Spiritualität

Wirklichkeit der Esoterik - Teil 11

In »Blick in die Ewigkeit« beschreibt Dr. Eben Alexander seine Nahtoterfahrung aus dem Jahre 2008, als er sieben Tage im Koma lag.


Wirklichkeit der Esoterik - Teil 11
 

Wenn ein anerkannter Gehirnwissenschaftler eine Nahtoderfahrung erlebt, die sein ganzes Weltbild über den Haufen wirft, und sein Buch viele Wochen auf den Bestsellerlisten in Deutschland und in den USA landet, dann ist ein ehemals esoterisches Randthema im Mainstream angekommen.


In »Blick in die Ewigkeit« beschreibt Dr. Eben Alexander seine NTE aus dem Jahre 2008, als er sieben Tage im Koma lag und in seinem Gehirn keinerlei Aktivität gemessen werden konnte. Er selbst aber fühlte sich »Ultra-Real«, hatte Einblicke in jenseitige Welten und fand dadurch zu seinem Glauben an Gott. Auc h die Inderin Anita Moorjani reiste während eines langen Komas, aus gelöst durch Lymphdrüsenkrebs, der schon verschiedene Organe befallen hatte, durch geistige Welten, beobachtete von oben Ärzte und begegnete schließlich ihrem verstorbenen Vater.

Spirituelle Beratung

 

Nahtoterfahrungen

 

Zwei aktuelle Fälle eines Phänom ens, das es vielleicht schon immer gegeben hat. Wie aber ist es zu deuten? Hier stößt die Wissenschaft an ihre Grenzen, da es um Erfahrungswelten geht, die nicht messbar sind. Und doch: Wenn laut einer Schätzung circa 4 , 5 Millionen Deutsche so etwas schon erlebt haben, muss etwas dran sein. Der deutsche Forscher Dr. Michael Schröter-Kunhardt definiertes als »veränderte Wachbewusstseinszustände in unmittelbarer tatsächlicher oder nur er warteter Todesnähe«. Bereits in den 1970er Jahren wurde das Thema durch die For schungen von Elisabeth Kübler-Ross und Raymond Moody einer größeren Öffentlichkeit bekannt. Aber auch in ägyptischen Mythen oder dem berühmten »Flug zum Himmel« des Malers Hieronymus Bosch sind solche Reisen schon dargestellt.

 

Folgende Stationen werden bei einer NTE teilweise oder ganz durchlaufen: Nach einem Unfall oder im Krankenhaus erfährt der Betroffene plötzlich eine erstaunliche Leichtigkeit, erlebt sich aus dem Körperschwebend, betrachtet Sanitäter oder Ärzte, wie sie um sein Überleben kämpfen. Hinterher konnten manche Personen genau beschreiben, was die Ärzte gesprochen haben oder welche Operationswerkzeuge auf dem Tisch lagen. Ein Gefühl von Aufgehobensein und Frieden. Irgendwann fühlt sich die Seele angezogen von einem Licht oder einem Tunnel, durch den sie fliegt, schwebt. Am Ende des Tunnels entd eckt sie andere Wesenheiten, manche erkennt sie wieder, andere sind ihr fremd. Eben Alexander begegnete erstmals seiner Schwester, die er durch ihren frühen Tod niemals kennenlernen konnte, später aber auf Bildern wiederer kannte. Manchmal werden schöne Landschaften, Musik oder tröstende Worte wahrgenommen. Und viele reisen in ihr Leben zurück, erleben den vielzitierten Lebensfilm und werden von einzelnen Momenten tief berührt, in denen etwas Wesentliches geschehen ist. Falls Sie einem Menschen Gutes getan oder einen anderen verletzt haben – Sie fühlen und sehen dies nun aus beiden Perspektiven. Alles dreht sich um die Frage: Wo habe ich aus Liebe gehandelt?

 
Schließlich wird ein Licht immer klarer...  

... oder eine Schwelle, eine Brücke, ein Tor erscheint. Sie fühlen sich angezogen – und zugleich entsteht eine Sehnsucht nach Rückkehr zu den Geliebten oder der Wunsch, noch eine Aufgabe erledigen zu wollen. Manchmal müssen sie von den lieben Begleitern erst zur Rückkehr ermutigt werden. Jene, die die Reise weitergingen – nun, von ihnen wissen wir nichts. Wir kennen nur die Geschichten derer, die zurückgekommen sind und darüber berichtet haben. Die Rückkehr in den Körper kann schmerzhaft sein – die Weltsicht hat sich aber verändert. Die große Mehrzahl spricht von einem nun erkannten Lebenssinn, von einer Wertschätzung für das Leben und die Liebe. Ist dies die Reise, die wir alle einmal antreten, wenn wir sterben? Oder lediglich eine Halluzination, wie die meisten Gehirnwissenschaftler heute noch annehmen? Wie oft im spirituellen Themenbereich hat die Antwort viel mit dem Glauben zu tun, ob es eine jenseitige Welt und ein unsterbliches Bewusstsein geben kann. Gegen die These der Halluzination spricht, dass sich fast alle Betroffenen einig sind, diese Reise nicht nur wach, sondern absolut klar erlebt zu haben. Anita Moorjani beschrieb das mit einem klaren 360 Grad Blick im hellen Licht, während das Tagesbewusstsein wie eine Taschenlampe im Dunkeln nur einen kleinen Teil sehen kann. Oder ist das Ganze nur ein »Ophrah-Faktor«? Weil die Talk-Ikone Ophrah Winfrey das Thema immer wieder in ihrer Show präsentierte, könnten viele diese Geschichte unbewusst verinnerlicht und nach einer Krise als plötzlich selbst erlebt interpretiert haben. Aber: Auch viele Kinder haben darüber berichtet, die noch nicht lesen konnten oder solche Shows gesehen haben.

 

Die Erlebnisse sind kulturübergreifend, wie das internationale Internetprojekt www.nderf.org zeigen konnte: Seit dem Jahre 1998 wurden dort mehr als 1300 Geschichten von Menschen aus aller Welt gesammelt. Dabei erlebten 75 Prozent eine außerkörperliche Erfahrung, 57 Prozent begegneten anderen Wesen. Der Kardiologe Pim van Lommel befragte 344 Patienten nach einem überstandenen klinischen Tod und einer Reanimierung nach ihren Erlebnissen. Obwohl keiner von ihnen also die Möglichkeit hatte, lange zu reflektieren und sich vielleicht eine Geschichte auszumalen, berichteten 62 Personen von einer NTE! Finden sich Erklärungsansätze aus der Quantenphysik? Materie an sich gibt es gar nicht, so meint beispielsweise Prof. Hans-Peter Dürr, alles ist eine Art Energie oder Schwingung. Sind wir mit Teilen unseres Bewusstseins mit jenem unendlichen potenziellen Quantenfeld eins, das man auch das Nullpunktfeld nennt? Nehmen wir an, das Erleben ist Fakt und zeigt uns die ersten Stufen des Sterbens. Das wäre zunächst einmal tröstlich. Es geht also weiter. Heute erzählen sehr viel mehr Menschen von NTEs, sicherlich auch, weil das Thema salonfähiger geworden ist. Kann es auch sein, dass die »Schleier« zwischen den Welten sich etwas gelichtet haben, und immer mehr Menschen so einen Einblick in eine jenseitige Welt bekommen? Erstaunlich ist es, dass die meisten Wissenschaftler dieses Thema nicht ernst nehmen. Wäre es nicht aufregend, wenn Physiker, Neurologen, Psychologen und Religionswissenschaftler an einem Strang zögen? Vielleicht lässt sich die NTE aber objektiv nie ganz erschließen. Die Geschichten berühren viele Menschen, weil sie darin eine Wahrheit und eine Botschaft spüren: Nur die Liebe zählt!

 
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17.11.2017, 20:13 MEZ
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