Spiritualität

Wer, Wie, Was?

Erfahren Sie in dieser Rubrik wissenswerte Fakten und
Erstaunliches aus der großen Welt der Spiritualität.


Wissenswertes - Teil 13

 

Wer ist eigentlich Helena Blavatsky?

 

Die 1831 unter dem Namen Helena von Hahn geborene Tochter eines deutschen Offiziers und einer russischen Romanautorin gilt mit Recht als »Mutter der Esoterik«. Die von ihr 1875 gegründete »Theosophische Gesellschaft« wurde zum Brennpunkt und zum Einfallstor okkulter und spiritueller Ideen in die westliche Welt, die sich zu dieser Zeit gerade auf dem Höhepunkt des materialistischen Denkens befand.
Während der Philosoph Nietzsche Gott für tot erklärt und der Biologe Darwin aus dem »Ebenbild Gottes« die zufällige Weiterentwicklung einer Affenart gemacht hatte, studierte »Madame Blavatsky« auf ihren zahlreichen Reisen von Tibet und Indien über Sibirien bis nach Kanada indigene religiöse Traditionen wie Schamanismus, Reinkarnationslehre und Kommunikation mit der Geisterwelt. Nach mehreren Aufenthalten in Ägypten, wo sie zeitweise als Medium arbeitete und 1871 bei dem Versuch, eine »Société Spirité« zu gründen, scheiterte, wanderte sie 1873 in die USA aus. 1877 veröffentlichte sie dort ihr Standardwerk »Isis Unveiled« (»Isis Entschleiert«), dessen erste Auflage bereits nach 10 Tagen vergriffen war. In zwei Bänden weist sie auf die Grenzen empirischer Wissenschaften hin und führt religiöse Überlieferungen auf ihren ursprünglichen Wahrheitsgehalt zurück.
Nachdem sie 1880 zum Buddhismus konvertierte, verlegte sie zwei Jahre später auch die Zentrale der Theosophischen Gesellschaft von New York nach Adyar (Indien). 1885 emigrierte die stets rastlose Blavatsky nach Würzburg, wo sie ihr Hauptwerk, die 1888 erschienene »Geheimlehre«, schrieb.
Blavatskys Lehren stellen eine Mischung aus buddhistischen, Vorstellungen dar. Sie selbst verstand ihr (von »Meistern« inspiriertes) Werk als Rekonstruktion einer allen Religionen zugrunde liegenden Urreligion. Doch ihr Einfluss blieb bei weitem nicht auf »spiritistische Kreise« beschränkt: Durch den breiten Themenkreis ihrer Werke wurden auch Naturwissenschaftler (Einstein), Friedensaktivisten (Gandhi), Schriftsteller (Hesse), Maler (Kandinsky), Komponisten (Mahler), aber auch politische Extremisten (wie die Nationalsozialisten) von Blavatskys Schriften zu eigenen Überlegungen inspiriert. Blavatsky starb 1891 in London. Ihre Werke gelten heute nicht nur als Grundlage der 1912 von Rudolf Steiner gegründeten Anthroposophie (und damit der Waldorfschulen),
sondern auch als maßgeblich für das Weltbild der späteren »New Age«-Bewegung.

 
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