Die 12 Indischen Sternzeichen

Mesha, Vrishaba, Mithuna, Kataka, Simha, Kanya, Thula, Vrishika, Danur, Makara, Kumdha und Meena – das sind die zwölf indischen Sternzeichen. Zu welchem gehören Sie?

Die indische Astrologie beruht auf Sammlungen religiöser, hinduistischer Texte, den sog. „Veden“ – daher wird der Name „vedische Astrologie“ häufig synonym verwendet. Hin und wieder findet sich auch der Ausdruck „Mondastrologie“, weil die Mondposition das eigentliche indische Sternzeichen darstellt. Anders als in Europa ist die Astrologie in Indien ein wichtiger Teil des täglichen Lebens. Vor besonderen Ereignissen – Hochzeiten, Einweihungen, Geschäftseröffnungen – wird oftmals ein Astrologe befragt, um bestmöglichste Arrangements zu treffen. Der Astrologe selbst gehört der obersten gesellschaftlichen Schicht, der höchsten Kaste, an.

Die Besonderheiten der indischen Astrologie

Wie die westliche Astrologie kennt auch die indische Astrologie den (von den Babyloniern entwickelten) Tierkreis mit den uns bekannten Tierkreiszeichen. Sie arbeitet ebenfalls mit zwölf Häusern und deren Herrschern sowie mit den Aspekten zwischen den Planeten. Doch darüber hinaus unterscheidet sie sich wesentlich von der westlichen Astrologie. Benutzt wird der siderische Tierkreis: Die Tierkreiszeichen sind an die Sternbilder gebunden und wandern mit ihnen weiter. Die Daten, nach welchen sich die Sternzeichen zuordnen lassen, sind also nicht unveränderlich – nach einigen Jahrzehnten werden sie neu berechnet. Im Tierkreis bewegen sich der aufsteigende und der absteigende Mondknoten sowie die sieben sog. „klassischen“ Planeten: Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus, Saturn und Sonne. Uranus, Pluto und Neptun spielen kaum eine Rolle. Der wesentliche Planet ist der Mond. Auch die Mondknoten haben eine größere Bedeutung. Es wird das äquale Häusersystem genutzt, die zwölf Häuser sind im Uhrzeigersinn angeordnet.

Die zwölf Sternzeichen im indischen Horoskop

Mesha (13./14. April – 13./14. Mai) Mesha-Menschen sind selbstbewusst, wissen sich durchzusetzen. Stark und eigenwillig gehen sie durchs Leben, sie gestalten den Alltag aktiv und beeindrucken mit ihrer Dynamik. Keine Hürde ist ihnen zu hoch – haben sie sich ein Ziel gesteckt, lassen sie sich nicht davon abbringen. Dabei helfen ihnen ihre ausgeprägte Kreativität und ihr großes Organisationstalent. Falls doch mal etwas anders läuft, als sie es sich vorgestellt haben, reagieren sie aber schnell unwirsch. Zudem können diese echten Individualisten recht arrogant auf ihre Mitmenschen wirken. Vrishaba (13./14. Mai – 14./15. Juni) Auf Vrishaba-Menschen können Sie sich verlassen: Sie sind aufrichtig, redlich und ehrlich. Ihre Vorhaben packen sie mit Bedacht an, sie machen einen Schritt nach dem anderen – entschlossen, aber in aller Ruhe. Sie sind beharrlich, gründlich und ausdauernd. Ein stabiles soziales Umfeld ist ihnen besonders wichtig. Auf Risiken lassen sie sich nicht ein, sie wollen sich abgesichert wissen – und konzentrieren sich so oftmals zu sehr auf materielle Dinge. Aufpassen sollten sie jedoch, nicht zu stur an ihren Prinzipien festzuhalten. Mithuna (14./15. Juni – 15./16. Juli) Mithuna-Menschen zeichnen sich durch ihren Tatendrang und ihr Kommunikationstalent aus. Ihr Geist ist rege und lebhaft, sie sind vielseitig und verfügen häufig über gute künstlerische Fähigkeiten. Allerdings sind sie oft unruhig und fahrig, die Konzentration auf das Wesentliche fällt schwer. Ihre Sprunghaftigkeit macht es vor allem den Jüngeren nicht leicht, Entscheidungen zu fällen. Ältere Mithuna-Menschen besitzen mehr innere Ruhe, sie sind ausgeglichener. Ihre Unternehmungslust ist groß, ebenso wie ihre Geselligkeit – jedoch tendieren sie auch zur Geschwätzigkeit. Kataka (15./16. Juli – 16./17. August) Die Familie nimmt im Leben der Kataka-Menschen einen hohen Stellenwert ein. Auf Fremde wirken sie zwar recht bedeckt, doch gibt es kaum ein fürsorglicheres Sternzeichen in der indischen Astrologie. Ihre Hilfsbereitschaft ist immens, ihre sozialen Kompetenzen zeichnen sie aus. Sie sind nachsichtig, kompromissbereit und ausgesprochen emotional. Gleichzeitig macht ihnen eine innere Unsicherheit, manchmal auch ein geringes Selbstwertgefühl, zu schaffen, das sie durch soziale Kontakte zu kompensieren versuchen. Echte Zufriedenheit verspüren sie nur, wenn sie ein Zuhause gefunden haben. Simha (16./17. August – 16./17. September) Simha-Menschen sind einerseits sehr von sich und ihren Qualitäten überzeugt, andererseits brauchen sie aber auch viel Lob und Anerkennung anderer. In Gesellschaft sind sie oft der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit – und fühlen sich hier ausgesprochen wohl. Für Schmeicheleien sind sie sehr empfänglich, Komplimente nehmen sie nur allzu gern an. Gleichzeitig neigen sie zur Selbstüberschätzung und zu einer etwas egozentrischen Einstellung. Nichtsdestotrotz sind sie aber auch großherzig, gesellig, hilfsbereit – und deswegen sehr beliebt bei ihren Mitmenschen. Kanya (16./17. September – 16./17. Oktober) Kanya-Menschen sind echte Perfektionisten, sie gehen stets strukturiert und gründlich vor. Sie sind auf Sicherheit bedacht, erledigen methodisch eins nach dem anderen. Stehen sie vor einem kniffeligen Problem, analysieren sie alle Details und grübeln so lange, bis sie eine passende Lösung gefunden haben. Ihre fast übergroße Vorsicht kann sie aber auch ängstlich machen, sie regelrecht hemmen. Zwar sind sie gern für sich, doch verfügen sie über eine soziale Ader und versuchen stets, anderen zu helfen. Dabei neigen sie allerdings zu einer etwas pingeligen Art und zu langatmigen Erklärungen.

Thula (16./17. Oktober – 15./16. November) Charmant, gesellig, aufgeschlossen – das sind sie, die Thula-Menschen. Sie brauchen den Kontakt zu anderen, alleine sind sie gar nicht gern. Dank ihrer diplomatischen Art ecken sie so gut wie nie an – sie sind sehr anpassungsfähig, Konflikten weichen sie aus. Und so gehen sie um des lieben Friedens willen schon mal Kompromisse ein, die sie eigentlich nicht gutheißen. Sie müssen lernen, ihre Ziele beharrlicher zu verfolgen – auch wenn sie damit nicht nur auf Begeisterung stoßen. Das hilft ihnen außerdem dabei, mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln. Vrishika (15./16. November – 15./16. Dezember) Vrishika-Menschen sind temperamentvolle, leidenschaftliche Naturen. Sie nehmen die Dinge nicht einfach hin, sondern ihr Leben in die Hand. Sie haben ihr Ziel klar vor Augen, verfügen über einen scharfen Verstand und eine realistische Denkweise – neigen aber auch zur Melancholie. So selbstsicher sie wirken: Im Grunde sind sie sehr verletzlich und wünschen sich jemanden, der sie beschützt und in den Arm nimmt. Zu nahe treten sollte man ihnen allerdings nicht – fühlen sie sich eingeengt oder bevormundet, zeigen sie die Grenzen bestimmt, manchmal sogar aggressiv, auf. Danur (15./16. Dezember – 14./15. Januar) Danur-Menschen sind die Glückspilze unter den indischen Sternzeichen. Ihr unerschütterlicher Optimismus lässt negative Gedanken gar nicht erst zu, ihr Idealismus treibt sie zu immer größeren Taten an. Trotz aller Energie und allen Enthusiasmus verlieren sie ihr Ziel jedoch nie aus den Augen. So schwungvoll wie beharrlich machen sie einen Schritt nach dem anderen. Ihr Urteilsvermögen ist genauso ausgeprägt wie ihr Sinn für Fairness. Ein bisschen hüten sollten sie sich aber vor Selbstüberschätzung – es besteht die Gefahr, sich zu viel vorzunehmen. Makara (14./15. Januar – 12./13. Februar) Ihr Ehrgeiz zeichnet Makara-Menschen aus: Sie wollen den Erfolg um jeden Preis und nutzen all ihre Energie, um ihre hehren Ziele zu erreichen. Von ihren Prinzipien weichen sie nicht ab, Sicherheit und Beständigkeit sind ihnen wichtig, Spontaneität fällt ihnen schwer. Sie erwarten viel von sich, treiben sich selbst zu Höchstleistungen an. Unter diesen hohen Ambitionen kommt das Privatleben oftmals zu kurz – obwohl Familie und Freunde ihnen durchaus wichtig sind. Auch tun sie nicht leicht damit, Gefühle zu zeigen. Kumdha (12./13. Februar – 13./14. März) Die exzentrischen Kumdha-Menschen lieben ihre Unabhängigkeit und ihre Freiheit. Einerseits sind sie stolz auf ihre Individualität, andererseits zeigen sie sich häufig erstaunlich unflexibel. Ihr Idealismus ist groß, sie haben klare Vorstellungen davon, wie ihr Leben auszusehen hat – und davon wollen sie nicht abweichen. Sie möchten sich eben nicht anpassen und so fällt es ihnen auch schwer, sich zu binden. Alles Gewohnte wird aber ohnehin schnell langweilig, sie verlangen nach immer neuen Impulsen und Anregungen. Meena (13./14. März – 13./14. April) Meena-Menschen sind ausgesprochen sensibel, gefühlvoll und romantisch. Der Alltag ist ihnen oft zu trist und so träumen sie gern von fremden, von schöneren Welten. Ihr Urteilsvermögen in geschäftlichen Dingen trübt das jedoch nicht. Auch sind sie eigenständig, abgeklärt, eloquent – vereinnahmen lassen sie sich nicht. Das lässt sie oftmals kühl und distanziert wirken, obwohl in ihrer Brust ein großes, wohltätiges und großzügiges Herz schlägt. Ihr Wankelmut und ihre Unentschlossenheit im Privatleben machen den Umgang mit ihnen nicht immer leicht, doch sind sie trotzdem sehr beliebt. Wie stehen Ihre Sterne? Astrologen beantworten Ihre Fragen! >> Jetzt Astrologen wählen