Das Runenalphabet

Wie wirkt es als Runen Orakel?

Runenalphabet mit geheimnisvollen Schriftzeichen: Wir klären die Bedeutung der Runen & Runenschrift und befassen uns mit der Runenmagie.


Das Runenalphabet – geheimnisvolle Zeichen uralter Weisheiten


 

Runen sind Sinnbilder, denen eine mystische Bedeutung beigemessen wird. Die altgermanischen Schriftzeichen können als Laut geschrieben werden, stehen für Begriffe und werden als Runen Orakel zur Übermittlung magischer Botschaften eingesetzt.

Runen – Geheimschrift der Germanen

 

Das erste Runenalphabet Futhark umfasste 24 Zeichen, die zumeist kultischen Zwecken dienten. Die ursprüngliche Runenreihe symbolisierte einzelne Laute und Namen, wurde aber auch als magisches System zur Wahrsagerei eingesetzt. Heute sind Runen als Orakel wiederentdeckt worden. Die geheimnisvollen Runenzeichen uralter Weisheiten dienen als Schlüssel zur Selbsterkenntnis und wecken verborgene Potenziale.

 

 

Runen – Geheimschrift der Germanen

 

Das Wort Rune bedeutet so viel wie „raunen“ oder „flüstern“. Die altgermanischen Schriftzeichen wurden in Nordeuropa ab dem 1. Jahrhundert bis ins Mittelalter hinein verwendet und ursprünglich in Stein, Holz, Lehm, Knochen oder Elfenbein geritzt. Die Kunst des Runenritzens beherrschten nur wenige. Alte Runeninschriften auf Denkmälern weisen auf Runenmagier hin, da in vielen Inschriften die Bezeichnung „ek erilaz“, übersetzt „Ich, der Runenmeister“, zu finden ist.

 

Die Runenschrift diente nicht als flüssige Gebrauchsschrift, denn Unberechtigte sollten die Schriftzeichen nicht decodieren können. Vielmehr war es eine Geheimschrift aus Heilszeichen und geheimen Worten, die mit Tricks wie spiegelverkehrtes Schreiben oder Auslassen der Vokale eingeritzt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich mehrere Runenalphabete mit unterschiedlichen Schriftzeichen entwickelt. Die vollständige gemeingermanische Futhark Runenreihe besteht aus 24 Runen, wobei sich der Begriff „Futhark“ aus den Anfangsbuchstaben der ersten sechs Zeichen zusammensetzt.

 

Drei andere Varianten vom Runenalphabet sind:

  • 28 Runen im älteren Futhark der Germanen
  • 33 Runen im angelsächsischen Futhark der Engländer
  • 16 Runen im jüngeren Futhark der Wikinger
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Entstehung und Historie der Runen

 

Über die Herkunft der Runen gibt es unterschiedliche Theorien. Der Runologe Ludvig Wimmer, der die Existenz des älteren Futhark mit 24 Runenzeichen bewies, vertrat in seiner Abhandlung „Runeskriftens Oprindelse og Udvikling i Norden“ die Ansicht, dass die Buchstaben aus dem lateinischen Alphabet B, F, R und M den Runenzeichen ähneln und das Runenalphabet aus dem römisch-germanischen Bereich stammen könnte. Professor Carl Marstrander, der Keltische Studien an Universität Oslo unterrichtete, glaubte, dass sich die Runen von etruskischen Alphabeten herleiten lassen. Eine weitere These besagt, insbesondere in Verbindung mit dem „Helm von Negau“, dass germanische Söldner das älteste Futhark Runenalphabet entwickelten, da es unerwartet in der Historie auftauchte und sich in seiner Ursprungsform kaum veränderte.

 

Auch der germanische Volksstamm Kimbern, die 181 und 80 v. Chr. nach Italien vordrangen, kommen als Übermittler der Runen infrage. Einige Forscher sind der Meinung, dass Felsmotive der ältesten Zeit die Vorläufer der Runen waren. Das erste in sich geschlossene Runenalphabet trat vermutlich um die Zeit des Jahres 0 in Dänemark auf. Die meisten bis heute entdeckten Runeninschriften tragen Datierungen vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis ins 8. Jahrhundert nach Chr. Die tatsächliche Herkunft der Runen lässt sich wohl nicht genau feststellen, da sie bereits 200 Jahre vor unserer Zeitrechnung verwendet wurden. Christen mieden wegen der heidnischen Bedeutung das Wort „Rune“. Erst im 17. Jahrhundert wurde der Begriff vom dänischen Reichs-Archivar Ole Worm wiederbelebt.

 

 

Die magische Runen Bedeutung

 

Die alten Germanen nutzten Runen nicht als Sprache, sondern als Vermittler zwischen dem Menschlichen und dem Göttlichen. Das Wissen um die Macht der Runen wurde nur mündlich vom Runenmeister an ausgewählte Schüler weitergegeben. Demnach sind in einer Rune die kosmischen Kräfte verborgen, der Kreislauf der Natur und das Zusammenspiel des Körperlichen und des Seelisch-Geistigen. Die uralten Zeichen dienten als Schlüssel zum höheren Selbst, zum Erkennen und Freisetzen der eigenen Kräfte sowie der Zukunftsdeutung. Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit dem Runenalphabet und nutzen die alten Schriftzeichen als Runen Orakel zum Weissagen.

 

Das Runen Orakel – Einsatz von Runen in heutiger Zeit

 

Heute werden Runen vielfach benutzt, um verborgene Talente zu wecken und Fähigkeiten zu erkennen. Dabei wirken die mystischen Runenzeichen als eine Art Verstärker für das, was bereits in Ihnen vorhanden ist. Magisch am bedeutungsvollsten ist das ältere Futhark Runenalphabet, da es eine starke Aussagekraft besitzt. Die anderen Runenreihen enthalten oft neue Zeichen, die hinsichtlich ihrer Namen oder Formen verändert wurden. Runen können Sie als Runen Orakel verwenden, bspw. beim Kartenlegen (Runenwerfen) oder als Schutzzeichen für Ihre Wohnung. Mittlerweile praktizieren einige das Runen-Yoga, indem sie die Asanas als Runen ausführen, um auf diese Weise die Runenkaft in sich aufzunehmen.

 

Runenhölzer oder Runensteine sind dem Bereich der Naturmagie zugeordnet und können Ihnen wichtige Informationen übermitteln. Wie beim Tarot müssen Sie innerlich bereit sein, mit Runen zu arbeiten. Es ist empfehlenswert, Runensteine bei häufiger Verwendung einmal monatlich zu reinigen. Vor der Verwendung ist das Aufladen der Steine nötig, um sie in ihrer Energie zu weihen. Sie können ein Runen Orakel zu Ihrer Zukunft befragen oder um anderen zu helfen. Beim Erlernen des Runenlesens unterstützen Sie Fachbücher, in denen die Runen Bedeutung aller 24 Symbole von dem älteren Futhark Runenalphabet ausführlich erklärt wird.

 

 
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