Spiritualität

Wirklichkeit der Esoterik - Teil 8

Wer sich selbst kennt, die Stärken, Schwächen und Eigenheiten, ist erfolgreich. Und tatsächlich zeigte eine Untersuchung in der Astrologie vor einiger Zeit, dass gerade erfolgreiche Menschen recht exakt ihr Horoskop leben.


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Wirklichkeit der Esoterik - Teil 8
 

»Erkenne Dich selbst!« – so hieß es schon im Orakel von Delphi. Auch heute ist dies eines der zentralen Themen der Philosophie, Spiritualität und Esoterik (die Grenzen sind fl ießend). Viele Menschen sind auf der Suche, die stets auch eine Suche nach dem Selbst ist. Denn eine tiefere Spiritualität beginnt mit der Erkenntnis, dass wir mehr sind als Alter, Name, Herkunft, Beruf, offi zielle Identität. Die Frage »Wer bin ich« kann schließlich sogar zu einem grenzenlosen Frieden führen. Doch der Reihe nach...

 

Die Welt als Spiegel

 

Wollen wir wissen, wie wir aussehen, blicken wir in den Spiegel. Auch im übertragenen Sinne kann uns die Welt als Spiegel wertvolle Erkenntnisse über uns selbst liefern. Dies basiert auf dem viel zitierten Gesetz der Resonanz, das man bewusst nutzen kann. Tarot ist so ein Spiegel: Richtig gelegt zeigt es mir meinen Bewusstseinszustand auf – und noch mehr: Dinge, die ich normalerweise gar nicht sehen kann, so genannte Schattenthemen. Auch andere Orakel wie das I Ging oder Runen waren schon immer eine Erkenntnishilfe. Die Kunst ist nun, diesen Spiegel richtig zu deuten, und das ist gar nicht so einfach. Gibt man die Deutungshoheit auf, vertraut einem »Experten«, oder lernt man, die Zeichen selbst zu lesen? Spiegel aber sind überall: Stellen Sie eine klare Frage, bitten Sie um Antwort und seien Sie offen für Eingebungen – plötzlich kann es sein, dass sie in einem zufällig aufgeschlagenen Buch ein klares Zeichen erkennen.

 

Liebevolle Spiegel sind natürlich unsere Freunde. Sie zu fragen, bevor man den Therapeuten besucht, ist hilfreich. Auch der Körper kann uns durch bestimmte Symptome Hinweise auf seelische Themen liefern, siehe dazu die hilfreichen Bücher von Louise Hay oder Ruediger Dahlke. Eines der klassischen Systeme der Selbsterkenntnis ist natürlich die hier im Heft so präsente Astrologie. Sie ist eine Wissenschaft für sich, kann sehr oberfl ächlich genutzt werden, aber auch helfen, tiefl iegende Aspekte der Persönlichkeit zu erkennen. Auch sie ist wissenschaftlich nicht beweisbar, zeitigt aber als Erfahrungswissenschaft immer wieder erstaunliche Ergebnisse. Wie schnell erliegt man dem Durchschnittsurteil, so oder so sein zu müssen, um anerkannt zu sein. Wichtiger aber ist es, sich selbst anzuerkennen mit allen Ecken und Kanten – das befreit. Weil keine Energien darauf verwendet werden müssen, sich zwanghaft zu verhalten oder zu versuchen, einem eigenem Ideal, das man oft von den Eltern oder der Umwelt übernommen hat, zu entsprechen.

 

Stärken, Schwächen und Eigenheiten:

 

Wer sich selbst kennt, die Stärken, Schwächen und Eigenheiten, ist erfolgreich. Und tatsächlich zeigte eine Untersuchung in der Astrologie vor einiger Zeit, dass gerade erfolgreiche Menschen recht exakt ihr Horoskop leben. DAS wäre eine sinnvolle Berufsberatung, gerade unter Jugendlichen: Durch verschiedene Spiele und Methoden der Selbsterkenntnis herauszufi nden, was die tiefsten Wünsche und Quellen der Freude sind. Diese sind gleichzeitig die Quellen des individuellen Talents, das man idealerweise auch berufl ich ausüben sollte. Menschen auf dem Weg lernen immer mehr, auch Probleme, scheinbar seltsame Zufälle oder seelische Befi ndlichkeiten als Zeichen zu erkennen: Dort, wo etwas sich in den Weg stellt oder ungewöhnlich auffällt, schau genau hin! Dort, wo Dich ein Mensch immer und immer wieder zur Weißglut bringt: Welches Thema ist dahinter verborgen? Habe ich mit dem Menschen etwas zu klären – oder spiegelt er mir ein Thema, das ich verdränge (und das genau deswegen so laut von außen gegen meinen Kokon klopft)?

 

Auch das Enneagramm mit seinen neun Persönlichkeitstypen ist eine solche Hilfe. Der Mystiker Georges I. Gurdjieff hat es wiederentdeckt und hier im Westen ab dem Jahre 1916 bekannt gemacht. Es hilft, das eigene Temperament besser einzuschätzen, kann aber auch für einen tieferen spirituellen Weg genutzt werden, wie es beispielsweise die Lehrer Richard Rohr, Eli Jaxon-Bear oder Christian Meyer lehren. Immer wieder erscheinen auch neue Seelenlehren, vielleicht, weil jede Zeit eine neue Sprache, aber auch ein neues Verständnis hat. Zwei der faszinierendsten Systeme wurden aus der Geistigen Welt übermittelt: Human Design ist eine faszinierende Mischung aus Astrologie, I Ging und Genetik – zugleich aber ein völlig neues System. Der Amerikaner Robert Allen Krakower hat das gesamte Wissen 1987 innerhalb von acht Tagen aus der Geistigen Welt übermittelt bekommen. Mindestens ebenso hilfreich und tiefgehend sind die »Archetypen der Seele« von Varda Hasselmann und Frank Schmolke – eine Seelenstruktur, die einmal mehr zeigt, wie erstaunlich unterschiedlich wir reagieren, motiviert sind, welche Ängste unser Leben bestimmen, welche Ziele uns leiten, welche Aufgaben wir als Seele und im Seelenverbund haben.

 

Sich kennenzulernen, zu erfahren, vielleicht sogar Freude an seinem Wesen zu haben – das ist nicht nur Nabelschau. Wenn man davon ausgeht, dass wir alle Funken Gottes sind, dann sind wir einfach ganz unterschiedliche Farben, die durch ein Prisma strahlen – aber die Ursache ist reines Licht. So sprechen die Mystiker auch davon, dass wahre Selbsterkenntnis den inneren Wesenskern berührt, wenn wir wieder in dieses Licht blicken. Vielleicht deswegen lautet die zentrale Frage eines der größten Mystiker des letzten Jahrhunderts: Wer bin ich? Dies empfahl der 1950 verstorbene Ramana Maharshi, der viele spirituelle Lehrer inspirierte. Und tatsächlich, probieren Sie es einmal aus: Suchen Sie sich einen ruhigen Platz, entspannen Sie sich und fragen Sie aus vollem Wissenwollen heraus: Wer bin ich? Fragen Sie das, immer und immer wieder, und bleiben Sie nicht bei der nächstbesten Antwort stehen, die Ihnen der Verstand liefert. Vielleicht geschieht bei Ihnen nach dem wirklichen Fragen etwas, was immer wieder Praktizierende bestätigen: Irgendwann ist plötzlich Stille in ihnen, die Frage selbst ist zu einem Gebet, einem Fallenlassen in diese Stille geworden, und es schimmert Friede und Freude auf.

 
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