Die Kolumne "Aus meinem Leben"

von Premiumberaterin Andrea Buchholz

Als Premium-Beraterin stellen wir Andrea Buchholz mit all ihren Facetten vor. Lesen Sie in ihrer spannenden Kolumne, wie die heutige
Chef-Astrologin des Zukunftsblicks zu ihrer Berufung fand.


"Aus meinem Leben" von Andrea Buchholz - Teil 10

 


Attentat in Paris!



Der dermatologische Weltkongress in Israel startete am 19. Februar 1978. Dieses Datum ist eingemeißelt in mein Gedächtnis! Morgens begrüßte ich am Flughafen in Tel Aviv die Professoren und Ärzte und brachte sie ins Hotel. Darunter war ein junger, attraktiver Arzt aus München, dem ich mitteilen musste, dass sein Vortrag vorverlegt wurde, worüber er nicht gerade entzückt war. 
 

Abends traf sich die ganze Delegation in einem typisch israelischen Folkloretreffpunkt, und wie das Schicksal es wollte, saß besagter deutscher Arzt mir gegenüber. Unsere Augen trafen sich…und die Welt blieb stehen.
Dieser Blick aus Schokoladenaugen ließ einen Schauer über meinen Rücken rieseln. Die berühmte Liebe auf den ersten Blick! Dass dieser Mann bis heute die wichtigste Beziehung in meinem Leben sein würde, ahnte ich natürlich nicht, aber Rainer und ich blieben die ganzen Tage in Tel Aviv zusammen, natürlich heimlich, denn offiziell waren wir schließlich beide gebunden. Das hieß: tagsüber anstrengender Kongress – und nachts der Himmel auf Erden.
 

Nach seiner Abreise blieben wir in Briefkontakt. Ach, hätte es doch damals schon Internet und Skype gegeben… Ich fieberte seinen unglaublich romantischen Briefen jedes Mal entgegen. Aber ich hatte wieder einmal unfassbares Glück: Mein Chef, der wohl von meinen Gefühlen wusste oder etwas ahnte, engagierte ihn an der Klinik, um eine Statistik aufzustellen – und natürlich wurde ich als seine Assistentin eingesetzt. So verbrachten wir eine traumhafte Zeit an einem traumhaften Ort. Meine Sehnsucht, als er wieder wegfuhr, war unbeschreiblich.
Im Sommer 1978 entschied ich mich, wieder zurück nach Paris zu ziehen – mir fehlte die Kultur, das Treiben der Millionenstadt. Aber die Abreise fiel mir schwer, denn wie konnte ich dieses Paradies verlassen? Allein schon das Phänomen, dass man am Toten Meer nicht altert! 30 Jahre nach meiner Zeit in Israel zeigte ich meiner Tochter das Tote Meer, als Eli, mein damaliger Verlobter, erschien und – man konnte es nicht glauben – genauso aussah wie damals! Ich war geschockt. Hätte ich doch lieber dort bleiben sollen?
 

Doch ich war nach Paris gegangen, wo mir mein Chef einen Job bei einem Touroperateur für israelischen Tourismus besorgt hatte, denn schließlich war ich jetzt Spezialistin für die Klimabehandlungen am Toten Meer. Ich sollte den Gesundheitstourismus aufbauen, der in Frankreich noch nicht sehr weit entwickelt war. Ich hatte zwar freie Hand, dieses Projekt in die Tat umzusetzen – nur sah ich mich auch wieder mit meinem alten Problem konfrontiert:
kein Geld. Ich konnte zwar frei planen, aber die Mittel, um das Projekt umzusetzen, bekam ich nicht. Doch meine Freundin Francesca, die mich immer unterstützte, half wieder einmal aus. Sie arbeitete im Conseil d´Europe und stellte mir einen Konferenzraum zur Verfügung, und ein deutscher Freund, der einen Feinschmeckerladen besaß, sorgte für das leibliche Wohl. Ich lud also alle wichtigen Journalisten ein – und als Redner meine schicksalhafte große Liebe, Rainer. Die Pressekonferenz wurde ein voller Erfolg, und TV 1 drehte meine Geschichte am Toten Meer, die zur besten Sendezeit gesendet werden sollte. Ich hatte es geschafft!
Doch wieder kam etwas Unerwartetes dazwischen. Mein Chef plante, die ersten Friedensreisen zwischen Tel Aviv und Kairo zu organisieren – was zur Folge hatte, dass wir im Büro telefonische Morddrohungen erhielten, die die französische Polizei allerdings nicht ernst nahm. Zu der Zeit lud mich mein damaliger israelischer Chef ein, ihn doch bei einem Kongress in Israel zu unterstützen, was ich natürlich gerne tat.
 

Eines Abends, während meines Aufenthalts in Tel Aviv, bat mich mein Chef, mich hinzusetzen. Ich solle stark sein, meinte er. Eine unheimliche Vorahnung beschlich mich – und bewahrheitete sich leider. Palästinenser hatten unser Büro in Paris gestürmt, wild um sich geschossen, meinen Chef dort und dessen Frau ermordet. Ich war erschüttert. Wäre ich in Paris gewesen, wäre ich sicherlich auch ermordet worden. Was hatte das Schicksal mit mir vor?
 

Lesen Sie hier die Fortsetzung der spannenden Kolumne von Star-Astrologin Andrea Buchholz!

 
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14.12.2017, 23:33 MEZ
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