Rückführung und Reinkarnationstherapien

Alles über Rückführungen

Eine Rückführung durch Hypnose, Meditation oder Selbsthypnose geht auf Lehren der Wiedergeburt (Reinkarnation) zurück, wie sie im Hinduismus und Buddhismus eine religiöse Grundlage ist.


Rückführung und Reinkarnationstherapien


 

Eine Rückführung durch Hypnose, Meditation oder Selbsthypnose geht auf Lehren der Wiedergeburt (Reinkarnation) zurück, wie sie im Hinduismus und Buddhismus eine religiöse Grundlage ist.

 

Allerdings gibt es in diesen Weltreligionen keine Rückführung einzelner Personen. Die Durchführung von Rückführungstherapien ist eine Methode, die erst in der Neuzeit von verschiedenen esoterischen Therapeuten ausgeübt wird. Eine wissenschaftliche Grundlage oder den Nachweis für medizinischen, bzw. psychologische Erfolge gibt es für die Methoden der Rückführung allerdings nicht.

 

 

Reinkarnation im Buddhismus und Hinduismus

 

Die Reinkarnationstherapie stützt sich zwar auf die Lehren von Buddhismus und Hinduismus von der menschlichen Wiedergeburt, findet in diesen Religionen allerdings keinerlei Entsprechung. In der hinduistischen und buddhistischen Religion wird gelehrt, der Mensch werde ständig wiedergeboren, jedenfalls bis zum Zeitpunkt der vollkommenen Erlösung, durch die er das Nirwana erreicht. Die Lehre von der Wiedergeburt beinhaltet nicht, dass der Mensch als Person wiedergeboren ist, bzw. als gleiche Person bereits gelebt hat. Das Karma des Menschen, dunkle, unerlöste Seelenbereiche, Unvollkommenheit wirken sich damit auf die Wiedergeburt in einer anderen Person aus. Lediglich einige Strömungen wie in Tibet, gehen von einer seltenen persönlichen Wiedergeburt aus, beispielsweise beim Dalai Lama. Die Frage nach der Möglichkeit der Wiedergeburt ist eine religiöse Glaubensfrage.

 

Esoterische Theoretiker und Heilpraktiker wie Rudolf Steiner, Michael Newton, Hans TenDam und etliche andere entwickelten die Vorstellung der persönlichen Wiedergeburt und somit der persönlichen Rückführungstherapie. Umfassender praktiziert werden diese Praktiken als spezielle esoterische Therapie erst ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der westlichen Welt. Wurden in der Psychologie Versuche unternommen, Menschen unter Hypnose in ihre Kindheit, teils bis zur Geburt, zurückzuführen, um alte Traumata aufzulösen, will die esoterische Rückführungstherapie Menschen in vorher gelebte Leben zurückführen. Dabei sollen ungeklärte Fantasien erhellt und offene Fragen im Leben beantwortet werden. So gibt es Menschen, die beispielsweise behaupten, bei einer solchen Therapie festgestellt zu haben, dass sie mit dieser oder jener Person vergangener Jahrhundert identisch sind.

 

 

Rückführung – Die moderne Wiedergeburtstherapie in der Esoterik

 

Die Rückführung in der Esoterik, bzw. eine Therapie bei einem Reinkarnationstherapeuten setzt voraus:

  • Glaube an die Wiedergeburt und eine persönliche Entwicklung über mehrere Leben hinweg
  • Glaube an die Erinnerung an solchen Leben in der Vergangenheit
  • Glaube an die Möglichkeit, aus den Erfahrungen vergangener Leben Einsichten zu gewinnen

Die Rückführung findet gewöhnlich im Zustand einer leichten Trance durch eine Hypnose statt. Alternativ werden aber auch Meditationen genutzt oder die Autohypnose. Gewöhnlich sollten bei der Rückführungstherapie bestimmte Fragen und Probleme des Menschen im aktuellen Leben geklärt werden. Zum Beispiel:

  • Lassen sich Probleme mit Leben, Krankheiten und Beschwerden aus Vorgängen früherer Leben erklären?
  • Welche Lebensaufgabe ergibt sich aus den früheren Existenzen?
  • Aufnahme von Kontakten zu Verstorbenen
  • Welche früheren Erlebnisse, Erfahrungen führen zu heutigen Verhaltensweisen?


Es gibt Reinkarnationstherapeuten, die sogar eine Führung in zukünftige Leben versprechen. Auch dafür gibt es Hinduismus und Buddhismus keinen Hinweis, die Art der Wiedergeburt ist dort unbekannt.

 

 

Zu welchen Ergebnissen kann eine Rückführung führen?

 

Die Methoden der Rückführung und Erfolge bei Erinnerungen an vergangene Leben sind nicht wissenschaftlich untermauert und werden sehr konträr diskutiert. Menschen, die verzweifelt nach Erklärungen bestehender Probleme suchen, können eventuell dabei zu eigenen Erkenntnissen geführt werden. Unabhängig davon, ob diese Erkenntnisse und Ich-Erfahrungen wirklich auf Rückführung und Erinnerungen über Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg zurückzuführen sind, können sie zweifellos im Einzelfall nützlich sein. Ein Problem bei der Anwendung der Methodik ist, dass der Rückzuführende an die Wiedergeburt und die Erinnerungsfähigkeit nach der Lehre der Rückführung glaubt. Wer nicht an die Reinkarnation glaubt, wird kaum sinnvollen Nutzen aus einer Rückführung unter Hypnose ziehen können. Medizinisch-psychologische Therapien sind von der persönlichen Einstellung des Behandelten unabhängig. „Erinnerungen“ bei Rückführungen lassen sich auch durch Fantasien und Vorstellungen im Unterbewusstsein erklären, die unter Hypnose an die Oberfläche kommen.

 

Wer sich einer Rückführungstherapie unterziehen möchte, sollte dies auch nur bei einem damit erfahrenen Anbieter tun. Hier liegt ein weiteres Problem, denn die Bezeichnung Rückführungstherapeut ist nicht geschützt. Erfolge lassen sich praktisch nicht wirklich nachweisen. Viele dieser Therapeuten wenden die Rückführung auch nicht ausschließlich, sondern im Zusammenhang mit weiteren Therapieangeboten an. Auf jeden Fall sollte eine ausreichende Spezialisierung zur Durchführung der Hypnose nachweisbar sein. Bei unsachgemäß durchgeführten Hypnosen kann es zu gesundheitlichen und psychischen Problemen kommen. Erfahrene Anwender führen Menschen, die sich ihnen anvertrauen sehr langsam an die Therapie heran. Menschen, die daran glauben, können Erkenntnisse – gleich auf welcher Grundlage – für einen Neuanfang im Leben nutzen.

 

 

Rückführung bedarf einer professionellen Grundlage

 

Eindeutige Vorlebenserinnerungen sind so wenig nachweisbar wie die religiöse Ansicht, dass Menschen der Wiedergeburt bis zur Erlösung unterworfen sind. Die Rückführungen sollten bei mit Hypnose erfahrenen Therapeuten gemacht werden. Entscheidend für die Wahl eines Therapeuten ist hierbei vor allem, dass dieser beispielsweise die Techniken leichter Trance oder Hypnose, der geistigen Versenkung oder der Mediation beherrscht und diese auf Nachfrage auch erläutern kann. Wer zudem einem Therapeuten gegenüber sitzt und während eines Beratungsgesprächs eine innere Verbundenheit bemerkt, der spürt, wie sich Stück für Stück ein für die Rückführung so wichtiges Vertrauensverhältnis entwickelt! Auf diesem Verhältnis sollte jede Rückführung in frühere Inkarnationen unbedingt basieren.

 
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