Rückläufiger Neptun – was bedeutet das für uns?

Der rückläufige Neptun begleitet uns vom 25.06. bis zum 1.12.2021. Er kann Schwierigkeiten mit sich bringen, eröffnet uns aber auch jede Menge Chancen.

Der nach dem römischen Gott des Meeres benannte Planet ist am weitesten von dem Zentralgestirn des Kosmos, der Sonne, entfernt. Deswegen benötigt er 165 Jahre, um alle Tierkreiszeichen zu durchlaufen, und befindet sich durchschnittlich 14 Jahre in einem Zeichen. Einmal im Jahr läuft er scheinbar rückwärts und das für ungefähr fünf ganze Monate. Was bedeutet der rückläufige Neptun für uns, welchen Einfluss hat er und was sollten wir beachten?

„Rückläufig“ – was bedeutet das?

Außer Sonne und Mond sind alle Planeten in bestimmten Phasen rückläufig. Unter „Rückläufigkeit“ versteht man die scheinbar rückwärtsgewandte Laufrichtung der Planeten: Von der Erde aus wirkt es so, als ob die Planeten rückwärts durch den Tierkreis und damit durch das Horoskop laufen, obwohl die Sterne natürlich astronomisch gesehen immer ihrer Umlaufbahn folgen.

Für viele ist der Begriff „Rückläufigkeit“ negativ konnotiert. Zum Teil auch zu recht: Schließlich können uns rückläufige Planeten erhebliche Schwierigkeiten bereiten. Wenn wir ihre Energie aber kennen und richtig zu nutzen wissen, können wir in diesen Phasen sogar gewinnen, wachsen und viel über uns selbst lernen. Denn: Rückläufige Planeten lenken unseren Blick in unser Inneres.

Der rückläufige Neptun: Wirkung, Gefahren und Chancen

Neptun steht generell für Intuition, Fantasie und Feingefühl, er symbolisiert alles Mysteriöse und Spirituelle. Für gewöhnlich wird er einmal im Jahr rückläufig, dann in etwa für fünf Monate. Im Jahr 2021 ist es in der zweiten Jahreshälfte soweit: Der rückläufige Neptun wird uns vom 25.06. bis zum 1.12. begleiten.

Ein rückläufiger Neptun fordert uns dazu auf, uns auf uns selbst, auf unsere Gedanken und Gefühle zu konzentrieren. Und das ganz bewusst. Kommen wir dem nicht nach, fühlen wir uns unsicher und desorientiert. Manche neigen während dieser Phase zur Verdrängung und Weltflucht (beispielsweise durch übermäßiges Trinken von Alkohol).

Wenn wir uns aber auf den rückläufigen Neptun einlassen, können wir eine starke Verbindung zu unserem Unterbewussten entwickeln und aus (Gefühls-)Mustern ausbrechen, die uns bislang im Griff hatten. Wir haben die Chance zu lernen, uns selbst zu verzeihen – und inneren Frieden zu finden.

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Was bedeutet der rückläufige Neptun für uns?

Was wir in dieser Zeit tun sollten:

  • uns öffnen und uns mutig unseren Gedanken und Gefühlen stellen. Der rückläufige Neptun zwingt uns dazu, uns mit unangenehmen Themen auseinanderzusetzen. Tun wir das, können wir viel über uns lernen, was uns in Zukunft weiterhilft.

  • mit Vergangenem abschließen. Es mag schmerzen, die Vergangenheit ein für alle Mal Vergangenheit sein zu lassen. Aber spätestens, wenn Neptun wieder direkt läuft, leben wir glücklicher und befreiter.

  • Entscheidungen gut überdenken. Der rückläufige Neptun verschleiert unseren Blick, trübt die Intuition. Entschlüsse sollten wir deshalb nicht übereilt und aus dem Bauch heraus treffen, sondern Für und Wider genau abwägen.

Was wir in dieser Zeit lassen sollten:

  • uns in Tagträume flüchten. Solange Neptun rückwärts läuft, erscheint uns die Realität oftmals hart und unbequem. Es bringt uns aber nicht weiter, uns einfach ein Luftschloss zu bauen und dort gleich einzuziehen.

  • die eigenen Fehler kleinreden oder beschönigen. Es fällt schwer, sich Fehltritte und Irrtümer einzugestehen. Doch nur, wenn wir verstehen, warum wir auf welche Art gehandelt haben, können wir uns selbst verzeihen und Strategien finden, diese Fehler in Zukunft zu vermeiden.

  • versuchen, alten Gewohnheiten abzuschwören. Egal, ob wir mit dem Rauchen aufhören, keine Süßigkeiten mehr essen oder auf tierische Produkte verzichten wollen – unser Vorhaben steht mit dem rückläufigen Neptun unter keinem guten Stern. Die Rückfallquote ist erhöht.

Der rückläufige Neptun: ein Extra-Tipp für jedes Sternzeichen

  • WIDDER: Deine Hilfsbereitschaft ist nun übergroß, du neigst zur Selbstlosigkeit und Selbstaufgabe. Konzentriere dich mehr auf dich selbst und deine eigenen Bedürfnisse.

  • STIER: Deine Widerstandskraft ist jetzt geschwächt, es fällt dir schwerer, Nein zu sagen – zu anderen Menschen, aber auch zu Genussmitteln. Arbeite an deiner Standhaftigkeit.

  • ZWILLINGE: Du bist noch zerstreuter als sonst, noch flatterhafter und nervöser. Geh alle Dinge mit mehr innerer Ruhe und verstärkter Konzentration an.

  • KREBS: Es fällt dir noch schwerer, über Enttäuschungen hinwegzukommen – vor allem wenn es um Zwischenmenschliches geht. Versuche, damit abzuschließen.

  • LÖWE: Du willst dich jetzt beweisen und nimmst dir mehr vor, als realistisch betrachtet zu schaffen ist. Stecke dir lieber kleinere Ziele.

  • JUNGFRAU: Du bist ungewohnt unstrukturiert und kopflos. Leg dir einen genauen Plan zurecht, bevor du erste Schritte einleitest.

  • WAAGE: Gerade, wenn es um die Liebe oder die Familie geht, betrachtest du nun alles durch die rosarote Brille. Halte dir immer wieder die Wirklichkeit vor Augen.

  • SKORPION: Du lebst jetzt in der Vergangenheit, trauerst dem Altem und Bewährten hinterher. Konzentriere dich auf das Hier und Jetzt, öffne dich für Neues.

  • SCHÜTZE: Du überschätzen dich selbst, erliegst Illusionen, verlierst dich in Träumen – was Enttäuschungen bringt. Akzeptiere auch jetzt die Realität so, wie sie ist.

  • STEINBOCK: Du übernimmst nun zu viel Verantwortung und diese Bürde ist kaum zu tragen. Entwickle einen gesunden Egoismus, widme dich deinen Bedürfnissen.

  • WASSERMANN: Es fällt dir schwerer, Zeichen und Gesten richtig zu deuten, du interpretierst schnell zu viel hinein. Sieh genauer hin.

  • FISCHE: Stress setzt dir mehr zu als sonst. Kompensiere das nicht mit Genussmitteln, sondern setze auf leichten Sport oder Entspannungsübungen.

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