Spiritualität

Wer, Wie, Was?

Erfahren Sie in dieser Rubrik wissenswerte Fakten und
Erstaunliches aus der großen Welt der Spiritualität.


Wissenswertes - Teil 16

 

Wie funktioniert eigentlich Nekromantie?

 

Das Wort Nekromantie bedeuted soviel wie »Totenorakel« und leitet sich von dem altgriechischen Wort »nekrós« (für Leiche) und »mántis« (für Weissager) ab. Das Ziel der Nekromantie ist es, mit Verstorbenen in Kontakt zu treten, um diese über die Zukunft, die Gegenwart oder die Vergangenheit zu befragen. Den Toten wird dabei generell eine Allwissenheit unterstellt. Um ein Totenorakel durchzuführen, muss es davor zu einer Totenbeschwörung kommen, also zu einer »Anrufung« des Toten. Paracelsus (Phillip von Hohenheim), der Vater der Naturheilkunde, beschäftigte sich mit der Nekromantie und bezog sein (Geheim-)Wissen aus den Zauberbüchern des Mittelalters, den sogenannten »Grimoires«. Er unterschied zwei Richtungen, die Skiamantie und die Nekyomantie. Letztere bedeutet die physische Kontaktaufnahme mit einem Verstorbenen und geschieht heute noch vor allem in den Voodoo-Religionen der Karibik und Afrikas. Dabei wird versucht, den Körper des Toten wiederzubeleben. In Europa wurde dies noch bis zum Ende des ersten Weltkriegs 1918 praktiziert und mündete in den Glauben an Untote (Vampire).

Hollywood-Filmer nahmen das Thema bereits in den Anfangsjahren des Kinos auf und verarbeiteten es in Zombie- und Mumienfi lmen. Die Skiamantie dagegen versucht mit den Verstorbenen psychisch Kontakt aufzunehmen. Dies geschieht meistens in einer sogenannten »Seance« und unter Einbeziehung bestimmter Hilfsmittel, z. B. des Ouija-Bretts, durch Pendeln oder Gläserrücken. Zumeist treffen sich die interessierten Personen zu nächtlicher Stunde, in der mit den oben genannten Gegenständen der Kontakt zu einer gestorbenen Person hergestellt werden soll. Wenn die Verbindung gelingt, können die Anwesenden Ja-Nein-Fragen stellen. Über eine spektakuläre Totenbeschwörung berichtete in den 1990er Jahren das österreichische Fernsehen ORF.

In einer nächtlichen Sitzung versuchte eine Spiritistengruppe via Transistorradio mit dem verstorbenen (österreichischen) Bundeskanzler Bruno Kreisky Kontakt aufzunehmen – was jedoch misslang. Eine legendäre Totenbeschwörung der Antike wird auch in der Bibel (1. B u ch Sa muel 2 8 , 7 und folgende) beschrieben: König Saul ließ durch die Hexe von Endor den Geist Samuels aus dem Totenreich herbeirufen. Trotzdem ist die Haltung der Kirchen heute eher kritisch bis ablehnend, da Nekromantie der schwarzen Magie zugerechnet wird und als moralisch zweifelhaft. Tatsächlich warnen jedoch auch Spiritisten vor unsachgemäß durchgeführten Totenbeschwörungen, da es zur unerwünschten Erscheinung (und Verbleib) von »Fremdgeistern« kommen könne.

 
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