Die Kolumne "Aus meinem Leben"

von Premiumberaterin Andrea Buchholz

Als Premium-Beraterin stellen wir Andrea Buchholz mit all ihren Facetten vor. Lesen Sie in ihrer spannenden Kolumne, wie die heutige
Chef-Astrologin des Zukunftsblicks zu ihrer Berufung fand.


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"Aus meinem Leben" von Andrea Buchholz - Teil 14

 


EURES


Als ich in Paris eine Esoterikmesse besuchte, kam mir eine Idee. Warum nicht einmal eine deutschfranzösische Esoterikmesse veranstalten? Schließlich stand die europäische Gemeinschaft 1993 an. Jetzt war das Jahr 1991, genug Zeit also, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Meine Vision war eine visuell faszinierende Messe, die in eine andere Welt versetzen sollte.
 

Nun, leicht war das Ganze wirklich nicht. Das erste Problem, das sich auftat, war ein alter Bekannter von mir: Ich hatte kein Geld. Also lieh ich mir von einer Freundin 5000 Mark für den Anfang, und mit vielen Visitenkarten im Gepäck begab ich mich zu allen deutschen Esoterikmessen und verkaufte meine Stände. Es war gigantisch, ich musste wohl sehr überzeugend gewesen sein, denn die Aussteller wollten unbedingt auf der ersten europäischen Messe dabei sein. Die hatte nun auch einen Namen: EURES! Inzwischen hatte ich ein Büro mit mehreren Mitarbeitern, und die Messe wurde täglich internationaler. Ich besuchte weiterhin die verschiedensten Messen in Europa, verkaufte Messestände und suchte Stars, die ich zu Auftritten engagieren konnte. In London, Brüssel, Paris, Turin, … Ich hatte viel zu tun.
 

Meine Mitarbeiterin sagte mir eines Tages, ich müsse unbedingt Nicola Cutolo engagieren, den größten Heiler der Welt – doch kaum im Flugzeug hatte ich den Namen schon wieder vergessen. Aber als ich in Turin mit dem Hotelbus zur Messe fuhr, saß ein kleiner, aktiver Mann neben mir und erzählte, dass er bei RTL gedreht habe. Ich fragte ihn nach seinem Namen – »Nicola Cutolo.« Er war es! Unfassbar. Ich lud ihn auf die Messe ein, und er sagte: »Si, si.« Cutolo wurde zum Star der EURES. Bei einer Pressekonferenz, an der 59 Journalisten aus dem In- und Ausland teilnahmen, bat er die, die körperliche Beschwerden hatten, auf die Bühne. Was soll ich sagen? Alle Journalisten stürzten nach vorne, und in der Zeitung stand: »Pressekonferenz verwandelte sich in Sprechstunde.«
 

Als ich beim Besuch einer englischen Esoterikmesse in London »zufällig« in der falschen Underground-Station gelandet war, lernte ich auf dem Bahnsteig Peter Clifford kennen, einen englischen Heiler, den ich gleich auch auf die Messe einlud. Unglaublicherweise hatte er sich zum gleichen Zeitpunkt in der U-Bahn vertan … Wenn das keine Fügung war. Und so ging es weiter, man riet mir, einen Ufologen zu engagieren, aber wo sollte ich den denn herbekommen? Man gab mir eine deutsche Telefonnummer, ich solle mir darüber die Kontaktdaten von Virgil Armstrong besorgen. Als ich anrief, sagte eine Stimme: »Hello, here is Virgil.« Ich konnte mich nicht mehr wundern. Diese Messe wurde von einer höheren Macht organisiert. Hermann Haindl, der bekannte Tarot-Künstler, baute eine acht Meter hohe Pyramide, auf der die Vorführungen stattfanden. Hinter der Pyramide war ein 30 Meter langes Bild, und der Himmel bestand aus etlichen Stoffbahnen, die mit Regenbogenlicht angestrahlt wurden. Es gab Stände, die kleine Paläste aus 1001 Nacht widerspiegelten, und viele prominente Spirituelle hielten Vorträge, neben ausländischen Stars natürlich auch deutsche wie Johannes von Buttlar, Trutz Hardo, Paul Esch, Rainer Holbe und viele, viele andere.
 

Es war ein Erlebnis. 13 Länder machten mit. Indianer führten in der Pyramide Friedenstänze auf, ich hatte die gesamte Kongresshalle in Saarbrücken gemietet und man brauchte mehrere Tage, um alle Räume und Darbietungen zu sehen. Es gab ein eigenes Lied, ein dreisprachiges Programmheft und als ich auf der Pressekonferenz sagte, dass ich das Ganze anfangs fast ohne Geld organisiert hatte, hat mir das keiner geglaubt. Schlussendlich hat die Messe eine halbe Million gekostet, und sie war DAS Event in der Branche. Eigentlich sollte die Messe ein Jahr später in Straßburg wieder stattfinden sowie dann jedes Jahr in einem anderen europäischen Land, aber ich hatte trotz des großen Erfolges meiner Messe sehr viel Geld verloren. Doch ich hatte meine Vision erfüllt – die größte europäische Messe!
 


Lesen Sie hier die Fortsetzung der spannenden Kolumne von Star-Astrologin Andrea Buchholz!

 
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17.08.2017, 17:17 MESZ
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