Astrologie-Wissen

Indianische Sternzeichen

Das indianische Horoskop ist besonders interessant für Menschen, die sich mit der Natur verbunden fühlen.


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Indianische Sternzeichen – Das Horoskop der 12 Monde

 

Das indianische Horoskop ähnelt dem westlichen nur teilweise. Erfahren Sie mehr über seine Besonderheiten und lernen Sie Ihr eigenes indianisches Sternzeichen kennen.
 


Die indianischen Kulturen hatten eine ganz besonders intensive Beziehung zur Natur. Der Mensch wurde als ein Teil davon gesehen, war eng eingebunden in die natürlichen Abläufe um ihn herum und abhängig von allen Naturerscheinungen. Auch das indianische Horoskop ist in diesen Kontext eingebettet. Seine Sternzeichen sind Tiergestalten, denen besondere Kräfte und Eigenschaften zugeschrieben werden. Erkennen Sie sich in Ihrem indianischen Sternzeichen wieder?
 

 

Was haben indianischen Tierkreiszeichen und westliche Astrologie gemein?

 

Wie das gesamte Leben der amerikanischen Ureinwohner, so ist auch das indianische Horoskop in den Kreislauf der Natur und der Jahreszeiten eingebunden. In einigen Punkten ähnelt es jedoch trotzdem dem Horoskop der westlichen Astrologie:

  • Die Anzahl der 12 indianischen Sternzeichen,
  • die Datumszuordnung und
  • die Zuordnung von Eigenschaften zu jedem Sternzeichen

erinnern an Horoskope, wie wir sie kennen. Abgesehen davon beruht das indianische Horoskop jedoch auf anderen Prinzipien und weist viele Besonderheiten auf.

 

 

Die Ursprünge der indianischen Astrologie und deren Sternzeichen

 

Die indianischen Sternzeichen bauen wie die gesamte indianische Astrologie auf der Lebensphilosophie und den religiösen Traditionen der Indianer auf. Die Kulturen der verschiedensten Völker und Stämme waren allesamt von ihrem besonderen Respekt vor der Natur geprägt. Bei religiösen Ritualen huldigten die Menschen beispielsweise den einzelnen Naturerscheinungen. Sie bedankten sich nicht bei einem Gott für das erlegte Tier, sondern sie dankten dem Tier selbst, den Pflanzen, dem Wasser, dem Regen oder der Sonne. In indianischen Religionen spielten Naturereignisse, Sonne und Mond und natürliche Formationen auf der Erde wie Berge, Felsen, einzelne Steine, Bäume, Landschaften oder Wasserläufe eine große Rolle.

Die Planeten wurden hingegen kaum beachtet, denn die indianische Astrologie richtet sich nicht wie die westliche Astrologie nach den Konstellationen der Planeten des Sonnensystems. Vielmehr orientiert sie sich am ständigen Wechsel der Jahreszeiten auf der Erde. Zwar sind Sonne und Mond wichtig, jedoch vor wegen ihres Einflusses auf das Wachsen und Gedeihen auf der Erde. Genau genommen ist es also eigentlich ebenso wenig zutreffend, von „Astrologie“ zu sprechen wie von indianischen „Sternzeichen“ – da sie mit den Sternen gar nichts zu tun haben. So unterscheidet sich das indianische Horoskop durch seinen Bezug auf die Erde vom westlichen Horoskop, das sich auf den Kosmos bezieht.

 

 

Kräfte und Energien indianischer Sternzeichen

 

Die indianischen Tierkreiszeichen ordnen sich dementsprechend auch nicht am Sternenhimmel an, sondern sind in einem Medizinrad, dem Erdrad, aufgereiht. Dieses enthält sowohl die inneren Kräfte der Lebewesen als auch die äußeren Energien, die auf diese Lebewesen wirken. Mit seiner Form entspricht das Medizinrad dem Kreislauf der Natur während eines Jahres und zugleich dem Kreislauf allen Lebens, in den der Mensch zu einem bestimmten Zeitpunkt hineingeboren wird. Dieser Zeitpunkt bestimmt das eigene indianische Sternzeichen – und dieses wiederum prägt die wesentlichen Eigenschaften eines Menschen und seine Handlungen ganz entscheidend.

Die Geschichte der indianischen Astrologie ist allerdings nicht bis ins Letzte erschlossen. Sie entwickelte sich nämlich in Zeiten, in denen die Kulturen kaum oder gar nicht über Schriften verfügten. Wie bei allen Naturvölkern wurden Traditionen über lange Zeiträume hinweg nur mündlich von einer Generation an die nächste weitergegeben. Religiöse Riten, Bräuche und astrologische Kenntnisse wurden außerdem vielfach in Zeichen und magischen Bildern festgehalten.

 

 

Die Berechnung der indianischen Sternzeichen

 

Die indianischen Sternzeichen und ihre Zeitfenster im Medizinrad sind:

  • die Schneegans, 21. Dezember bis 19. Januar
  • der Otter, 20. Januar bis 18. Februar
  • der Wolf, 19. Februar bis 20. März
  • der Falke, 21. März bis 19. April
  • der Biber, 20. April bis 20. Mai
  • der Hirsch, 21. Mai bis 20. Juni
  • der Specht, 21. Juni bis 21. Juli
  • der Lachs, 22. Juli bis 21. August
  • der Braunbär, 22. August bis 20. September
  • der Rabe, 21. September bis 21. Oktober
  • die Schlange, 22. Oktober bis 20. November
  • die Eule, 21. November bis 20. Dezember

Vergleicht man die uns bekannten Sternzeichen damit, so ergeben sich nur geringfügige Abweichungen. Die Zeiträume der indianischen Sternzeichen wurden anhand der Monde festgelegt, die Zeichen sind anders als die westlichen allesamt Tieren zugeordnet. Das ist auch kein Wunder: Schließlich wurden diesen Tieren im indianischen Glauben besondere Kräfte und Merkmale zugesprochen.


Für die indianischen Kulturen symbolisierten Tiere Kraft, Energie, Glück, Weisheit und andere Eigenschaften. Das indianische Sternzeichen eines Menschen entspricht somit seinem inneren Tier, welches auch seinen Charakter prägt. Wer sein inneres Tier und sein indianisches Sternzeichen nicht kennt, der kann weder auf andere noch auf sein Geschick Einfluss nehmen. Wenn Sie jedoch wissen, welchem Tierkreiszeichen Sie angehören, dann erkennen Sie auch Ihre Potenziale und Stärken.
Neben den Tierzeichen sind auch die Jahreszeiten in der indianischen Astrologie von besonderer Bedeutung.

  • der Frühling: neues Leben und Kindheit
  • der Sommer: Wachstum, Kraft der Jugendzeit
  • der Herbst: Zeit des Erwachsenseins, Reife
  • der Winter: Alter und Weisheit im Lebensabend
Erfahren Sie mehr über Ihr indianisches Sternzeichen

 

Eigenschaften der Tierzeichen im indianischen Horoskop

 

Wie schon erwähnt, sind in der indianischen Astrologie jedem Totem-Tier, also jedem indianischen Sternzeichen, bestimmte Charakterzüge zugeordnet.

  • Schneegans: entschlossen, zuverlässig, ehrgeizig
  • Otter: kreativ, unangepasst, erfinderisch, der Familie zugetan
  • Wolf: sensibel, liebt Gerechtigkeit, besitzt Unternehmungsgeist
  • Falke: Individualist, Führungstalent, ungeduldig, kreativ
  • Biber: sucht Sicherheit, hält sich gern an alte Gewohnheiten
  • Hirsch: gesellig, kameradschaftlich
  • Specht: mitfühlend, mit dem eigenen Nest beschäftigt, manchmal launisch
  • Lachs: verfolgt konsequent eigene Interessen, gesellschaftlich aufgeschlossen
  • Braunbär: liebt die Natur, ordentlich, romantisch
  • Rabe: ein intelligenter Diplomat, sozial angepasst
  • Schlange: liebt Geheimnisse, offenbart sich nur schwer, misstrauisch
  • Eule: Talent für Führungsrollen, dominant, gerecht

Und? Erkennen Sie sich in Ihrem indianischen Sternzeichen wieder? Natürlich handelt es sich hier nur um eine stark verkürzte Auflistung von vorherrschenden Eigenschaften. Wenn Sie es genauer wissen wollen, dann erfahren Sie hier noch viel mehr über Ihr indianisches Tierkreiszeichen.

 

Die mystische Symbolik der indianischen Sternzeichen

 

Indianische Sternzeichen und Horoskope unterscheiden sich aber nicht nur durch die Erdbezogenheit von westlicher Astrologie: Auch ihre Symbolik bildet einen wesentlichen Unterschied. Verantwortlich hierfür sind unter anderem die zwölf Monde, die der indianischen Astrologie als Grundlage dienen. Gemäß der überlieferten Lehren werden diese Monde zur Berechnung der indianischen Tierkreiszeichen herangezogen und dienen so der Einordnung von Schneegans, Otter und Co.

Beispielsweise wird die Schneegans in indianischen Horoskopen als besonders ehrgeizig und ausdauernd beschrieben. Auch allen anderen Sternzeichen der indianischen Astrologie werden solche präzisen Eigenschaften und persönlichen Charaktermerkmale nachgesagt – und diese ähneln nicht unbedingt immer dem, was man gewöhnlich mit den entsprechenden Tieren verbindet.

 

Lohnt es sich, ein indianisches Horoskop erstellen zu lassen?

 

Nur wenige lassen sich ein indianisches Horoskop erstellen. Die indianischen Kulturen und Traditionen sind in unseren Kulturräumen kaum bekannt, ihre Besonderheiten können irritieren. Immerhin sind die meisten Menschen es gewohnt, dass ein Horoskop sich am Stand der Planeten orientiert. Indianische Sternzeichen und das indianische Horoskop weichen aber natürlich stark von dieser astrologischen Sicht ab. Daher sind auch nicht allzu viele Astrologen hierzulande vertraut damit.

Trotzdem kann ein indianisches Horoskop sehr aufschlussreich sein – insbesondere für Menschen, die sich sehr zur Natur und ihren Erscheinungsformen hingezogen fühlen. Sind Sie beispielsweise der Geomantie zugeneigt, verlassen sich auf die Kraft von erdnaher Materie und betrachten und respektieren die Erde als lebendigen Körper? Dann werden Sie an einem indianischen Horoskop garantiert Gefallen finden, denn es kann Ihnen neue Perspektiven der Schicksalsdeutung erschließen. Sehr erdverbundene Menschen, die auf natürliche Vorgänge achten und die Energien und Kraftlinien der Erde spüren, dürften von einem indianischen Horoskop sehr profitieren.

Sicherlich lässt sich der eine oder andere auch aus reiner Neugier ein Horoskop nach der Sichtweise der alten Indianer erstellen. Wer das tun möchte, sollte jedoch mit den Besonderheiten dieser Art von Astrologie ein wenig vertraut sein. Sonst wird sich ihm die Fülle der Botschaften aus einem solchen Horoskop nicht vollkommen erschließen. Ein erfahrener Berater oder Schamane kann Ihnen dabei jedoch zur Seite stehen. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich einmal mit diesem faszinierenden Thema zu befassen. So erfahren Sie mehr über sich und lernen sich selbst vielleicht sogar von ganz anderen Seiten kennen.


Möchten Sie mehr über Ihre Stärken und Potenziale erfahren? Unsere Berater sind gern für Sie da und helfen Ihnen, zu sich zu finden.

 

 

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