Spiritualität

Wirklichkeit der Esoterik - Teil 4

Heute schon beim Universum bestellt? Alles Wissenswerte über positives Denken und Wünschen..

 

 


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Wirklichkeit der Esoterik - Teil 4


 

Heute schon beim Universum bestellt? Oder sich neue Schuhe manifestiert? Falls ja, und es hat nicht geklappt: Tja, dann am besten die Anleitung nochmal lesen. Denn Sie selbst sind es, die Ihr Universum gestalten! So oder so ähnlich hallte es aus vielen recht erfolgreichen Lebenshilfe–Ratgebern. Funktioniert dieses Wünschen und Bestellen tatsächlich, oder greift das Ganze zu kurz? Im Grunde ist es schon toll: Offenbar gestalten wir mit unseren Gedanken unser Leben, und können es somit nach Belieben verändern und nach unseren Vorstellungen gestalten. Und in der Praxis bestätigen tatsächlich viele Aspiranten der Wünschephilosophie, dass sie sich in ersten Versuchen erfolgreich kleine Dinge kreieren konnten. Im Großen allerdings – Beruf, Partnersuche, Gesundheit – ist die Erfolgsquote schon geringer.

 

Sehr beliebt ist die Parkplatzbestellung. Mithilfe eines Parkplatzengels und des Universums wünscht man sich einen Parkplatz nahe dem gewünschten Zielort – und manchmal funktioniert es auch. Ob aber nun tatsächlich der Engel, das All oder einfach der Zufall geholfen hat – das ist schwer herauszufinden. Aber: Unsere Gedanken haben tatsächlich eine Wirkung. Immer häufi ger beweisen wissenschaftliche Testreihen, dass Ängste oder negative Emotionen wie Wut oder Eifersucht einen krankheitsförderlichen Effekt auf den Blutdruck, die Hormone, die Nerven und einzelne Organe haben. Zu einer gewissen Gedankenhygiene raten deswegen auch zahlreiche Religionen wie der Buddhismus mit seinen ethischen Empfehlungen. In diese Richtung wies auch die in den 1980er Jahren erfolgreiche »Positiv Denken«-Bewegung. Die Schattenseite davon ist allerdings: Der Schatten. Also Ängste und Gedanken, die zu uns gehören, die wir aber nicht sehen wollen. In der Psychotherapie ist es deswegen eines der wichtigsten Dinge, sich zunächst dieser Schattenanteile bewusst zu werden, sie zu integrieren. Erst dann ist ein wirklich ganzheitliches Denken möglich. Falls nicht, schlägt irgendwann das Pendel um.

 

Beispiel:

 

Wenn Sie sich tatsächlich vornehmen, nur gute Gedanken zu denken, sich mit Licht zu umhüllen und den ganzen Tag in Freude zu sein – wunderbar. Wenn Sie aber gleichzeitig alle »unangenehmen« Gefühle wie Verlustangst, Angst vor dem Tode oder Wut auf einen ungerechten Chef einfach von sich weisen, obwohl sie noch zu Ihnen gehören, dann geht das nur eine Weile gut… Erstaunlich oft fühlen sich »Lichtarbeiter« von anderen, unguten Energien oder konkreten Personen verfolgt. In einigen Fällen mag dies auch zutreffen – aber nicht selten, so bestätigen immer wieder Psychologen, sind es einfach die eigenen unguten Gedanken, von denen sich der Betreffende distanziert hat. »Projektion« ist es, was dann geschieht: Verfolgt wird der Mensch mit guter Absicht dann nicht von bösen anderen Menschen, sondern einfach von seinen eigenen verdrängten Gedanken und Ängsten. Was also tun? Am besten akzeptieren, dass eben auch solche Dinge zu uns gehören. Mal zwischendurch richtig die Wut zulassen, wenn keiner in der Nähe ist – oder sie einfach nur annehmen. Oft ist ein Erkennen der eigenen Schwächen die beste Hilfe, und der Schatten wird kleiner, mehr »im Licht«…

 


Es ist interessant, sich mit einigen der Werkzeuge der Manifestation zu beschäftigen, weil sie richtig eingesetzt hilfreich sein können: Sich das gewünschte Ergebnis als schon real vorstellen, mit allen Sinnen. Affi rmationen, also positive Sätze, die auf das Unterbewusstsein wirken sollen. Dankbar sein für das quasi schon eingetroffene Ergebnis. Solch eine Manifestation nennt man auch »Spiritueller Materialismus«, nur mit dem Unterschied, dass der Supermarkt nicht auf der Erde, sondern im Geiste existiert. Auch hier: Ja, für viele ist die Entdeckung ihrer eigenen Gedankenkraft durch solche Bücher ein wichtiges Erleben. Wenn es nicht übertrieben wird. So wird in dem Film »The Secret« gezeigt, wie sich ein Junge immer und immer wieder ein besonderes Fahrrad vorstellt und wünscht, bis es vor der Türe steht. Von Wünschen für andere oder für den Weltfrieden ist meist nur in zweiter Priorität die Rede. Eine weitere Kehrseite ist, wenn das Wünschen nicht geklappt hat: Sofort fühlt sich der fl eißige Wünscher schuldig. Klar, er muss etwas falsch gemacht oder zu wenig geübt haben. Manche Freunde esoterischer Lehren sind sich auch sicher, dass jeder sich seine Krankheiten selbst manifestiert. Dann sind das einfach die eigenen negativen Gedanken, die dem Menschen bewusst – meist aber unbewusst sind. Auch hier handelt es sich um eine Teilwahrheit: Wie oben aufgeführt, haben unsere Gedanken eine große Wirkung auf unseren Körper. Menschen, die oft wütend sind (oder diese Wut regelmäßig verdrängen, also einen Schatten erzeugen), haben oftmals Gallenprobleme.

 

Das weiß auch schon der Volksmund:

 

»Da geht mir die Galle hoch«. Aber es gibt eben auch eine Vielzahl anderer Faktoren, die uns krank machen können – und es ist überhaupt die Frage, ob wir immer die Ursache erkennen können oder müssen. Gerne fühlen wir uns als Meister unseres Schicksals. Aber können wir diese Verantwortung wirklich tragen? Oder sind wir nicht vielleicht auch in einem größeren Ganzen eingebunden, das manche Gott, andere Naturgesetze nennen? Zumindest ist klar, dass nicht wir allein die Kreatoren unseres Lebens sind – sondern allerhöchstens »Co-Kreatoren«.

 

Hier nun meine Empfehlung: Lernen Sie, ein bisschen mehr dem Leben selbst zu vertrauen. Für die Meister des chinesischen Tao galt es als höchste Kunst, ganz mit dem Tao, ganz mit dem Leben in Einklang zu sein. Das Leben schickt uns hie und da die richtigen Inspirationen. Wir sind eben nicht immer Meister unseres Lebens, und oft wissen wir nicht wirklich, was am besten für uns ist. Entspannt sich hier und da etwas zu wünschen mag eine gute Übung sein – aber sobald sie einen inneren Druck verspüren, nur stärker wünschen zu müssen, damit es klappt, sind Sie nicht mehr im »Tao«...

 
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