Spiritualität

Wer, Wie, Was?

Erfahren Sie in dieser Rubrik wissenswerte Fakten und
Erstaunliches aus der großen Welt der Spiritualität.


Wissenswertes - Teil 8

 

Wie funktioniert eigentlich das Orakel von Delphi?

 

Das Orakel von Delphi ist das berühmteste Orakel der Welt. Es befand sich bei der gleichnamigen griechischen Stadt und war die wichtigste Kultstätte der hellenistischen Welt. Bei den alten Griechen galt Delphi als Mittelpunkt der Welt, der durch einen Stein, den sogenannten »Omphalos«, markiert war. Das »Medium« des Orakels war die legendäre Priesterin Pythia. Es gab jedoch nicht nur eine Pythia, sondern viele. Denn »Pythia« war nicht der Name der Priesterin, sondern ihr Titel. Im Laufe der Jahrhunderte übten viele Frauen dieses Amt aus.

Zu Beginn konnte das Orakel nur einmal im Jahr befragt werden, später dann an jedem 7. Tag des Monats. Im Winter machte es drei Monate Pause. Vor der Befragung bedurfte es eines Omens: Eine junge Ziege wurde mit eiskaltem Wasser betreufelt. Wenn sie ruhig blieb, durfte das Orakel nicht sprechen und die Ratsuchenden mussten im nächsten Monat erneut anfragen. Zuckte die Ziege zusammen, wurde sie auf dem Feueraltar dem Gott Apollon als Opfer dargebracht, denn der Tempel von Delphi war diesem gewidmet.
Anschließend konnte das Orakel beginnen.

Spirituelle Beratung

Die Pythia badete zunächst in der heiligen Quelle Kastialia, um für die Kulthandlung rein zu sein. Danach trank sie aus einer zweiten Quelle, der Kassiotis, heiliges Wasser. Von zwei Priestern und dem Fünferrat begleitet betrat sie nun den Tempel und nahm auf einem dreifüßigen Hocker über einer Erdspalte Platz, aus der berauschende Dämpfe stiegen. Die Wissenschaft vermutet heute aufsteigendes Methangas und Kohlendyoxid als Ursache.
Die Dämpfe versetzten sie in einen Trancezustand und das ermöglichte Apollon, aus ihr zu sprechen. Nun erst wurden die Ratsuchenden vorgelassen und durften Fragen stellen.

Arme Pilger mussten mit einem sogenannten »Binärorakel« vorlieb nehmen und durften nur Fragen stellen, die mit »Ja« oder »Nein« zu beantworten waren. Reiche Kunden, die dem Tempel viel Geld spendeten, konnten auch individuelle Fragen stellen, die von der Pythia  umfangreich beantwortet wurden. Allerdings geschah dies stets in rätselhaften Versen, die von dem Fünferrat oder den Fragestellern gedeutet werden mussten. Berühmt ist der Orakelspruch, den König Krösus erhielt: »Wenn Krösus den Fluss Halys überschreitet, wird er ein großes Reich zerstören«. Der König bezog dies auf das feindliche Perserreich, er zerstörte jedoch durch den Krieg sein eigenes.

Das Orakel von Delphi exisitierte noch viele Jahrhunderte, bis der römische Kaiser Theodosius im Jahr 391 u. Z. alle Orakel abschaffte. Anschließend begann der Aufstieg einer neuen Religion, des Christentums, und zugleich der Zerfall der hellenistischen Götterwelt. Erst im Jahre 2010 wurde der »Hellenismos« in Griechenland wieder als offizielle Religion anerkannt.
 

 

 
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