Die Kolumne "Aus meinem Leben"

von Premiumberaterin Andrea Buchholz

Als Premium-Beraterin stellen wir Andrea Buchholz mit all ihren Facetten vor. Lesen Sie in ihrer spannenden Kolumne, wie die heutige
Chef-Astrologin des Zukunftsblicks zu ihrer Berufung fand.


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"Aus meinem Leben" von Andrea Buchholz - Teil 13

 


Mein Leben war ausgefüllt!


Jetzt war ich Mutter, Ehefrau, hatte einen kleinen Zoo – bestehend aus einem Minipony, vier Hunden und vielen Katzen – und führte außerdem noch ein Reisebüro für Medi-Tourismus. Mein Leben war ausgefüllt. Mehrmals im Jahr betreute ich meine Patientengruppen am Toten Meer – und zu sehen, wie chronisch Hautkranke wieder erscheinungsfrei und selbstbewusst wurden, war für mich immer wieder wie ein Wunder.
 

Eines Tages platzte eine Frau in mein ohnehin schon überfülltes Leben, von der ich noch nicht einmal mehr den Namen weiß. Sie drängte mich dazu, eine astrologische Beratung zu buchen. Da ich ja schon in frühester Jugend einen unglaublichen Astrologen kennenlernen durfte, war ich zwar von der Kunst der Sterne überzeugt, meine damalige Leidenschaft gehörte allerdings dem geheimen Wissen der Akasha-Chronik.
Doch diese Frau ließ mir keine Ruhe, bis ich zum Telefon griff und ihre Astrologin anrief. Nach dem Gespräch brach die alte Faszination für die Botschaften der Sterne wieder auf – so sehr, dass ich mich in mein Auto setzte und zu der Astrologin fuhr. Ich wollte jetzt unbedingt die älteste Wissenschaft der Welt lernen. Die Astrologin meinte, momentan stünde Uranus auf meinem Lebensziel und das sei besonders günstig. Jetzt oder nie. Es gab für mich kein Halten mehr! Dummerweise gab es aber kein Seminar im Umkreis, das ich besuchen konnte. Doch ich wollte dieses einmalige Datum, das nur alle 84 Jahre vorkommt, nicht verpassen. Was tun?
 

Nun, ich rief zehn Freunde und Bekannte an und sagte ihnen, jetzt hätten sie die einmalige Chance, die Astrologie zu erlernen, wenn wir uns zusammentun und einen Kurs auf die Beine stellen würden. Die Lehrerin staunte nicht schlecht, als ich das Seminar organisiert hatte.

Natürlich war mein Ehemann wenig begeistert von dieser Entwicklung. Er verstand nicht, wie ich meinen Job im Reisebüro so vernachlässigen konnte. Mir allerdings fiel die Entscheidung leicht – zumal der Golfkrieg uns zu der Zeit große Einbußen bescherte. Also stürzte ich mich in meine Studien, lernte von morgens bis abends, beschäftigte mich nur noch mit den Sternen und kündigte meinen Job. Mein Mann hoffte immer, dass ich wieder zurück ins Reisebüro ging, aber das war keine Option mehr für mich. Um mir Druck zu machen, verkaufte er sogar mein Auto, was mich natürlich ziemlich einschränkte in meiner Bewegungsfreiheit, leerte den Kühlschrank (es gab nur noch Tierfutter) und aß mit unserer Tochter ausschließlich in seiner Kantine. Liebe Menschen schickten mir damals Carepakete, sonst wäre ich wohl verhungert. Er wollte mich dazu zwingen aufzugeben – doch diese drastischen Methoden bewirkten nur das Gegenteil. Mein Kampfgeist war geweckt, und nach einem Jahr war es dann so weit. Ich hatte die Prüfung zur Astrologin abgelegt, ein eigenes Textprogramm geschrieben und Flyer beim Edeka-Markt ausgelegt.
 

Dann meldete sich meine erste Kundin. Ich war so aufgeregt! Ich erstellte ihr Horoskop und war begeistert, eine so unglaublich beeindruckende Kundin bekommen zu haben. Wie ich in ihrem Horoskop las, war sie die geborene Managerin mit Computer- und Astrologiebegabung. Meine euphorischen Gefühle bekamen allerdings schnell einen Riesendämpfer, als besagte Kundin sich mir vorstellte. Sie war Sozialhilfeempfängerin, geschieden, hatte drei Kinder und stand ohne berufliche Perspektive da. Wie in aller Welt passte das alles zu meinem Horoskop, das ich erstellt hatte? Ich war entsetzt. Jetzt gab es nur zwei Möglichkeiten: Entweder ich warf die Astrologie hin – oder ich bewies sie. Natürlich entscheid ich mich für Letzteres. À la Professor Higgins nahm ich die Frau unter meine Fittiche und schickte sie zum Arbeitsamt, um einen Computerkurs zu machen, den sie, obwohl sie die älteste Teilnehmerin war, auch als Beste abschloss. Sie lernte Astrologie bei mir, war eine sehr talentierte Schülerin, wurde Vizepräsidentin eines Vereins – und ich jubilierte. Die Astrologie war bewiesen!
 

Ich bin heute noch dankbar, genau diese erste Kundin gehabt zu haben. Sie hat mich davon überzeugt, dass das Radixhoroskop all unsere potenziellen Begabungen und Talente beinhaltet – wir sie aber zum Leben erwecken müssen …
 


Lesen Sie hier die Fortsetzung der spannenden Kolumne von Star-Astrologin Andrea Buchholz!

 
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18.10.2017, 07:22 MESZ
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