Spiritualität

Hellseher und Schamanen leben es vor

Lernen Sie die Vielfalt kennen, in der sich Menschen spirituell entwickeln können.


Wissenswertes - Teil 5

 
 

Wie funktioniert eigentlich Tantra?

 

Tantra ist eine Lehre der indischen Philosophie, deren Ursprünge bis in das 2. Jahrhundert v. Chr. zurückreichen. Sie wird sowohl im Hinduismus als auch im Buddhismus und im Taoismus praktiziert. Im Mittelalter diente sie dazu, einen Herrscher ausländischer Herkunft oder einen Monarchen aus einer niederen Kaste aufzuwerten. Ziel war es, den Praktizierenden zu einem Gottkönig zu transformieren. Diese frühe Form war deshalb nur einer Elite von Tantrikern vorbehalten, vor allem Königen, Aristokraten und Brahmanen. Sie behandelte  insbesondere den Erwerb und Erhalt weltlicher und spiritueller Macht und wurde in den hinduistischen Konfessionen Vishnuismus, Shivaismus und Shaktismus gelehrt.
Später entwickelte sich Tantra zu einer Erkenntnislehre, die allen Menschen offensteht. Das Tantra der heutigen Zeit stammt aus dem 17. Jahrhundert und basiert auf magischen Ritualen, die auf hinduistische Gottheiten ausgerichtet sind und die Erlangung bestimmter (übernatürlicher) Kräfte zum Ziel haben.

Eine Voraussetzung zur Erlangung tantrischer Fähigkeiten ist die »Einweihung« und die  Unterstellung eines Schülers unter einen fachkundigen Meister (Guru). Von Bedeutung ist auch die Geheimhaltung der Lehre, weshalb sich eine genaue Beschreibung tantrischer Vorgänge schwierig gestaltet. In ländlichen Regionen Indiens und Indonesiens erinnert die Arbeit der Tantriker sehr an schamanistische Rituale.
Dort hat der Tantrismus das Ziel, gefährliche Dämonen zu neutralisieren, die sich negativ auf den einzelnen Menschen, das familiäre Umfeld, den Haushalt und den landwirtschaftlichen Ertrag auswirken. Ein Tantrameister ruft dabei in Trance die tantrischen Gottheiten an. Oft findet auch eine Teufelsaustreibung mit Hilfe von Zaubersprüchen und Beschwörungsformeln statt.

In Europa und Amerika wird Tantra dagegen mit sexuellen Praktiken indentifiziert. Diese Form wird in der Fachwelt »Neo-Tantra« genannt.
Sie wurde seit Ende der 19 60er Jahre durch den indischen Philosophie-Professor Osho (Bhagwan) und andere Lehrer propagiert. Wie im klassischen Tantra auch, steht hierbei die Vereinigung der Gegensätze – passiv und aktiv, männlich und weiblich, stark und schwach – im Mittelpunkt. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Ritual von zwei Menschen gleichen oder gegensätzlichen Geschlechts ausgeübt wird, da die innere Polarität entscheidend ist.
Diese kann wechselnd ausgeübt werden, muss jedoch vor der Übung festgelegt und bis zum Schluss durchgehalten werden.
Seit Anfang der 1970er Jahre werden hierzulande Tantra-Seminare abgehalten.
Das Angebot reicht dabei vom Einzelunterricht bis hin zu Gruppenseminaren für (gemischte) Paare und Singles als auch reine Männer- oder Frauengruppen. Die Arbeit dauert manchmal mehrere Stunden und ist für viele Teilnehmer mit einer enormen sinnlichen und ekstatischen Erfahrung verbunden.
 

 
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