Das indianische Horoskop

Die 12 Sternzeichen im Medizinrad

Im Medizinrad der Indianer spielen neben den Tierkreiszeichen auch Elemente, Winde und Clans eine Rolle. Erfahren Sie mehr.


indianische Sternzeichen

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Falke Biber Hirsch Specht
Lachs Braunbär Rabe Schlange
Eule Gans Otter Wolf

Indianisches Horoskop: Die 12 Tierkreiszeichen im Medizinrad

 

 Wie in der westlichen Astrologie gibt es auch bei den nordamerikanischen Ureinwohnern zwölf Tierkreiszeichen. Sie stehen in enger Verbindung mit der Natur.

 

Die Planeten spielen beim indianischen Horoskop keine Rolle. Stattdessen orientieren sich die Tierkreiszeichen am sogenannten Medizinrad. Es handelt sich um Gans, Otter, Wolf, Falke, Biber, Hirsch, Specht, Lachs, Braunbär, Rabe, Schlange und Eule. Jedes dieser Zeichen hat spezielle Charaktereigenschaften, gehört einem Element und einem Clan an und wird einem der vier Winde zugeordnet.

 

 

Die Verbindung mit der Natur

 

Im Einklang mit der Natur zu leben, war für die Indianer Nordamerikas selbstverständlich. Sie fühlten sich verbunden mit Mutter Erde und ihren Geschöpfen. So hatten sie auch ein besonderes Verständnis für die Tierwelt, welche sie genau beobachteten und von der sie lernten. Den Tieren wurden Eigenschaften und Kräfte zugeschrieben und man eiferte ihnen nach. Jeder Einzelne konnte seinen Platz im großen Ganzen finden und die Kraft der Natur spüren. Die immer wiederkehrenden Zyklen des Lebens finden sich auch im Medizinrad – hier ist alles enthalten, vom allumfassenden Universum bis hin zu jedem einzelnen Tag.

 


 

Das Medizinrad

 

Das Medizinrad ist ein Steinkreis, der für die Energien des Lebens steht. Er bildet Elemente, Himmelsrichtungen, Jahreszeiten und mehr ab und stellt so das Gleichgewicht dar, in dem alle Menschen und Dinge miteinander verbunden sind. Medizinräder wurden oft für Zeremonien genutzt. Sie sollten die Menschen mit sich und dem Universum in Einklang bringen, wodurch diese Heilung und innere Balance erlangen konnten. Auch das indianische Horoskop mit seinem Tierkreis lässt sich im Medizinrad finden. Zwölf Abschnitte stehen jeweils für einen Geburtszeitraum, ein Tier, eine Farbe, eine Pflanze und ein Mineral. Jedes der zwölf Zeichen weist bestimmte Eigenschaften auf – damit sind sie den westlichen Sternzeichen ähnlich.

 

 

Indianische Medizin

 

Der Begriff „Medizin“ hat im indianischen Gebrauch nicht nur mit Krankheiten zu tun. Es geht vielmehr darum, Kraft aus der Vollkommenheit der Natur zu schöpfen. Alles, was einem Menschen half, zu sich selbst im Einklang mit der Welt zu finden, konnte als Medizin bezeichnet werden. Man fand Heilung nicht nur körperlich, sondern vor allem auch seelisch. Ein Medizinmann konnte, beispielsweise mithilfe des Medizinrads, dabei helfen, zu innerem Frieden zu gelangen. Eine besondere Rolle spielten dabei auch Tiere. Der Verbindung zwischen Mensch und Tier wurde große Bedeutung zugeschrieben.

 

 
Elemente und Clans im indianischen Horoskop  

Jedes indianische Sternzeichen ist mit einem der vier großen Elemente verknüpft und dementsprechend einem bestimmten Clan zugeordnet. Dabei handelt es sich um eine Art Familienverband.

  • Die Erde symbolisiert das Körperliche und steht für Stabilität und Ordnung. Sie ist das Element der Tierkreiszeichen Gans, Biber und Braunbär, die gemeinsam den Clan der Schildkröte bilden.
  • Die Luft symbolisiert den Verstand und steht für Intelligenz und Weisheit. Sie ist das Element der Tierkreiszeichen Otter, Hirsch und Rabe. Diese Zeichen gehören zum Clan des Schmetterlings.
  • Das Wasser symbolisiert die Gefühle und steht für Sensibilität und Einfühlsamkeit. Es ist das Element der Tierkreiszeichen Wolf, Specht und Schlange. Sie gehören zum Clan des Froschs.
  • Das Feuer symbolisiert den Geist und steht für Aktivität und Kreativität. Es ist das Element der Tierkreiszeichen Falke, Lachs und Eule. Diese gehören zum Clan des Habichts.
 

Jahreszeiten, Rhythmen und Zyklen

 

Auch bei den nordamerikanischen Ureinwohnern orientieren sich die Jahreszeiten an der Länge der Tage: Die Sonnenwenden läuten Sommer und Winter ein, während die Tagundnachtgleichen den Beginn von Frühling und Herbst kennzeichnen. Die Indianer verglichen den Lauf eines Jahres mit einem Menschenleben. Die Jahreszeit, zu der ein Mensch geboren wird, hat demzufolge großen Einfluss auf seinen Charakter.

  • Der Frühling steht für die Kindheit.
  • Der Sommer symbolisiert die Jugend.
  • Der Herbst bezeichnet die reifen Jahre.
  • Der Winter steht für das Alter.
 

Die vier Winde im indianischen Horoskop

 

 Die Winde sind die vier Himmelsrichtungen, in die das Medizinrad unterteilt ist. Sie zeigen, welche Themen im Leben eines Menschen eine Rolle spielen und welche Erkenntnisse er gewinnen kann.

  • Osten: Der Ostwind weht im Frühling und ist verantwortlich für die Sternzeichen Falke, Biber und Hirsch. Wichtig sind hier besonders Ruhe und Spiritualität.
  • Süden: Der Südwind ist dem Sommer und damit Specht, Lachs und Braunbär zugeordnet. Sinne und Empfindungen stehen im Zentrum.
  • Westen: Im Herbst ist der frische Westwind am Zug, der Rabe, Schlange und Eule charakterisiert. Diese drei zeichnen sich vor allem durch Weisheit und Intellekt aus.
  • Norden: Im Winter schließlich herrscht der Nordwind. Er ist für Gans, Otter und Wolf verantwortlich, ihre Themen sind Heilung und Neubeginn.

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15.11.2018, 20:54 MEZ
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