Sanskrit

Die heilige Sprache der Hindus

Noch heute gilt Sanskrit als die heilige Sprache des Hinduismus. Erfahren Sie jetzt alles über eine Jahrtausende alte Sprache, die den perfekten Klang Om hervorgebracht hat.

 


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Sanskrit – die allumfassende Ursprache


 

Ashram und Avatar, Mantra und Nirvana, Guru und Himalaya – all dies sind Wörter, die aus dem Sanskrit stammen und auch heute noch verwendet werden. Und obwohl Sanskrit in Indien heutzutage nur noch von etwa 200.000 Menschen gesprochen wird, hat die Sprache nach wie vor wie eine ganz besondere Bedeutung für 900 Millionen Hindus weltweit.

 

Sanskrit

 

Die Geschichte des Sanskrit

 

Beim Sanskrit handelt es sich um die älteste der indoarischen Sprachen. Viele andere Sprachen auf dem indischen Subkontinent gingen daraus hervor, wie etwa Urdu, Hindi, Bengalisch oder Kashmiri, und verschiedenen Formen des Alt-Indischen werden unter dem Begriff Sanskrit zusammengefasst.

 

Es ist die Sprache der klassischen indischen Kultur und der Veden, einer heiligen Schrift, die vor allem im Hinduismus von großer Bedeutung ist und in die Bereiche Rigveda, Samaveda, weißes und schwarzes Yajurveda sowie Atharvaveda untergliedert ist.

 

Sanskrit ist zudem die klassische Sprache der Brahmanen. Denn Brahmanen stehen im indischen Kastensystem an oberster Stelle und sollen sich auszeichnen durch Tugenden wie Selbstbeherrschung, Askese, Reinheit, Weisheit sowie gutes Verhalten und Mitleid mit allen Lebewesen.

 

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Sanskrit und seine Bedeutung

 

Was im Mittelalter für gebildete Europäer die lateinische Sprache war, das war das Sanskrit für die Menschen im alten Indien – und ähnlich wie Latein ist Sanskrit heute eine weitestgehend tote Sprache. Zwar wurden zahlreiche Texte, die sich mit Philosophie, Wissenschaft oder Religion beschäftigen, in Sanskrit verfasst und sind bis heute überliefert – jedoch erhielt Sanskrit schon sehr früh den Status einer Sondersprache.

 

Doch wenn mittlerweile nur noch ein kleiner Prozentsatz an Menschen noch in der Lage ist, Sanskrit zu verstehen, ist es doch bis zum heutigen Tag die heilige Sprache im Hinduismus geblieben – da sämtliche Schriften religiöser Natur, von den Veden bis hin zu den Upanishaden, auf Sanskrit verfasst wurden. Auch bei hinduistischen Hochzeiten, Bestattungen oder religiösen Riten spielt die Sprache bis zum heutigen Tag eine wichtige Rolle. Seit einigen Jahrhunderten wird Sanskrit hauptsächlich in der Devanagarischrift geschrieben, obwohl das erste gedruckte Werk in Sanskrit seinerseits in Bengali-Schrift erschien.

 

Die Wahrnehmung des Sanskrit in Europa

 

Viele Sanskrittexte wurden zunächst mündlich überliefert, bevor sie in späteren Jahrhunderten auch schriftlich niedergelegt wurden. Die vedische Kultur zählt zu den ältesten Hochkulturen der Menschheit – das umfangreiche Schriftwerk dazu kreist vor allem um ein zentrales Thema – nämlich das Streben nach Selbst- und Gotteserkenntnis. Kein Wunder also, dass sich irgendwann auch europäische Geistesgrößen wie etwa der Philosoph Artur Schopenhauer für die altindischen Upanishaden und ihre Bedeutung interessierten.

 

Und der Gelehrte und Kulturphilosoph Friedrich Schlegel hielt Sanskrit sogar für jene Ursprache, die Lateinisch, Griechisch, Persisch und Gotisch hervorgebracht haben soll. Die Bandbreite der philosophischen Erkenntnisse und der verschiedenen Wege zu mehr Spiritualität und Selbsterkenntnis erstaunen noch heute. Dabei geben die vedischen Schriften keinen vorgefertigten Weg vor, sondern zeigen eine unbegrenzte Vielfalt an Möglichkeiten und philosophischer Betrachtungsweisen auf – diesem gewaltigen Spektrum liegt jedoch ein einheitliches Wissenssystem zugrunde.

 

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