Nikolaustag

Am 6. Dezember ist es wieder soweit

Warum wird der Nikolaustag gefeiert? Alles Wissenswerte rund um den Nikolaustag erfahren sie im Artikel von Astrid Winterfeld.


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Sieben Dinge, die Sie über den Nikolaus wissen sollten:


 

Jedes Jahr wieder, nur wenige Tage nach Beginn der Adventszeit, freuen sich viele Menschen auf der Welt auf den Nikolaus. 

Der heilige Nikolaus

In der Nacht zum 6. Dezember, also früh am Morgen und deshalb unerkannt, bringt er Apfel, Nüsse, Süßigkeiten und kleine Geschenke, und zaubert vielen Kleinen und Großen ein Lächeln auf das Gesicht. Doch woher kommt dieser Brauch und was hat es mit der Person des Nikolaus eigentlich auf sich?

 

 

Wer ist eigentlich dieser Nikolaus?

 

Wer es noch immer nicht glauben will, dem sei gesagt, dass der Nikolaus wirklich gelebt hat. Über die historische Person des Nikolaus gibt es jedoch nur wenige belegte Quellen. Der Überlieferung nach soll Nikolaus im 4. Jahrhundert als Bischof von Myra im kleinasiatischen Lykien im heutigen Demre in der türkischen Provinz Antalya gewirkt haben. Er ist der Legende nach am 6. Dezember gestorben und wurde außerhalb der Stadt Myra bei den Märtyrergräbern begraben. Nachdem Grabräuber seine Gebeine von dort stahlen, liegt er heute im norditalienischen Bari begraben. Höchstwahrscheinlich ist die Figur des Nikolaus eine Verschmelzung von zwei historischen Personen: dem obigen Bischof Nikolaus von Myra und dem gleichnamigen Abt von Sion. Dieser Abt war der Bischof von Pinora in der Provinz Lykien und starb dort am 10. Dezember 564.

 

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Legendenbildung

 

Ab dem 6. Jahrhundert entstanden viele Legenden, die sich um den wundertätigen Nikolaus rankten und zu seiner besonderen Popularität beigetragen haben. Von Anfang an standen Menschenfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft im Mittelpunkt der legendenhaften Überlieferungen. Ein verarmter Mann konnte aus Geldnot nicht die erforderliche Mitgift zahlen, um seine Töchter standesgemäß zu verheiraten, und beabsichtigte sie deshalb aus der Not heraus zu Prostituierten zu machen. Als Nikolaus von dieser Notlage erfuhr, warf er in drei aufeinander folgenden Nächten Goldklumpen durch das Fenster in das Haus des armen Mannes. So konnte er die drei Frauen vor der Prostitution bewahren.

 

 

Nikolaus als Überbringer von Geschenken

 

Der Brauch des Schenkens geht vermutlich auf Legenden dieser Art zurück. In den Klosterschulen etablierte sich der Brauch, einen Schüler am 6. Dezember in die Rolle des Bischofs schlüpfen zu lassen, der dann Geschenke an die Mitschüler verteilte. Später bildete sich die Tradition heraus, am Vorabend des Nikolaustages, einen geputzten Schuh, Stiefel oder Teller vor die Haustür zu stellen, in der Erwartung, dass Nikolaus diese mit Süßigkeiten füllen wird.

 

 

Die Wandlung des Nikolaus-Brauchtums

 

Mit der Reformation und Martin Luther wurde Nikolaus durch das Christkind ersetzt, das die Geschenke an die Kinder am Heiligen Abend verteilte. Da Martin Luthers Lehre jegliche Heiligenverehrung ablehnte, musste sich auch der Heilige Nikolaus diesem Schicksal beugen. Später bekam der Nikolaus im Zuge der Gegenreformation eine pädagogische Funktion. So trat er von da an als strenger aber gerechter Mann auf, der die Kinder befragte, ob diese das ganze Jahr über brav waren. Brave Kinder belohnte er mit Geschenken, bösen Kindern drohte er dagegen mit der Rute.

 

 

Der Nikolaustag heute in anderen Ländern

 

Die Verehrung des Heiligen Nikolaus begann im 6. Jahrhundert in der griechischen Kirche und breitete sich im 8. Jahrhundert auf Mittel- und Süd-Europa aus. In vielen Ländern wird er bis heute verehrt und zählt beispielsweise in slawischen Ländern wie Serbien oder Bulgarien zu den beliebtesten Volksheiligen. Die größte Bedeutung hat das Nikolaus-Fest jedoch in den Niederlanden. Sinterklass, wie der Nikolaus dort genannt wird, ist dort bedeutender als der Weihnachtsmann. Selbst in Brasilien gibt es diesen Brauch. Jedes Jahr am 6. Dezember fliegt der Nikolaus mit einem Helikopter ins Marcana-Stadion in Rio de Janeiro ein und erklärt dort den Beginn der Weihnachtszeit. Dort findet dann mit rund 250.000 Menschen eine der größten Nikolausfeiern weltweit statt.

 

 

Die Figur des Nikolaus als Inspirationsquelle

 

in der Kunst wird der Bischof Nikolaus oft mit der Mitra (einer Kopfbedeckung) dem Krummstab, dem Bischofsring und dem Brustkreuz dargestellt. Gleichzeitig finden sich auch viele Abbildungen mit Broten, Äpfeln und anderen Geschenken. Die Figur des Nikolaus inspirierte viele Künstler. Es entstanden volkstümliche und geistliche Nikolauslieder, Kanaten, Gedichte und unzählige Geschichten.

 

 

Die Bedeutung des Nikolaus-Mythos in heutiger Zeit

 
Geschenke am Nikolaustag

Durch die immer mehr zunehmende Kommerzialisierung der Adventszeit und des Weihnachtsfestes läuft auch das Nikolaus-Fest Gefahr, dem Geschenke-Rummel zu verfallen. Wir alle sollten ab und zu inne halten, und uns an die eigentliche Bedeutung dieses Festes erinnern. Schutz und Hilfsbereitschaft von Menschen für Menschen!


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Ein frohes Nikolaus-Fest!

Astrid Winterfeld

 
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