Spiritualität

Wirklichkeit der Esoterik - Teil 5

Engel, Lichtkörper, Erleuchtung, Quantenheilung, Wünschen – Topthemen der Esoterik. Was steckt dahinter? Wie funktioniert das Ganze und was hilft es im praktischen Leben?


Wirklichkeit der Esoterik - Teil 5
 

Wir sind mit allem verbunden. Diese esoterische Binsenweisheit bewahrheitet sich in jenen Phänomenen , wo Mensch en Informationen, Bilder und Botschaften erhalten, die nicht aus ihrem eigenen Bewusstsein kommen, oft erstaunlich konkret und sinnhaft.

 

Diese Phänomene gab es zu allen Zeiten.

 

Sie sind wissenschaftlich nicht verifi zierbar, da es sich immer um persönliche, manchmal einmalige Ereignisse handelt. Und doch haben wir alle schon einmal erlebt, dass Ideen, Bilder, Inspirationen plötzlich in unser Bewusstsein kommen, die wir uns unmöglich ausgedacht haben können. Woher also kam diese Inspiration? Vom Unterbewusstsein, aus dem kollektiven Bewusstsein nach C.G. Jung, von eigenen, abgespaltenen Persönlichkeitsante ilen? Oder vom höheren Selbst, aus der Astralsphäre, von Engeln, Geistführern, ja, Gott selbst? Tatsächlich wird diese Frage oft überbewertet. Kommt eine angebliche Botschaft von Erzengel Michael, klingt das natürlich ungleich faszinierender, als hätte man sie Engel 586 aus der mittleren Hierarchieebene zugeschrieben.

 

Vielleicht ist es deswegen hilfreich, mehr darauf zu achten: Ist der Mensch, der sich als Medium betätigt, eine authentische, glaubhafte Person? Und, noch wichtiger: Welchen I nformationsgehalt hat die Botschaft für mich konkret? Ist sie eine detaillierte Hilfe, oder wird einfach nur nett über Liebe und den Himmel gesprochen? Letzteres mag heilsamen Nutzen haben, da manche dieser Bücher einfach Trost spenden, aber dauerhaft hilfreich ist es nur dann, wenn der Mensch auch auf seinem Bewusstseinsweg unterstützt wird. Medialität zeigt sich in vielen Facetten. Künstler sprechen von Inspiration. Mozart beispielsweise sah angeblich die fertige Komposition bereits vor sich und musste sie nur noch aufschreiben. Auch Johannes Brahms war überzeugt, die wahre Inspiration aus dem Göttlichen zu bekommen: Er versenkte sich in einen meditativen, offenen Zustand, betete und bekam dann oft sehr konkrete Hilfen. Auch von Wissenschaftlern wird immer wieder berichtet, dass sie im Halbschlaf wertvolle Bilder erhielten, die ihnen konkrete Antworten lieferten.

 

Symbole der Traumfänger – die wichtigsten Edelsteine

 

Geistheiler wie Horst Krohne berichten, dass sie immer mit der geistigen Welt zusammenarbeiten, also in Kontakt sind mit Geistführern, die oft selbst in früheren Leben als Heiler oder Arzt inkarniert waren. In vielen Kulturen ist Medialität Teil des Lebens. Der Schamane nimmt in der »Anderswelt« Kontakt mit den Ahnen oder Krafttieren auf; das tibetische Orakel übermittelt dem Dalai Lama regelmäßig wertvolle Hinweise. In Brasilien nutzt sogar die Regierung Übermittlungen von Medien, die in Einzelfällen vor Gericht zugelassen werden. Vermutlich sind fast alle wichtigen religiösen Texte »empfangen« worden. Die Religionsgeschichte ist voller Geschichten von Engeln, die Botschaften verkünden und Gott oder Allah, der Gesetze verkündet.

 

Auch im späteren Verlauf geschah dies immer wieder. Emanuel Swedenborg (1688-1772), von dem auch Kant fasziniert war, wurde sogar selbst in geistige Welten erhoben, von denen er anschließend berichtete. Jakob Lorber (1800-1864) erwachte eines Morgens mit einer klaren Stimme im Herzen und der Botschaft: »Nimm den Griffel und schreib«, was er in 20 000 Manuskriptseiten bis zum Ende seines Lebens auch tat. Auch das vielzitierte »Ein Kurs in Wundern« ist komplett gechannelt. Helen Schucman (1909-1981) empfi ng den umfangreichen Text, einen kompletten Schulungsweg, im Laufe von sieben Jahren, wobei sie keinerlei Trancezustand benötigte. Faszinierend sind auch die »Seth«-Bücher von Jane Roberts, die den spirituell Suchenden auf ungewöhnlich intellektuelle Weise ansprechen.

 

Symbole der Traumfänger – Naturmaterialien

 

In England ist die Tradition des Spiritismus ungebrochen. Medien, die etwas auf sich halten, kommen aus allen möglichen Ländern ins Königreich, um dort in den vielen spiritualistischen Kirchen von anderen zu lernen, wie es auch das junge Schweizer Talent Pascal Voggenhuber tat. Entscheidend immer wieder ist die Frage: Aus welchen Ebenen kommen die Informationen oder Phänomene, und haben sie eine aufbauende Wirkung? Spiritismus in Form von Tischerücken gibt es wirklich, aber selten sind dort hohe Energien am Werk. Und auch der Mensch, der mediale Fähigkeiten entwickelt, steht meist vor einem langen Entwicklungsweg. Varda Hasselmann, die in acht Büchern wertvolles Wissen über die Seelenstruktur übermittelte, hat im Laufe vieler Jahrzehnte Ihre Fähigkeit verfeinert. Sie beschreibt ihre Arbeit als eine Zusammenarbeit von ihr, ihrem Partner (Frank Schmolke) und der »Quelle«, also den geistigen Wesen, von denen sie die Botschaften bekommt. Sie als Sprachwissenschaftlerin hat ein feines Instrument, Informationen aus ganz anderen Ebenen in Worte zu verwandeln.

 

Dabei, so beschreibt sie, setzt sie sich auch selbst mit diesen Themen auseinander, lernt ständig dazu. Manchmal, so beschreiben es Martin Zoller und das schottische Medium Bill Coller, ist das Medium nichts anderes als ein Dolmetscher zwischen der geistigen Welt und uns Menschen. Diese völlig anderen Bilder richtig zu deuten, das ist die Kunst. Vermutlich kann man Medialität nur lernen, wenn es im Seelenplan vorgesehen ist. Viele der modernen Medien erinnern uns vor allem daran, dass wir nicht allein sind, dass es eine geistige Welt gibt – Engel, Geistführer, Gott, das Absolute. Und doch sind wir alle mit diesen anderen Dimensionen verbunden. Wenn Sie beispielsweise vor wichtigen Entscheidungen stehen oder eine Frage haben, die Ihnen keiner beantworten kann – begeben Sie sich doch einfach mal in Ihre innere Stille, ins Herz. Fragen Sie ganz konkret, bitten Sie um Antwort. Und hören Sie anschließend auf mögliche Zeichen, die sich Ihnen ganz unterschiedlich kundtun können. Vielleicht werden Sie auf ein Buch aufmerksam, schlagen spontan eine Seite auf. Vielleicht erreicht Sie ein inneres Bild, das es gilt, genauer anzusehen. Vielleicht haben Sie einen halben Tag später einen ungewöhnlich klaren Geistesblitz. Wir alle sind geführt, davon bin ich überzeugt. Und je mehr Bodenhaftung wir haben, Wurzeln, die uns mit der Erde und dem ganz normalen Leben verbinden, um so leichter wird es uns fallen, die Antennen in den Himmel zu strecken. Oder ins Herz, das seit jeher als Ort galt, wo Himmel und Erde sich treffen...

 
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19.11.2017, 04:05 MEZ
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