Spiritualität

Wirklichkeit der Esoterik - Teil 7

Quantenheilung war einer der bedeutendsten esoterischen Trends der letzten Zeit – eine revolutionär einfache Methode der Heilung, basierend auf Erkenntnissen der Quantenphysik. Was steckt dahinter?


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Wirklichkeit der Esoterik - Teil 7
 

Quantenheilung war einer der bedeutendsten esoterischen Trends der letzten Zeit – eine revolutionär einfache Methode der Heilung, basierend auf Erkenntnissen der Quantenphysik. Was steckt dahinter – und lassen sich wirklich Theorien aus der Quantenmechanik auf spirituelle Phänomene übertragen? Das erste populäre Buch zum Thema erschien 1977. Fritjof Capra verband in »Das Tao der Physik« östliche Mystik mit moderner Quantenphysik, die allerdings schon in den 1920er Jahren ihren Anfang fand. Vor einigen Jahren entwickelten die beiden amerikanischen Chiropraktiker und Heiler Frank Kinslow und Richard Bartlett unabhängig voneinander die Quantenheilung, die sie ebenfalls quantenphysikalisch begründeten und die seither von vielen Heilern weltweit gelehrt wird – mit leicht variierenden Methoden und unzähligen rechtlich geschützten Titeln, in denen nur das Wort »Quanten...« nicht fehlen darf.

 

Tatsächlich liefern Erkenntnisse dieser Physik eine ganz andere Sicht auf unsere Welt als die landläufig bekannte Naturwissenschaft. In der »normalen« Welt funktioniert diese Denke auch recht gut: Alles besteht aus klar definierten Einzelteilen und ist durch die bekannten physikalischen Gesetzmäßigkeiten geordnet, die wie ein Uhrwerk ablaufen. In der Quantenwelt hingegen kann man nicht mehr von Materie sprechen – je mehr man das Atom zerkleinert, um so mehr ähnelt es Energie, Schwingung, Wahrscheinlichkeitswolken und Potenzialitäten. Und alles ist irgendwie miteinander verbunden: Der dänische Physiker Niels Bohr entdeckte mit dem Prinzip der »Verschränkung«, dass subatomare Teilchen wie Elektronen oder Photonen sich gegenseitig weiterhin »erkennen«, wenn sie einmal miteinander in Kontakt waren. Nicht nur das: Von da an beeinflussen sie sich über jede Entfernung hinweg. Wird das eine auf eine bestimmte Art bewegt oder verändert, geschieht das Gleiche oder genau Entgegengesetzte mit seinem Zwillingsteilchen – egal, wie weit entfernt die beiden sind.

 

Conclusio:

 

Möglicherweise haben sich die Elektronen seit dem Urknall auch gar nicht verändert, haben dadurch fast ein unendliches Alter und sind für immer vernetzt, da sie vor dem Urknall, wenn es einen solchen gegeben hat, eine Einheit waren. Auch der esoterische Grundsatz, dass Bewusstsein die Materie bestimmt, lässt sich hier finden: Im vielfach wiederholten Doppelspalt-Experiment konnte nachgewiesen werden, dass der Beobachter das Messergebnis beeinflusst. Man kann bei einem einzelnen Photon nicht mehr sagen, ob es Welle oder Teilchen ist. Laut der Heisenbergschen Unschärferelation lässt es sich entweder nur als Welle messen – oder als Teilchen definieren und dann auch örtlich festmachen, nie jedoch beides auf einmal. Warum das so ist – darüber gibt es viele Theorien. Schickt man nun so ein Teilchen durch einen bestimmten Versuchsanbau, in dem es sich ebenfalls klar wie eine Welle oder ein Teilchen verhält und dabei jeweils ganz unterschiedliche Resultate bringt, verhält es sich tatsächlich so, wie man es erwartet.

 

Die kleinen Dinge, aus denen die großen zusammengesetzt sind, verändern sich ständig. Alle Elementarteilchen stehen miteinander in Wechselwirkung durch etwas, was man für temporäre oder »virtuelle« Quantenpartikel hält, die aus einem Meer von Potenzialität kommen und gehen. In weniger als einem Augenblick verbinden sie sich miteinander oder löschen sich gegenseitig aus. Möglicherweise ruht alles in einem Nullpunktfeld, einem Quantenfeld, aus dem alle Materie kommt und ständig im Austausch damit ist. Irgendwann ist es in Mode gekommen, mit diesen Erkenntnissen alle möglichen spirituellen Erfahrungen gleichzusetzen und zu erklären. Aber all diese Erklärungen sind bis heute unzureichend und höchstens Näherungen, spirituelle Phänomene mit einer modernen wissenschaftlichen Sprache zu untermauern.

 

Conclusio:

 

Diese Methode ist tatsächlich verblüffend und sie funktioniert. Man nennt sie auch Zweipunktmethode, weil man sich meditativ und praktisch mit zwei Punkten verbindet: Ein Finger oder gedachter Punkt ruht an dem kranken Körperteil oder geistig in einem Problem. Absichtslos richtet der Heiler den anderen Punkt der Aufmerksamkeit in einen absolut gesunden Bereich, noch besser in das Absolute, aus dem alles, auch die Materie kommt. Oft muss nicht mehr geschehen, der Behandler sollte weiter absichtslos im Herzen zentriert die Punkte fokussieren und der Behandelte verliert plötzlich das Gleichgewicht, während in seinem Inneren bestimmte Gegebenheiten in ein neues Gleichgewicht kommen. Wahre Wunderheilungen sind damit schon passiert, und vielleicht leben wir heute wirklich in einer neuen Zeit, in der dies einfach möglich ist.

 

Frank Kinslow geht dabei noch einen Schritt weiter und verhilft zu einer Art Selbstheilung: Auch die Gedanken kommen und gehen aus einem Feld der Unendlichkeit, einem, wie er es nennt, Gewahrsein. Er bietet eine sehr einfache Methode an: Den Gedanken bis zu seinem Ursprung verfolgen, wie eine Katze auf das Mauseloch starren, aus dem gleich der nächste Gedanke kommt. Und feststellen, dass zwischen diesen ganz von selbst entstehenden Gedanken Stille herrscht. Diese Stille nun gilt es, wahrzunehmen und länger werden zu lassen – im Gewahrsein ruhen. Auch hier ist also die Metapher aus der Quantenphysik eine hilfreiche Erklärung, aber sicher nicht eins zu eins umsetzbar. Denn natürlich ist es theoretisch denkbar, dass wir geistig in einem Feld der absoluten Klarheit – jenseits aller Gedanken, die daraus hervorgehen – zu vielem fähig sind. Dass wir aber damit »Schöpfer unseres Universums« werden, wie oft vorschnell geschlussfolgert wird, weil wir ja nun in diesem Zustand zu allem fähig werden, alles möglich ist, bleibt zu bezweifeln.

 

Auch ist es bei der Quantenheilung oft mit dem einmal erfahrenen Erlebnis nicht getan, da tiefere Heilung auch mit einem Bewusstseinswandel verbunden ist. Aber Kinslow und Co. haben so auf eine ganz moderne Art zu altem Wissen hingeführt, von dem auch tibetische und hinduistische Weisheitslehren immer gesprochen haben: Alles kommt aus einem Absoluten (göttlichen) Urgrund, Geist, Seinsheit. Wir können uns in Meditation damit verbinden und erkennen, dass wahres Bewusstsein und Sein jenseits der Gedanken und Gefühle wie eine Quelle in uns ruht. Gedanken und Gefühle aber, die gibt es trotzdem weiterhin, denn sie machen uns zu Menschen. So verbindet wahre Spiritualität beide Ebenen: Hier und da ein meditativer Einblick in das Feld des Gewahrseins – und zugleich Leben im Hier und Jetzt mit allem, was uns herausfordert und/oder Freude macht.

 
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