Die Kolumne "Aus meinem Leben"

von Premiumberaterin Andrea Buchholz

Als Premium-Beraterin stellen wir Andrea Buchholz mit all ihren Facetten vor. Lesen Sie in ihrer spannenden Kolumne, wie die heutige
Chef-Astrologin des Zukunftsblicks zu ihrer Berufung fand.


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"Aus meinem Leben" von Andrea Buchholz - Teil 15

 


Mit Leib und Seele Astrologin


Die Eures-Messe ging in die Geschichte ein – allerdings leider nicht nur positiv für mich, denn ich musste noch ziemlich lange dafür arbeiten, um sämtliche Rechnungen zu bezahlen. Es war eben eine sehr besondere, aber auch aufwendige und teure Veranstaltung gewesen. Als ein Jahr später die Kongresshalle aus Straßburg anrief und sagte, dass viele Leute vor der Tür stünden für die Eures, bin ich trotzdem in Tränen ausgebrochen und habe mich gefragt, ob ich nicht doch hätte weitermachen sollen …
 

Nun jetzt hieß es wieder einmal: mein Leben neu ordnen. Ich beschloss, meine Erfahrungen mit der Eures in einem anderen Rahmen umzusetzen und einen Esoterikladen aufzumachen – den Eures-Shop mitten in Saarbrücken. Schnell stellte ich jedoch fest, dass es absolut nicht mein Ding war, jeden Tag von morgens bis abends im Laden zu stehen. Also engagierte ich eine Verkäuferin und widmete mich mehr und mehr der Astrologie. Da ich ja eine Schauspielausbildung hatte, bewarb ich mich beim Radio. Claus Dittrich von Radio Salü »entdeckte« mich und prophezeite mir eine große Karriere mit einem wöchentlichen Auftritt in der Morning Show, in der ich neben den aktuellen Prognosen hinterher auch Telefonberatungen anbot. Ich habe während meiner Radiozeit viel gelernt, da Claus Dittrich mich bei Interviews ganz schön ins Schwitzen brachte. Ich musste schnell kontern, und das war eine gute Schule für mich. Ein Jahr später fing ich bei SaarTV an, einem neu gegründeten Sender, wo ich jeden Tag Horoskope vorlas und einmal die Woche auch Telefonberatungenanbot. Mein Terminkalender war ausgebucht, ich arbeitete viel – aber das Geld, dass ich bei Radio und Fernsehen verdiente, musste ich immer direkt wieder in meinen Laden stecken.
 

Es waren sehr aufregende Zeiten, zumal ich inzwischen Witwe und alleinerziehend war. Ich zog mit meiner Tochter oft um und arbeitete von früh bis spät. Ich wollte unbedingt aus dem Saarland wegziehen, aber weil meine Tochter mich bat, bei ihren Freunden bleiben zu dürfen, blieben wir. Meinen ersten großen TV-Auftrag bekam ich dann von Sat1. Der Titel: »Wer heiratet den Millionär?« Es war eine Endemol-Produktion, die in Rotterdam gedreht wurde, und ich sollte einen Millionär beraten, welche der Kandidatinnen am besten zu ihm passen würde. Sämtliche Frauen wurden von mir analysiert und mit knackigen Worten erklärt. Natürlich entschied er sich für die Falsche. Er hätte vielleicht besser auf mich hören sollen … Leider gab es nur eine Show, obwohl ich gerne weitergemacht hätte.
 

Inzwischen hatte ich mich auch wieder in Paris etabliert mit Astrologieberatungen, immerhin hatte ich zehn Jahre dort gelebt und meine Freunde lebten auch dort. Mein Französisch hatte ich nie verlernt, und noch heute berate ich gerne in dieser Sprache. Also frönte ich zusätzlich meiner Reiselust, Paris war ja nicht weit von Saarbrücken entfernt. Die Astrologie faszinierte mich zudem von Tag zu Tag mehr, und ich begann mit meinen Recherchen zu Promi-Horoskopen, in denen ich faszinierende Konstellationen entdeckte. Inzwischen schrieb ich auch über die Promis, und meinen Eures-Shop sah ich nur selten. Dieser Shop war ohnehin – wie auch meine Messe – leider ein Minus-Geschäft, und irgendwann zog ich die Konsequenzen und machte ihn zu. Ich hatte die ganzen Jahre mein Geld, sobald ich etwas verdiente, in den Laden gesteckt. Aber ein Gutes hatte die Sache trotzdem: Ich hatte eine wichtige Entdeckung gemacht. Ich hatte endlich erkannt, dass man mit einem rückläufigen Merkur nicht selbstständig sein sollte – zumindest nicht in einem Bereich, der mit Investitionen verbunden ist. Das kann nur schiefgehen. Wie viel Lehrgeld hatte ich schon bezahlt? Sobald ich meine Unterschrift unter einen Vertrag setzte, verlor ich. Ich hätte auch direkt eine Vollmacht zur Abbuchung von meinem Konto unterschreiben können.
 

… Was aber war die Lösung? Selbstständig war ich fast mein ganzes Leben gewesen, und natürlich wollte ich es auch bleiben. So entschied ich mich für die Selbständigkeit im Dienstleistungsbereich. Allein für diese glorreiche Entscheidung hatte es sich gelohnt, Astrologie zu lernen. Jetzt war ich mit Leib und Seele Astrologin, und es machte und macht mir Freude, mein Wissen an andere weiterzugeben.
 


Lesen Sie hier die Fortsetzung der spannenden Kolumne von Star-Astrologin Andrea Buchholz!

 
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18.10.2017, 18:46 MESZ
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