und ehrgeizige Produzentin mit einem Haufen wilder Brasilianer. Das konnte ja nicht gut gehen…
 

Natürlich nahm mich die Truppe nicht ernst und tanzte nicht nur auf der Bühne, sondern auch mir auf dem Kopf herum. Sie kifften auf der Straße, und alles Bitten und Betteln von mir, dies doch zu unterlassen, prallte einfach an ihnen ab. Der Agent in Mailand ermahnte mich immer wieder, dass ich die Verantwortung tragen würde – doch was sollte ich tun?
Zu allem Übel träumte der bekannte amerikanische Choreograph Lennie Dale kurz vor der Premiere eines Nachts von neuen Choreographien mit einem – natürlich – neuen Bühnenbild!

Er hatte eine Vision gehabt und wollte jetzt ein hohes Gestell mit verschiedenen Plattformen zum Tanzen. Wunderbar, ich hatte ja noch nicht einmal das alte bezahlen können. In diesem ganzen Chaos machte ich die wohl wichtigste Bekanntschaft meines Lebens, ich lernte Francesca kennen, eine Deutsche, die in Paris lebte und jetzt als PR-Beraterin nach Mailand gekommen war. Welch schicksalshafte Begegnung, aber davon ahnte ich damals noch nichts…
 

Premierentag! Das Theater hatte 200 Plätze und war ausverkauft. Die Presse interviewte mich, lobte die jüngste Produzentin und Vittorio Gassmann, der berühmte Schauspieler, machte mir ein großes Kompliment. Doch noch während der Premiere fing alles an schiefzugehen. Die Kostümfirma kam und sagte, wenn sie nicht augenblicklich ihr Geld bekäme, würde sie die Kostüme mitnehmen. Es war ein Albtraum und er ging noch weiter…
Das böse Erwachen folgte in den nächsten Tagen, denn das Theater war fast leer, aber ich musste meinen Tänzern ja die Gage zahlen. Ich gab ihnen alles, was ich hatte, und so bin ich sicher die einzige Produzentin, die erst die Hotels ihrer Tänzer zahlte und nicht ihr eigenes. Dummerweise hatte ich unter alle Verträge mein Autogramm gekritzelt, blauäugig wie ich war. Und so kam was kommen musste, der Agent rief mich an, ich solle sofort die Stadt verlassen, sonst würde es mir an den Kragen gehen. Da ich die Hotelrechnung wieder einmal nicht zahlen konnte, ließ ich zwei prall gefüllte Koffer zurück und floh nach Südfrankreich, wo mein Vater lebte.
 

Die Koffer habe ich nie wiedergesehen, aber seit dieser Zeit habe ich absolute Hochachtung vor dem Job des Produzenten, und damals war ich froh, doch wieder Schauspielerin werden zu können…
 

Lesen Sie hier die Fortsetzung der spannenden Kolumne von Star-Astrologin Andrea Buchholz!
 

 
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19.08.2017, 07:27 MESZ
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