Rosenmontag

Bedeutung & Namensgebung

Vor allem im Rheinland ist der Rosenmontag das Highlight des närrischen Treibens. Wir informieren über die Bedeutung vom Rosenmontag.


Rosenmontag Bedeutung – würdiger Höhepunkt des Karnevals


 

Von Altweiberfastnacht bis Aschermittwoch wird vor allem in den rheinischen Karnevalshochburgen zu jeder Tages- und Nachtzeit geschunkelt, geflirtet und gebützt. Der Rosenmontag ist der würdige Höhepunkt der Karnevalstage.

 

 Der spektakuläre Rosenmontagszug Köln oder die Umzüge in den Städten Mainz und Düsseldorf gehören zu den Highlights der Karnevalszeit. Am Rosenmontag 2016 feiern hunderttausende Jecken mit Faschingskostümen und Konfetti trotz kalter Temperaturen ausgelassen die fünfte Jahreszeit. Der Karnevalsmontag ist mit zahlreichen Bräuchen verbunden. Doch welche genaue Bedeutung hat der höchste Tag im Karneval? Und welche Theorien gibt es zur Namensgebung?

 

Welche Bedeutung hat der Rosenmontag?

 

Am Rosenmontag 2016 präsentieren sich die Menschen von ihrer verrückten Seite. Wild bemalt mit Faschingsschminke und bekleidet mit originellen Kostümen schunkeln sich Karnevalisten durch die närrische Zeit. Die legendären Rosenmontagsumzüge in den rheinländischen Metropolen stehen im Zentrum des Geschehens. Aufwendig geschmückte Motivwagen und musizierende Fußgruppen sorgen für Heiterkeit am Straßenrand und Unterhaltung am Fernseher. Der Rosenmontag 2016 ist in den meisten Regionen Deutschlands der karnevalistische Höhepunkt und gehört wie der Faschingsdienstag zu den letzten Karnevalstagen, bevor am Aschermittwoch das bunte Treiben endet.

 

Das Datum vom Rosenmontag variiert, je nachdem, an welchem Termin das Osterfest stattfindet. Trotz seiner großen Bedeutung ist der Karnevalsmontag fast überall auf der Welt kein gesetzlicher Feiertag. In den Hochburgen Mainz, Düsseldorf und Köln nehmen sich viele Arbeitnehmer Urlaub. Zahlreiche Chefs geben ihren Mitarbeitern frei, damit sie das närrische Faschingstreiben beispielweise beim Kölner Rosenmontagszug in vollen Zügen genießen können. Rosenmontag 2016 fällt auf den 08. Februar. In einigen Bundesländern wie Sachsen, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern sind zu dieser Zeit Winterferien. Rosenmontagstermine für die Folgejahre sind:

 

• 27. Februar 2017
• 12. Februar 2018
• 04. März 2019
• 24. Februar 2020

 

Der Rosenmontag 2016 und sein Ursprung

 

Hinsichtlich der Namensgebung des karnevalistisch wichtigen Feiertags gibt es verschiedene Ansätze. Eine Theorie besagt, dass der Rosenmontag einst „Rasender Montag“ hieß. „Rasend“ bedeutet in diesem Zusammenhang „austoben“, um sich kurz vor Beginn der Fastenzeit noch einmal allen fleischlichen Genüssen hinzugeben. Der Begriff „carne vale“ heißt übersetzt „Fleisch ade oder lebe wohl“.

 

Einer wahrscheinlicheren Theorie zufolge entstammt der Name Rosenmontag der Fastnachtsreform aus dem 19. Jahrhundert. In Köln wurde 1823 das „Festordnende Komitee“ gegründet, um für Ordnung in der Karnevalszeit zu sorgen und den Faschingsumzug zu organisieren. Die Hauptversammlung fand grundsätzlich am Montag nach Laetare statt, der dritte Sonntag vor Ostern. Seit dem 11. Jahrhundert trägt dieser Tag die Bezeichnung Rosensonntag, denn der Papst verteilte eine goldene, geweihte Rose an eine hochstehende Persönlichkeit. Die Mitglieder des Kölner Komitees bezeichneten sich aus diesem Grund als Rosenmontagsgesellschaft und übertrugen den Namen vom Rosensonntag vermutlich auf den Montag.

 

Wo und wie feiern die Menschen Rosenmontag 2016?

 

 Der Rosenmontagszug Köln, von Einheimischen auch als „d'r Zoch“ bezeichnet, ist der größte Karnevalsumzug in Deutschland. Die Umzüge stehen alljährlich unter einem bestimmten Motto. In diesem Jahr lautet der Leitspruch "Mer stelle alles op der Kopp". Der Kölner Rosenmontagszug startet am Chlodwigplatz, hat eine Länge von sieben Kilometern und benötigt rund vier Stunden für den Weg, sodass bis zu eine Million Jecken genug Zeit und Platz zum Feiern haben. Neben den Karnevalshochburgen wie Düsseldorf und Mainz ist die Hauptstadt Berlin ebenfalls ganz vorne mit dabei und nimmt hinsichtlich der Besucherzahlen Platz 2 hinter Köln ein.

 

Zwar stehen das Rheinland und Hessen für euphorische Karnevalsfeiern am Rosenmontag, doch auch in zahlreichen anderen Regionen ist Fasching ein großes Thema. Beim Rosenmontagszug in der 30.000 Einwohner zählenden Gemeinde Ganderkesee nahe Oldenburg sammeln sich am Wochenende vor Rosenmontag mehr als 70.000 Närrinnen und Narren. Auch der Braunschweiger Karnevalsumzug gehört mit rund einer Viertelmillion Zuschauern zu den Faschingshochburgen. In Bremen tanzen bunt gekleidete Sambatänzer durch die Straßen. Im Süden machen die Würzburger Karnevalsumzüge von sich reden, in München feiern Karnevalisten oft auf Faschingsbällen in Hallen.

 

Rosenmontag zu damaliger und heutiger Zeit

 

Im 16. Jahrhundert kennzeichnete der Rosenmontag die Mitte der Fastenzeit. Seitens der Kirchen wurde das Fasten an diesem Tag unterbrochen und die Menschen konnten essen, singen und ausgelassen feiern. Den späteren Rosenmontagszug Köln bezeichnete man damals noch als Maskenzug, wobei der älteste Rosenmontagszug mit 100 Reitern und einigen Wagen auf das Jahr 1823 zurückgeht. Zahlreiche historische Elemente sind auch heute noch im Kölner Rosenmontagszug enthalten. Von Anfang an dabei waren die Roten Funken, früher noch eine kleine Truppe als Erinnerung an die einstigen Stadtsoldaten. Die „Helligen Mägde und Knäächte“, Kölns erste Traditionstanzgruppe im Karneval, ist ebenfalls seit der ersten Stunde mit dabei.

 

Heutzutage rollen die großen Rosenmontagsumzüge mit Prunkwagen, Musikkapellen und tonnenweise Süßigkeiten über mehrere Stunden durch die Städte. Die Menschen ziehen in Massen durch Mainz, Köln, Düsseldorf, Berlin und zahlreiche andere Städte, um die närrische Zeit als Fun-Drachen, Plüscheule, It-Girl oder Meeresgott zu feiern. Und wenn sie keine Lust haben, nachts die Füße stillzuhalten, können sie in Clubs und Kneipen auf bunten Karnevalspartys durch die Nächte tanzen.

 
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