Petra Kaiser
Die im ausgehenden 19. Jahrhundert gestalteten Kipper- und Zigeunerkarten bestechen durch ihre klaren Anweisungen und die sehr schön gestalteten Bilder. Egal, ob man sich für die Zigeuner- oder für die Kipperkarten entscheidet, beide Sets sind ideal für alle Fragen rund ums Gefühl.
Den Namen „Zigeunerkarten“ tragen diese charmanten Karten eigentlich zu unrecht, wurden sie doch von spirituell interessierten Bürgern und nicht von Mitgliedern der Roma und Sinti geschaffen. Das verraten auch ihre detaillierten Darstellungen, die sich mit den Sorgen und Wünschen der städtischen Bevölkerung befassen und sie noch heute so anschaulich wirken lassen. Die Kipperkarten, von Susanne Kipper als Gegenstück zu den französischen Lenormandkarten entworfen, stehen den Zigeunerkarten an Ästhetik und direkter Verständlichkeit in nichts nach. Auch sie bestehen aus 36 benannten und bebilderten Karten, sind aber im Gegensatz zu den Zigeunerkarten durchnummeriert. Die vielen Personenkarten ermöglichen eine ausführliche Betrachtung des gesellschaftlichen Umfelds der fragenden Person. Nutzen Sie eine Beratung mit den Zigeuner- oder Kipperkarten, wenn es um Liebe und emotionelle Themen wie Freundschaft, Verwandtschaft oder Berufskollegen geht!

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