Weihnachtsbräuche

Für das größte Fest des Jahres

Weihnachtsbräuche – Warum stellen wir einen Baum auf und ist der Weihnachtsmann erfunden? Lesen Sie selbst!


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Weihnachtsbräuche - für das größte Fest des Jahres
 

Weihnachten - die Zeit der Liebe, der Geselligkeit und des Schmückens. Und die Zeit, Jahrhunderte alte Bräuche wieder aufleben zu lassen. Welche das sind, erfahren Sie hier!


In allen christlichen Ländern dieser Erde ist Weihnachten das wichtigste religiöse und volkstümliche Fest des Jahres. Straßen, Geschäfte und die eigene Wohnung werden festlich geschmückt und erstrahlen im weihnachtlichen Glanz. Die Weihnachtsbeleuchtung - ob Kerzen oder Lichterkette - spielt eine sehr wichtige Rolle, denn in den meisten Ländern ist Weihnachten zur dunklen Jahreszeit, am späten Nachmittag wird es duster und das weihnachtliche Licht kann erstrahlen. Dabei erscheinen uns Bräuche wie der Weihnachtsbaum, der Adventskranz, Weihnachtsmärkte, der Nikolaus oder das Lebkuchengebäck als selbstverständlich. Aber all diese Dinge bringen eine sehr alte Tradition mit sich und werden von Land zu Land unterschiedlich begangen.

 

 

Herkunft der Bräuche und des Weihnachtsfestes

 

Das Weihnachtsfest hat seine Ursprünge durchaus nicht im christlichen Brauchtum. In der Bibel gibt es keine Aussage zum Datum von Christi Geburt. Im Gegenteil, es ist höchst unwahrscheinlich, dass eine Volkszählung von den Römern im Winter ausgerufen wurde. Eher dürfte das im Herbst nach dem Einbringen der Ernten gewesen sein, worauf auch die Geschichten über die Hirten hinweisen, die im Winter kaum im Freien genächtigt haben dürften.

 

Für die Geburtsfeier von Jesus wurden vielmehr bereits vorhandene Feiertage genutzt, denen neue Inhalte gegeben wurden. Lange bevor sich Weihnachtsbräuche durchsetzten, wurde am 25. Dezember in vielen Ländern und alten Religionen das Fest der Wintersonnenwende, des Sonnengottes und des Lichts gefeiert. Das Jahr kehrte sich wieder in Richtung längerer Tage und der Sehnsucht nach dem Frühling.

 

Die alten Germanen feierten das:

  • Jul- und Mitwinterfest
  • die Römer ein Friedensfest
  • die Perser Mithras, die Geburt ihres Sonnengottes

 anrufzumglueck

 

Die Beleuchtung

 

Gerade in den nördlichen Ländern spielte das Licht zur Feier der Wintersonnenwende eine große Rolle. Diese Symbolik wurde später von den Christen für die Darstellung genutzt, dass Christus das Licht der Zuversicht in die Welt brachte.

 

 

Der Weihnachtsbaum

 

Auch Weihnachtsbräuche wie der Weihnachtsbaum gehen auf altes Brauchtum zurück. Früher wurden immergrüne Zweige aufgehängt, um böse Geister zu vertreiben. Der Weihnachtsbaum als solcher wurde wohl erst im 15. Jahrhundert zu einem Weihnachtsbrauch. In alten Schriften fand man um diese Zeit erste Dokumentationen, dass Bäume aus dem Wald zur Weihnachtszeit abgesägt und geschmückt aufgestellt wurden. Wie viele andere Bräuche gewann dies an Popularität und manifestierte sich weltweit als Weihnachtsbrauch.

 

 

Der Adventskranz

 

Den Adventskranz führte der Hamburger Theologe Wiechern ein. Er betreute viele elternlose Kinder und zur Weihnachstzeit fragten diese fortwährend, wann nun endlich der heilige Abend komme. Um diese Ungeduld zu mindern, band er einen Kranz und stellte 24 Kerzen auf. Brannte die 24. Kerze, so war Heiligabend da. Die heiligen Sonntage der Vorweihnachtszeit wurden mit großen Kerzen dargestellt. Und so kam es, dass nach und nach der jetzt bekannte Adventskranz aus vier Kerzen bei den Menschen auf dem Tisch steht.

 

 

Christkind und Nikolaus

 

Das Christkind geht auf Martin Luther zurück, dessen protestantische Lehre die Heiligenverehrung, somit auch St. Nikolaus, ablehnte und eine andere Figur als Überbringer guter Wünsche und Geschenke einsetzte. Seltsamerweise hat sich später das Christkind in katholischen Gegenden wie Bayern anstelle vom Weihnachtsmann durchgesetzt. Später setzte sich auch St. Nikolaus wieder durch, und zwar mit dem Nikolaustag.

 

Weihnachten wird gewöhnlich am 25. Dezember gefeiert. Am 24. Dezember ist Heiligabend und entsprechend der christlichen Weihnachtsbräuche wird das Fest nachts mit der Christmette eingeleitet. Zurückgehend auf die Julfestsitten wird heute vielfach bereits am Heiligen Abend mit dem Feiern begonnen. Je nach Region und Land werden Geschenke am Heiligabend oder am Morgen des 25. Dezember überreicht.

 

Christkind

 

Weihnachtsbräuche im Wandel

 

Im Mittelalter war Weihnachten ein öffentliches Fest, weshalb es vor allem auch Weihnachtsbräuche für öffentliche Plätze und Umzüge in den Straßen gab. Häusliche Bräuche, wie der Weihnachtsbaum, wurden erst später zur Regel, als der Familie als Institution eine größere Bedeutung zukam.

 

Zu den alten Bräuchen gehört vor allem das Herumziehen von singenden Kindern - von Haus zu Haus - wobei sie anschließend mit Gebäck und winterlichem Obst und Nüssen beschenkt wurden. Mit solchen Dingen wurde auch der Weihnachtsbaum in der Vergangenheit gern geschmückt. Am Neujahrstag durfte er dann geplündert werden. Erst, als Nahrungsmittel dieser Art nicht mehr etwas Besonderes waren, wurden selbst gefertigte Schmuckstücke, später gekaufter Weihnachtsschmuck üblich.

 

In Deutschland war es noch bis nach dem 2. Weltkrieg vielfach üblich, einen Weihnachtsbaum nur mit Kerzen, Lametta, einigen Süßigkeiten zu schmücken. Der reichlich und bunt geschmückte Weihnachtsbaum, oft kaum noch als Tanne erkennbar, ist einer der Weihnachtsbräuche, die aus den USA übernommen wurden. Weihnachtsbräuche, egal wie alt sie sind, haben allesamt etwas gemeinsam: sie symbolisieren die Sehnsucht nach Wohlstand und Nähe. Deswegen werden Weihnachtslieder seit hunderten von Jahren gemeinsam gesungen. In einigen Regionen wusch man sich um die Weihnachtszeit sogar mit kaltem Wasser, in welches Münzen geworfen wurden. Der Verzicht auf warmes Wasser und die Geldgabe sollte den eigenen Wohlstand ankurbeln.

 

 

Woher stammt der Weihnachtsmann?

 

Durchaus keine Figur sehr alter Weihnachtsbräuche ist der Weihnachtsmann. In den USA wurde er in einigen Gedichten schon Anfang des 19. Jahrhunderts beschrieben. Einer der Weihnachtsbräuche wurde er erst 1931 durch die Werbung eines großen Getränkeherstellers in den USA. Eine dem Weihnachtsmann ähnliche Figur findet sich jedoch in Nordeuropa und in Gestalt von Väterchen Frost in Russland, der vom Schneemädchen begleitet wird. Entgegen vieler Meinungen sind Nikolaus und der Weihnachtsmann nicht dasselbe Symbol getarnt unter zwei verschiedenen Bezeichnungen. Der echte Sankt Nikolaus war eine reale Person und lebte circa 350 n. Chr. im türkischen Myra. Er gab all seine Besitztümer - egal wie wenig er selbst hatte - an Kinder und Arme weiter. Für seine Großherzigkeit wurde der Bischof verehrt, und so entstand die Sage vom Heiligen Nikolaus.

 

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