Rauhnächte

Bedeutung und Ursprung der Rauhnächte

Rauhnächte gelten als Übergang vom Dunkeln ins Licht.
Erfahren Sie mehr über diese zwölf magischen Nächte.


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Rauhnächte Rituale 2016

 

Herumirrende Geister, Rituale des Beschwörens, Bräuche des Bannens: Die 12 Rauhnächte von Weihnachten bis zum Dreikönigstag umgeben seit ewigen Zeiten ein magischer Zauber. Die Glöckelnächte symbolisieren Wandel, Neubeginn und Selbsterfahrung.

Rauhnächte

Rückschau halten, orakeln und sich auf das kommende Jahr einstellen – die 12 Rauhnächte 2016 machen die letzten Jahrestage zu etwas ganz Persönlichem. Gedichte, Geschichten, Gebete und andere Rauhnächte Rituale, Bräuche und Traditionen inspirieren zu einer Reise, die zu geistiger Erkenntnis führt. Wie entstand das Rauhnächte Brauchtum? Welche Bedeutung hat diese geheimnisvolle Zeit damals und heute?

 

 

Was sind die 12 Rauhnächte und wann finden sie statt?

 

Der Begriff „Rauhnacht“ kommt von „Rau“, was Dämonen bezeichnet, die in den heiligen Nächten ihr Unwesen treiben. Eine weitere Bedeutung bezieht sich auf „Rauch“, womit das Räuchern zum Vertreiben böser Geister gemeint ist. Der mitteldeutsche Begriff „rûch“ bedeutet so viel wie „haarig“ und kennzeichnet die enge Beziehung zwischen Mensch und Tier, die in den 12 Rauhnächten 2016 besonders intensiv wahrgenommen wird.

 

Rauhnächte, Weihnächte oder Glöckelnächte sind die 12 Nächte zwischen 25. Dezember (1. Weihnachtstag) und 6. Januar (Dreikönigstag, Epiphanias). Mancherorts gibt es 13 Heilige Nächte, da der 24. Dezember oder die Thomasnacht am 22. Dezember (Wintersonnenwende) hinzugezählt werden. Der alte Volksglaube besagt, dass in den 12 Rauhnächten eine wilde Schar unter der Führung des Germanengottes Wotan und seiner Gefährtin Holda, begleitet von lautem Hundegebell, durch den Himmel jagt.

 

anrufzumglueck

 

Die Zeit zwischen den Jahren haben die Menschen zu früheren Zeiten als unheimlich empfunden, weshalb sich eine Vielzahl Rauhnächte Rituale entwickelte. Noch heute werden Häuser und Stallungen unter segensreichen Sprüchen ausgeräuchert. Die 12 Rauhnächte waren außerdem Lostage für einen Zukunftsblick. Gleichzeitig definieren die Heiligen Nächte eine Zeit der Stille und Einkehr. So wie sich die Natur in der Winterzeit zurückzieht, so schöpfen die Menschen neue Kräfte. Damals hätten Sie während dieser Zeit weder arbeiten noch Wäsche waschen dürfen. Selbst in Kriegsgebieten herrschte Waffenruhe.

 

Die wichtigsten Rauhnächte 2016 und deren Bedeutung sind:

  • 24. und 25. Dezember (Grundlage für Neues)
  • 26. Dezember (höheres Selbst, innere Stimme)
  • 27. Dezember (Herzöffnung)
  • 31. Dezember (Silvesternacht, Vorbereitung)
  • 1. Januar (Geburt eines neuen Jahres, Neuanfang)
  • 5. auf 6. Januar (Epiphaniasnacht, Dreikönig, Erscheinung des Herrn)
 

Die Geschichte der Rauhnächte

 

Urkundlich erwähnt wurden die 12 Weihnächte erstmals 1725 in Waldkirchen im Landkreis Grafenau. Die Rauhnächte waren ursprünglich eine Festzeit in der germanischen Zeitrechnung. Die alten Germanen kannten neben dem Sonnenjahr auch das Mondjahr, das sie in Mondzyklen von je 29,5 Tagen einteilten. Bei einem Sonnenjahr mit 365 Tagen ergibt sich die Differenz von 11 Tagen mit 12 Nächten.

 

Diese Nächte ergaben die heiligen Weihnächte. Die Rauhnächte bildeten in ihrer Abfolge auch ein Orakel für eine Prognose der folgenden 12 Monate. Seit den Achtzigerjahren werden die Rauhnächte Rituale vielerorts wieder praktiziert. Dann brausen Moosweiberl, Schrazln, Hexen und Waldschrate mit Furcht einflößenden Masken durch die Straßen, um milde Gaben zu erheischen, das Böse zu vertreiben und Zuschauer zu verschrecken.

 

 

Rauhnächte Rituale und Traditionen

 

Hauptsächlich in Bayern und Südtirol leben die Menschen Rauhnächte Rituale und Traditionen. Kinder sind als Rauhnachtsgeister unterwegs und fordern an jeder Haustür eine Gabe. Früher gab es Krapfen, heute bekommen die Kinder wie an Halloween Süßes oder Geld. Im bayrischen Wald und im italienischen Ardesio hat die Brauchtumsgruppe jedes Jahr zur Zeit der 12 Heiligen Nächte ihren großen Auftritt. Glöckler und Dämonen besuchen Hotels oder Veranstaltungen und erschrecken Besucher und Gäste.

 

Weitere Rauhnächte Rituale zu damaliger und heutiger Zeit sind:

  • Wer sich mit einem Holzschemel und neunerlei Holzscheiben in die Kirche setzt, erkennt die Dorfhexen mit Hut, die mit dem Rücken zum Altar sitzen.
  • Wer in einer Rauhnacht an eine Wegkreuzung kommt und die Zeichen der Natur wahrnimmt, ist in der Lage, Ereignisse zu deuten.
  • Weil sich das Schicksalsrad in den 12 Rauhnächten dreht, sollen sich keine Räder bewegen.
  • Unheimliche Begegnungen warten, wenn in den Weihnächten Karten gespielt wird.
  • Das Haare- und Nägelschneiden bringt in dieser Zeit Unglück.
  • Wer Bettwäsche aufhängt, riskiert, dass die durch den Himmel jagenden Wilden sich im Bettzeug verfangen und Krankheit mitbringen.
 

Wie können Sie die 12 Rauhnächte 2016 heute feiern?

 

Die Rauhnächte 2016 stehen vor der Tür. Die Zeit der Umkehr und des Neubeginns hängt eng mit der Winterzeit zusammen. Betrachten Sie die Tage von Weihnachten bis zum Dreikönigstag doch einmal als stille Zeit und lassen Sie sich nicht von der Hektik um Sie herum beeinflussen. Streben Sie wie die Blumenzwiebeln nach der Wintersonnenwende dem Licht entgegen und feiern Sie seine Wiedergeburt. Die 12 Rauhnächte 2016 sind ideal, um die besondere Zeitqualität zu erkennen und sich auf wirklich Wichtiges zu besinnen. Lassen Sie die Arbeit so gut es geht ruhen, verbringen Sie eine schöne Zeit mit Ihren Liebsten und schöpfen Sie neue Kräfte durch innere Einkehr.

 

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