Osternacht 2017

Die Nacht der Nächte

Die Osternacht ist der Abschluss der Heiligen Woche. Lesen Sie bei uns alles über Ursprung, Bedeutung und Traditionen dieser Nacht. 


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Osternacht – Übergang der Dunkelheit in das Licht Freude

 

Die Osternacht läutet Ostern, eines der wichtigsten Feste des Christentums, ein. Damit ist sie Teil einer der bedeutendsten Feierlichkeiten im Kirchenjahr. Doch was passiert in der Osternacht genau?

Osternacht

Die Osternacht wird auch die „Nacht der Nächte“ genannt, denn sie ist Teil einer der wichtigsten Säulen des Christentums: dem Glauben an die Auferstehung von Jesus Christus, dem Messias. Das Trauern und das lange Warten der Passionszeit haben ein Ende, endlich durchbricht Licht die Dunkelheit: In der Osternacht beginnen die Feierlichkeiten zu Ostern. Neben Weihnachten, wenn die Geburt Jesu gefeiert wird, ist Ostern eines der bedeutsamsten Feste im christlichen Glauben.

 

 

Wo hat die Osternacht ihren Ursprung?

 

Die Osternacht ist der Beginn des Osterfestes, der Feier zur Auferstehung von Jesus Christus. Man pflegte sie bereits im 2. Jahrhundert. Laut der Bibel fand die Auferstehung in der Woche des Passahfestes statt. Dieses fällt in den Frühlingsmonat Nisan und beginnt am Vorabend des 15. Nisan. Der jüdische Kalender richtet sich nach den Mondphasen, daher gab es für das Osterfest in früherer Zeit keinen feststehenden Termin. Alle Gemeinden richteten sich zwar danach, dass die Auferstehung in die Passahwoche fiel, doch während die Gemeinden in Kleinasien am 14. Nisan die Osternacht begingen, was dann an unterschiedlichen Wochentagen sein konnte, feierten die römischen Gemeinden Ostern stets an dem Sonntag, der dem ersten Vollmond nach der Frühjahrstagundnachtgleiche folgte. Erst 325 n. Chr. im 1. Konzil von Nicäa wurde allgemein festgelegt, dass Ostern am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert würde. Damit fällt Ostern immer auf ein Wochenende zwischen dem 22. März und dem 25. April. Mit dieser Vereinbarung erhielt auch die Osternacht ihren für alle Gemeinden einheitlichen Termin.

 

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Die Osternacht und ihre Bedeutung

 

Dem Osterfest geht die Karwoche voraus, die auch „stille Woche“ oder „heilige Woche“ genannt wird. Sie beginnt mit Palmsonntag, wenn dem Einzug Jesu in Jerusalem mit zahlreichen Prozessionen gedacht wird. Der Donnerstag der Karwoche wird Gründonnerstag genannt. Dann wird an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern erinnert, bevor am Karfreitag der Kreuzigung Jesu gedacht wird, und die Karwoche schließlich am Karsamstag, dem Tag der Grabesruhe an dem alle Kirchenglocken schweigen, endet. Der Samstag wird auch als Ostersamstag bezeichnet. Allerdings beginnt Ostern tatsächlich erst in der Nacht von Samstag auf Sonntag, wenn die Christen die Auferstehung Jesu erwarten: der Osternacht. Es ist der Glaube, dass der Tod nicht das Ende ist und es einen Neuanfang gibt. Nach Gründonnerstag kommen Christen erst in der Osternacht wieder zusammen, entzünden die Osterkerze und stimmen das Gloria an. Glockengeläut verkündet die frohe Botschaft, dass Jesus auferstanden ist und die Zeit der Trauer vorüber ist. Der Glaube an die Auferstehung gehört zu den Grundfesten des christlichen Glaubens und dementsprechend viel Bedeutung kommt daher den Osterfeierlichkeiten zu.

 

Erfahren Sie, was Ostern in Wirklichkeit bedeutet

 

Wie wird die Osternacht gefeiert?

 

Die Osternacht wird in den einzelnen Gemeinden unterschiedlich gefeiert, vor allem abhängig davon, ob es sich um eine katholische, evangelische oder orthodoxe Kirche handelt. So beginnen die Feierlichkeiten zur Auferstehung in manchen Gemeinden bereits nach Sonnenuntergang am Ostersamstag und in anderen vor Sonnenaufgang am frühen Morgen des Ostersonntags. Der Ablauf der Osternacht ist sehr verschieden, wobei stets das Licht, als Symbol für den Sieg über die Dunkelheit und den Tod, eine wichtige Rolle spielt, ebenso die Taufe und das Abendmahl. Die Farbe der Paramente, die ab Karfreitag schwarz sind, wechseln mit Beginn des Osterfestes wieder zu weiß.

 

Will man den traditionellen Ablauf der Osternacht verallgemeinern, kann man ihn in folgende vier Abschnitte einteilen:

  • Lichtfeier
  • Wortgottesdienst
  • Tauffeier
  • Eucharistie (das Heilige Abendmahl)

Weitere Osterbräuche und Ostersymbole

 

Osternacht in der Kirche

 

Katholische Kirche

 

Die Feierlichkeiten in der katholischen Kirche beginnen zumeist mit einem Vigildienst, einer Nachtwache. Das Osterfeuer wird gesegnet und die Osterkerze daran entzündet. Die Gemeinde zieht im Kerzenschein in die Kirche ein. Es werden verschiedene Lesungen vorgetragen, das Taufbekenntnis wird erneuert und Taufen durchgeführt. Der Pfarrer oder Priester segnet das Oster- oder Taufwasser und die leeren Weihwasserbecken werden damit gefüllt. Das erste Mal seit Aschermittwoch wird das Halleluja wieder angestimmt und alle empfangen Brot und Wein beim Abendmahl.

 

 

Evangelische Kirche

 

Aus dem Ablauf der Osternacht in der evangelisch-lutherischen Kirche wurden alle mit dem Glauben nicht zu vereinbarenden Elemente entfernt, beispielsweise die Segnung des Osterfeuers oder des Osterwassers. Stattdessen verkündete man das Osterevangelium. Damit griff man eine ursprüngliche Tradition wieder auf, denn bis ins 5. Jahrhundert bildete die Lesung des Osterevangeliums ein zentrales Element der Osternacht. Man beschränkte sich im evangelischen Glauben also vor allem auf Gebete, Lesungen und das Auferstehungsevangelium. Die Erneuerung des Taufbekenntnisses, Taufen und die Feier des Abendmahls waren jedoch auch hier feste Bestandteile der Feierlichkeiten zur Osternacht.

 

 

Orthodoxe Kirche

 

In orthodoxen und ebenso in griechisch-katholischen Gemeinden beginnen die Feierlichkeiten der Osternacht teilweise bereits am Mittag des Karsamstags. Dann wird zuerst eine Vesper (liturgisches Abendgebet) abgehalten. Mancherorts beginnt die Osternacht aber auch mit dem sogenannten Mitternachtsgebet und um Mitternacht werden alle Lichter gelöscht, sodass das Osterfeuer als einziges leuchtet und schließlich an die Gemeindemitglieder verteilt werden kann.

 

 

Die Osternacht 2017

 

Die Osternacht geriet im 18. Jahrhundert ein wenig in Vergessenheit, doch erfuhr sie im 20. Jahrhundert eine Renaissance. Neben traditionellen Osternachtfeierlichkeiten wie dem Osterfeuer oder Osterwasser, gibt es heute beispielsweise auch Singspiele, die noch einmal an die Kreuzigung erinnern und dann die Auferstehung besingen. Mancherorts trifft man sich vor Sonnenaufgang auf dem Friedhof bzw. in der Friedhofskapelle, um sich die Beziehung von Tod und Auferstehung deutlicher vor Augen zu führen. Teilweise bleibt man nach der Osternacht zu einem gemeinsamen Osterfrühstück zusammen.

 

Frohe Ostern

 

2017 fällt die Osternacht auf den 15. April – die Frühlingstagundnachtgleiche ist am 20. März und der nächste Vollmond wird am 11. April zu sehen sein. Dann beginnt die fröhliche Osterzeit, die 50 Tage, bis zum Pfingstfest am 4. Juni andauert. In den christlichen Gemeinden ist die Osternacht eine Nacht des Betens, des Wachens, der Erwartung und der Hoffnung.

 

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