Spiritualität

Wer, Wie, Was?

Erfahren Sie in dieser Rubrik wissenswerte Fakten und
Erstaunliches aus der großen Welt der Spiritualität.


Wissenswertes - Teil 18

 

Wer ist eigentlich Johannes der Täufer?

 

Johannes der Täufer ist ein mythischer Wanderprediger der Antike. Er lebte im 1. Jahrhundert. Für Christen, Muslime, Mandäer und die Freimaurer ist er eine zentrale Gestalt.
Nicht zu verwechseln ist der Täufer mit dem Apostel Johannes, einem der zwölf Jünger des Jesus von Nazareth.
Erstmals tauchte um das Jahr 30 ein Wanderprediger auf, der sich Johannes der Täufer nannte. Er ließ sich am Fluss Jordan nieder, dem Grenzfluss zwischen dem historischen Palästina und Jordanien, und begann vorbeiziehende Reisende zu taufen. Ob die historische Taufstelle auf östlicher (jordanischer) oder westlicher (palästinensischer) Seite war, lässt sich heute nicht mehr genau rekonstruieren. Sie kann von beiden Seiten aus besichtigt werden. Johannes war ein junger Mann von schlanker Gestallt mit langen Haaren und lebte asketisch. Er ernährte sich von Früchten und wildem Honig. Manche Chronisten behaupten, er habe weder gegessen noch getrunken. Sein prophetisches Wirken wird im Neuen Testament und in Aufzeichnungen des antiken Chronisten Flavius Josephus beschrieben. Demnach trat der Täufer zunächst als »Untergangsprophet« auf und rief die Menschen, die damals in dieser Region lebten, zur Umkehr auf. Dies bezog sich vor allem auf den damaligen Verfall der guten Sitten und eine zunehmende Profitgier.

Johannes kündigte die Ankunft eines Friedensbringers an und glaubte diesen in Jesus von Nazareth zu erkennen, den er ebenfalls taufte. Im Jahr 35 ließ König Herodes II. den Täufer verhaften, internieren und einige Zeit später hinrichten. Der Legende nach soll die Königstochter Salome den Kopf des Johannes gefordert haben, der ihr auf einem Silbertablett serviert wurde. Nach dem Tod des Täufers ging aus seiner zahlreichen Anhängerschaft eine eigene religiöse Richtung hervor, die sogenannten »Johannes-Christen«. Sie betrachten Johannes als ihren »Christos«, sehen ihn jedoch nicht als Gottheit, sondern als Propheten. Die Mandäer sind die älteste Gemeinschaft aus dieser Zeit. Sie leben überwiegend im Irak. Es gibt jedoch auch neuzeitliche Gruppen, die sich auf Johannes berufen. In der katholischen, orthodoxen und evangelischen Kirche ist der Täufer neben Georg dem Drachentöter der bedeutendste Schutzheilige. Im Islam wird er ebenfalls als Prophet verehrt. Außerdem ist er der Schutzpatron der geheimen Freimaurer-Logen.
Ein Großteil seiner sterblichen Überreste befindet sich heute in einem Schrein der Umayyaden-Moschee in der syrischen Hauptstadt Damaskus. Daneben gibt es weitere Kultstätten in Europa, die Johannes-Reliquien besitzen.

 
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